Fehlende Sicherheitstechnik im Auto

Für Autos gibt es verdammt viele technische Helferlein – von denen die meisten gegen Geld extra gekauft werden müssen – die für immer mehr Sicherheit sorgen sollen.

  • ABS
  • ESP
  • Abstandsradar
  • Notbremsassistent
  • Totwinkelassistent
  • Verkehrszeichenerkennung
  • Fahrspurassistent
  • Nachtsichtmonitor
  • Müdigkeitssensoren
  • Ihr dürft die Liste in den Kommentaren gerne fortführen

Alle diese Helferlein sind dazu da, das Auto sicherer zu machen, damit der Fahrer keinen Unfall baut.

Ich finde es gut, dass damit viele Unfallursachen aktiv bekämpft werden. Natürlich geht es immer besser und daher habe ich einen Wunsch: ein Bauteil, dass in jedes neue Auto eingebaut werden sollte.

Liebe Autohersteller, bitte baut einen Störsender in jeden PKW, damit es im Innenraum keinen Empfang für Handy, Web, Radio und TV gibt, solange der Motor läuft. Auch nicht für den Beifahrer, der sonst dem Fahrer den neuesten Instagram-WhatsApp-Mist zeigt (oder Facebook, falls die Besatzung schon älteren Semesters ist). Weg mit der ganzen Unterhaltungselektronik!

Wer nicht fahren sondern Hörbuch hören will, der soll gefälligst den Zug nehmen.

Was ist mit Staumeldungen?
Die muss der Fahrer gar nicht wissen, es reicht, wenn die im Navi ankommen.
Und Geisterfahrer und Warnmeldungen?
Die können auch von der Sprachausgabe des Navis vorgelesen werden.

Ich habe einen Traum (Martin Griesi King Jr.)

Autofahrer die 100% Auto fahren!

P.S.
Ich komme da gerade drauf, weil ich gesehen habe, wie zwei schwer mit dem Handy beschäftigten Autofahrer hintereinander bei Rot über eine Fußgängerampel fuhren. Nur eine blitzschnell reagierende Mutter konnte verhindern, dass Ihr Kind unter die Räder kam.

 

Advertisements

Ich bin (k)ein Berliner (H-Davidson)

Es ist jetzt ca. 10 Tage her, dass ich in Australien und im Handelsblatt* gelesen habe, dass Berlin sich um ein Harley-Davidson Werk beworben hat. Natürlich stellt die Stadt dafür Fördergelder in Aussicht, wie heutzutage üblich.

Kurzer Exkurs

Oscar - Quelle PinterestWegen den Handelstreitigkeiten zwischen den USA und der EU muss Harley nun Einfuhrzoll bezahlen, der aktuell noch nicht in die Verkaufspreise einkalkuliert wird. Ob das nur für die Moppeds gilt, die schon hier sind (und vermutlich vor der Zollerhöhung eingeführt wurden) oder auch für diejenigen, die erst noch kommen werden wird sich zeigen. H-D hat jedenfalls erklärt, dass weitere Fabriken außerhalb der USA eröffnet werden sollen. Die Berliner wollen eine davon bekommen.

Deutschen Medien

Auf deutschen Mopped-Websites habe ich von diesem Angebot der Berliner nichts gelesen. Von einer Antwort seitens H-D noch nirgendwo. Die Handelsblättler haben zwar in Berlin nachgefragt (dort sagt man, es gebe noch keine Antwort), aber nicht in Milwaukee.

Meine Einschätzung

Oscar Quelle PinterestEuropa ist für H-D ein wichtiger Markt. In Europa gibt es große Moppedhersteller in Deutschland, Österreich und Italien, demnach ist es nicht ganz abwegig, hierzulande eine Fabrik zu eröffnen. Die Bayern fertigen ja auch in Berlin.

Ich halte das Ganze dennoch für einen Berliner PR-Stunt ohne Substanz, auf den nicht mal H-D geantwortet hat. Mit meiner Einschätzung kann ich natürlich auch ganz falsch liegen. Ich würde gerne lesen, was die Profis dazu sagen und recherchiert haben.

*Asterisk
Wie immer gibt es bei mir keinen Link zu einer deutschen Zeitungs-Website, wegen Leistungsschutzrecht, Uploadfilter und Co. Ihr könnt jedoch gerne die Suchmaschine Eures Vertrauens mit den Worten: „Harley-Davidson“, „Berlin“, „Fabrik“ und „buhlt“ füttern, dann werdet ihr bestimmt fündig.

Datenschutz und Zensurmaschinen

Die DSGVO ist jetzt wirksam, oder besser gesagt in Kraft, denn ob sie wirklich wirksam ist und Datenmissbrauch verhindert, muss sich erst noch zeigen. Was sich jedoch schon gezeigt hat ist, dass sie schlecht gemacht wurde.

Falsche Zeit zum diskutieren

Das Gesetz wurde vor zwei Jahren beschlossen. Kurz vor dem Ende der Umsetzungs-Übergangszeit begann die breite Diskussion darüber, die eigentlich vor dem Beschluss vor über zwei Jahren hätte geführt werden müssen. Warum das nicht geschah kreide ich den Politikern, die es ausgearbeitet und beschlossen haben, genauso an, wie den Medien, die das Thema erst aufnahmen, als es zu spät war.

Richtige Zeit zum diskutieren

Die europäischen Politiker sind noch nicht fertig mit dem Internet. Als nächstes kommen das Leistungsschutzrecht und Zensurmaschinen. Julia Reda ist Abgeordnete der Piraten im EU Parlament und hat den Stand der Dinge zusammengefasst . Alleine der Ausdruck “Zensurmaschinen” sollte für automatischen Widerstand sorgen, hoffe ich zumindest. Wenn schon nicht bei den Politikern in europäischen Regierungen, dann beim Rest der Leser. Ich will ein möglichst freies Internet, in dem ich selbst etwas hineinschreiben kann und das lesen und sehen kann, was ich will, egal aus welchen Land es kommt.

Die Abstimmung wird am 20./21. Juni durchgeführt, also sollte vorher auf breiter Front diskutiert werden, so wie jetzt (zu spät) über das #DSGVO

Am besten direkt und kostenlos mit EU Parlamentariern. Einfach per Klick anrufen!

 

Jeder #Ohrwurm zur Nacht

Auf Wunsch eines einzelnen Herren mal wieder etwas ohne Moppeds, dafür aber mit Musik.

Oscar - Quelle PinterestWer mir auf Twitter oder Google+ folgt weiß, dass ich fast jeden Abend gegen 23:30 einen Link mit dem Hashtag #Ohrwurm teile. Ziel des Links ist immer ein Musik-Video. Wobei mir das Video dabei nicht wichtig ist, oft ist es nur ein Standbild oder eine Dia-Show, die da zur Musik läuft. Das macht nichts, denn es sind ja Ohrwürmer keine, ich hätte beinahe Augenwürmer gesagt, weil ich kein passendes Wort kenne. [Edit: Mukkegugge ist das Wort, das ich gesucht hatte. /Edit]

Alle gesammelt gibt es dann bei Tumblr unter:

https://ohrwurm-999.tumblr.com

Die Auswahl

Immer wenn ich bei YouTube über ein Lied stolper, das mir gefällt, setze ich ein Lesezeichen, aus dieser Sammlung kommen dann die Links. Ich glaube, ich habe bisher pro Künstler immer nur einen Ohrwurm geteilt. Es gibt halt zu viel, dass mir gefällt, aber für den Notfall habe ich noch eine zweite Lesezeichensammlung mit weiteren Liedern von bereits geteilten Künstlern.
Ich bin immer wieder erstaunt, wie wenig Views manche der tollsten Lieder der Welt bei YouTube haben. Andererseits auch wieder nicht, denn auf Spotify und Co. finde ich viele der Bands und Sänger nicht. Auf YT finde ich auch immer wieder was Neues in den Vorschlägen, während ich auf den anderen Portalen und Streamingdiensten immer im alten Saft abgekocht werde. Also klickt da mal fleißig drauf und dann auf den “Daumen hoch” oder noch besser, teilt die Videos weiter.
Ein weiterer Grund für YT-Links ist, dass sie mit jedem Browser und Gerät überall ohne Login und Account gehört werden können.

Die Genres

Zu jeden Lied packe ich einen Genre-Hashtag. Dabei orientiere ich mich an dem, was ich für richtig halte und nicht an irgendwelchen Musik- oder Kulturwissenschaftlichen Konzepten. Es gibt immer nur einen Hashtag, der die Musikrichtung angibt, auch wenn ich zwischen verschiedenen Stilen schwanke. Ich mag diese Musikbeschreibungen, die sich aus unzähligen Worten zusammensetzen nicht leiden. Und die Idee, jede Band ist ihr eigenes Genre gefällt mir nicht, daher versuche ich mit wenigen Kategorien auszukommen. Bei mir gibt es bis jetzt: #Rockabilly, #Country, #Westernswing, #Blues, #Surf, #Psychobilly, #Garage, #Beat, #Wave, #Rock und #Pop; aber leider keine Tag-Cloud. Bei Tumblr könnt Ihr die Hashtags anklicken und bekommt dann die gesammelten Ohrwürmer dieser Kategorie.
Bisher gab es nur negatives Feedback, wenn jemand nicht damit einverstanden war, dass ich einem Song das Label #Pop vergeben hatte.

Pop ist nicht automatisch schlecht

Pop ist für mich nichts, das per se schlecht ist. Pop ist Unterhaltungsmusik, Musik die dazu gemacht ist, möglichst vielen Leuten zu gefallen. Wenn eine Band ein Sportstadion füllt , dann ist es meistens Pop, selbst wenn der Sänger damals, als er jung war, nicht in Radio gespielt wurde, weil er so aufreizend mit den Hüpfen schwang. (Damals muss es wohl Guck-Radio gegeben haben). Und je öfter in den Liedern davon gesungen wird, bis zum Ende immer nur Rock ‘n’ Roll zu leben, umso mehr ist es Pop-Musik. AC/DC ist reiner Pop für mich, die Anzahl der Verstärker und Verzerrer und Gitarren macht keinen Unterschied. Sex Pistols ist eine Pop-Kapelle, von Managern gegründet um mit einem Major-Label Gesellschaft-erschrecken zu spielen. Ich mag Lieder von beiden Bands.
Im Zweifelsfall gilt: Wenn ich beim hören fröhlich den Kopf hin und her wiege und dort drin ein fröhliches la-la-la erklingt, dann ist es Pop, so wie bei Odonis Odonis am Sonntag. Die Band ist bestimmt der Meinung, dass es kein Pop ist, aber ich.

Nach so vielen Worten schließe ich mit der Wiederholung des Links zur Sammlung: https://ohrwurm-999.tumblr.com
und einem Video mit deutlich mehr als den 19 Likes von Odonis Odonis (Stand Sonntag): Kaelan Mikla singen isländisch, nicht deutsch, wie ich bei dem Wort „Kalt“ vermutet hatte.

P.S.
Nervige Ohrwürmer, die sich ungefragt auf der Einkaufsrunde im Supermarkt, in meinem Kopf einnisten und dann wochenlang nicht weggehen, teile ich hier nicht. Hier gibt es nur Lieder, die mir auch tatsächlich gefallen.

P.P.S.
Viele meiner Lieblingsbands fehlen noch in der Sammlung, es wird also weiter gehen.

Wort des Tages: Kassettenrecorder

Ich stand gerade im Discounter in der Pack-Deine Tasche-gefälligst-nicht-an-der-Kasse-Zone und packte meine Tasche, als ich folgendes Gespräch hörte:

Oma: Ist das Dein Kassettenrecorder?

KassettenrekorderHuch, das Wort habe ich ja schon lange nicht mehr gehört. Gibt es diese Geräte heutzutage überhaupt noch? Ich folge dem Blick der Oma und entdeckte einen MP3-Spieler mit Powerbank. Der Extra-Akku entsprach in seiner Größe tatsächlich einem Walkman und am MP3-Spieler hing ein Paar Kopfhörer. Für das Jung-Volk gibt es hier einen Link zum Wikipedia-Eintrag: Walkman. Ich verstehe darunter übrigens nur die Kassettenbasierten Geräte.

Die Oma kannte also Kassettenrekorder, hatte aber anscheinend keine Ahnung, dass die inzwischen ausgestorben sind wie technische Dinosaurier.

Der ca. achtjährige Junge antwortete mit: Ja, das ist meiner.

Weiß der, was ein Kassettenrekorder ist oder hat der nur verstanden, dass er und sein MP3 gemeint sind? Ich tippe auf zweiteres und habe mir zuhause dann noch mal die Walkman-Folge von Kids react to Technology angesehen.

Ich bin gespannt, wann ich das Wort Kassettenrecorder das nächste Mal höre oder gar selber sage.

Das (!!) ist ein Frauenmopped

Und dann war da dieses Gespräch auf dem Parkplatz damals. dass damit endete dass ich die Weltformel für Frauenmoppeds erklärt bekam:

Rosa-Pink mit Glitzer und Plüschtieren

Tja.

SH Mode Burnout

Die Fahrerin, von der diese Definition kam, sagte, sie selbst fährt nur Mopped (also ohne Frauen- vorne), eine alte Suzi SV650, die mit dem Ovalrohr-Rahmen. Sie meinte, sie muss schon kotzen, wenn sie nur das Wort Frauenmopped hört und: Jedes Mädel, dass unbedingt ein Fraumenmopped haben will verdient nur Pink mit Glitzer statt Fahrspaß.

Erschien mir alles logisch,damals.

Andererseits hatte ich heute wieder dieses Thema, weil ja bald wieder dieser jährliche Internationale-Frauen-Reit-Tag ist. Im Laufe unserer Unterhaltung sagte meine Gesprächspartnerin:

Was ich fahre, ist ein Frauenmopped, denn ich bin eine Frau.

Wenn das so ist, dann ist die #Hippe ein Männermopped und die V-Max ein Frauenmopped.

Tja 2.
YAMAHA V-MAX

Mädchenmopped: V-Max

Datenschutz ist Dein Job

In den letzten Tagen haben sich zwei Mopped-Blogger wegen der DSVGO verabschiedet. Es gibt zu dem Thema eine Menge in Netz, wer sich für die Details interessiert, kann dort mit einer Suche anfangen. Ich mache keinem Blogger einen Vorwurf, wenn er im Land des Abmahnungs-Geschäftsmodells seinen Blog zumacht.

Es ist nicht mein Job, auf Deine Daten aufzupassen

Datenschutz ist wichtig. Und es ist Deine verdammte Aufgabe, Deine Daten zu schützen.

  • Teile und Schreibe nichts, dass Du nicht auch einem Fremden auf der Straße sagen oder zeigen würdest
  • Nutze Pseudonyme
  • Nutze verschiedene Pseudonyme
  • Logge Dich nicht automatisch überall ein
  • Nutze die Privatsphäre Einstellungen bei Facebook, Google und Co.
  • Nutze verschiedene Browser
  • Lösche regelmäßig Cookies, Cache und Chronik Deiner Browser
  • Nutze verschiedene Suchmaschinen wie DuckDuckGo, Startpage, MetaGer
  • Nutze einen Passwort-Manager
  • Nutze Tools, die Deine Daten schützen

Das setze ich ein

Ich nutze Firefox als Browser mit ein paar Erweiterungen wie:

  • Multi Account Containers
  • Facebook Container
  • uBlock Origin als Werbeblocker

Weitere nützliche Tools sind:

  • AnonymoX
  • Disconnect
  • Ghostery
  • Policy Control
  • Privacy Badger
  • Script Safe

Diese Tools schränken manchmal die Funktion von Websites ein. Dann kann, bzw.muss man bewusst aussuchen, welche Scripte und Tracker man zulassen möchte, damit die Seite wieder funktioniert. Dazu müssen in den Add-Ons Einstellungen vorgenommen werden. Nicht jedes Script und jeder Tracker ist notwendig, damit Der Inhalt der Seite angezeigt wird, manche sind nur für die Werbung oder Datenerhebung. Das ist ein wenig mühsam und mit Sicherheit nicht für jeden interessant. Wer keine Lust auf manuelle Einstellungen hat kann die Add-Ons einfach auf der jeweiligen Seite deaktivieren und nach anderen, selbstlernenden suchen. Tipps könnt Ihr gerne in die Kommentare packen.
Wer diese Erweiterungen mal aktiviert hatte wird sich in Zukunft vielleicht daran erinnern, dass er nicht immer alles sofort jedem Datensammler auf die Nase binden muss.

Ich habe nicht alle oben genannten Erweiterungen gleichzeitig aktiv, die Funktionalitäten mancher Tools überschneiden sich, aber ich habe alle mal getestet und probiere gerne auch immer wieder was Neues aus.

Die obige Liste ist nur eine Auswahl an Tools für Firefox.
Für Chrome und seine Brüder wie Brave, gibt es ebenfalls viele Add-Ons, die die eigene Privatsphäre schützen.
Opera
kommt mit eingebautem VPN und auch dort gibt es weitere Add-Ons um die Privatsphäre zu schützen.
Einige der genannten FF-Tools gibt es auch für die anderen Browser, aber nicht alle. Mit ein wenig suchen findet Ihr aber mit Sicherheit für jeden Browser gute Datenschutz-Add-Ons und Erweiterungen.

Mal gucken, was Google so weiß

Wer sich für die Daten interessiert, die er bei Google eingetragen hat oder die Google getrackt hat, kann sie hier herunterladen: https://takeout.google.com/settings/takeout

Oder einfach mal gucken, wie die Timeline auf Google Maps aussieht, weil das Handy seinen Standort automatisch teilt? Geht hier: https://www.google.com/maps/timeline

Wenn Dich erschreckt, was Du dort siehst, dann ist das nicht die Schuld von Google, sondern Deine, denn Du teilst diese Daten. Lösche gespeicherte Daten, ändere Deine Einstellungen, löse Verknüpfungen zwischen verschiedenen Apps und Accounts.
Kümmer Dich gefälligst selbst um Deinen Datenschutz.