Verfluchte Vollmaronen in Bürgerkäfigen

Nachdem @schrm heute von einer Dosen-Schleiche vom Bock geholt wurde, gute Besserung auch an dieser Stelle, habe ich kurz überlegt, ob ich von dieser Begegnung überhaupt schreiben soll, schließlich ist mir ja nichts passiert.

 

Dummheit kennt wirklich keine Grenzen. Und in Autos trifft man anscheinend immer wieder auf ein Niveau, von dem ich bisher dachte: wer so blöd ist, kann nicht mal in der richtigen Reihenfolge ein- und ausatmen.
Ich fuhr heute in der Dunkelheit über eine autobahnähnliche Kraftfahrstraße ohne Tempolimit, dafür aber recht kurvig. Nur ich und niemand sonst, mir kam nicht mal jemand entgegen. Wie immer fahre ich auf der rechten Spur (nein, da dürfen nicht nur LKW fahren), was sich als Glück erwies. Kurz hinter einer Kurve fuhr ein schwarzer Wagen, mit getönten Rückleuchten, natürlich ohne die blöden vorgeschriebenen Reflektoren mit geschätzten 60 km/h auf der Überholspur. Ohne Licht.
Wie kommt man auf so eine Idee? Wenn kein Licht an ist, vorne nicht, hinten nicht, innen nicht, dann kann das doch nur Absicht sein, weil der Riesenarsch am Lenkrad ohne Licht durch die Nacht fahren will. Einen technischen Defekt, der alle Lichter betrifft, schließe ich aus.
Aufgrund der Dunkelheit und der Kurvigkeit hatte ich nur circa 160 auf der Uhr. Natürlich hatte ich Licht an, der Fahrer muss mich also gesehen haben, trotzdem hat er nichts für meine Sicherheit getan. Natürlich habe ich mich erschrocken, als ich den Wagen bemerkte. Einen komplette Notbremsung mit teilweise blockiertem Vorderrad war das erste, und als ich mir sicher war, das der Idiot auf der Überholspur bleibt, haben ich direkt wieder am Kabel gerissen um möglichst viel Abstand zwischen uns zu bringen.

 

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Wir haben gewonnen! #rb10

Als Großstadtmensch aus dem Pott, Hamburg oder Köln kenn man das gar nicht, dass es Tage oder gar Wochenenden gibt, an denen man nichts machen kann, weil nichts los ist. Hier in der Provinz ist das aber durchaus so. Und kommt mir jetzt nocht mit dem Spruch „Selbermachen“ wenn man alleine auf der Pl0gbar ist, ist da auch nicht viel los.
Und dann gibt es Wochenenden wie das letzte, da war, zwar nicht hier in der Provinz, so viel los, dass die Wahl eine echte Qual war. Ray Collins in Hamburg, Veterama in Kassel, ein Grill, Spiel und Wander-Wochenende im Sauerland, Dementad are Go Konzert und das Videocamp und der 1. Deutsche Webvideopreis, unter dem Motto Webvideotage zusammengefasst in Essen. Ich war im immer wieder grandiosen Unperfekthaus bei den Webvideoten.
Ein tolles Wochenende bei dem ich viel Interessantes gelernt habe und natürlich ein Menge toller Menschen wiedergetroffen oder erstmals in 3D und Farbe anfassen konnte. Meine Liebe zu BarCamps habe ich schon auf allen Kanälen in die Welt hinausgeschrieben, also muss ich hier sicherlich nichts mehr zu diesem Veranstaltungsformat sagen. Falls Du es noch nicht kennst: Dafür gibt es Wikipedia.
Das Wichtigste an dem Wochenende war jedoch, dass wir, also vor allem @VJStephan, mit dem Road-Blog-Film den Jury Preis in der Kategorie Dokumentation gewonnen haben. Hell #Yeah!
Das ist natürlich eine Verpflichtung, nicht nur einen #rb11 zu fahren, sondern auch dieses Mal wieder viel Spaß zu haben.
Im Netz gibt es schon sehr viele Berichte rund um das Videocamp und die Preisverleihung, schaut einfach auf die Presseschau (Seite wurde offensichtlich vom Netz genommen). Ich freue mich schon auf das vierte VideoCamp, das @Videopunk durch einen Tippfehler bereits angekündigt hatte, aus Versehen, wie er hinterher sagte. Das glaub ich nicht.

Griesis Küchentonne Teil 2

Koch

Kennt Ihr das? Manchmal kommt eine Idee unvermutet einfach von irgendwoher. Während eines Facebook-Chats hatte ich auf einmal die Idee, dass ich unbedingt mal eine Marinade mit Tequila für Steaks ausprobieren sollte. Natürlich hatte ich gerade keinen Tequlia im Haus, also musste ich die Idee verschieben. Als ich dann gestern im Supermarkt am Schnapsregal stand fand ich auf einmal, dass Bourbon doch besser gehen sollte und den trinke ich viel lieber, schließlich soll ja keine ganze Pulle auf das Fleisch gekippt werden.
Gerade habe ich die Marinade gemacht mit:
Öl, Zitrone, Knoblauch, Senf, Essig, Ahornsirup, und Kräutern *Edith und natürlich Bourbon*
und darin schwimmt jetzt das Steak.
Heute Abend ist es dann soweit, da werde ich das Rinder-Schnitzel in die Pfanne hauen. Ich bin schon gespannt, wie es schmecken wird.

*Edit*

Das Steak hat gut geschmeckt, ich werde die Marinade noch einmal verwenden. Man solte das Mischungsverhältnis beachten. Bei meinem ersten Versuch habe ich einen Tacken zu viel Bourbon verwendet.

Lecker.

So könnte mein Wintermopped auch aussehen.

K75-basis

Weil es draussen gerade schneit und die Menschen in ihren Dosen gerde wieder ein Verkehrschaos bauen, habe ich meine Verabredung für heute gerade abgesagt. Statdessen habe ich mir überlegt, wie denn ein Wintermopped für mich aussehen könnte. Im Netz fand ich eine K75 die schon ein wenig umgebaut war. Ich habe dann mit Gimp die Spiegel entfernt und das Heck verkürzt.

So in etwa könnte ich es mir vorstellen.

Das Beste Video von allen! #rb10

Die Kurzzusammenfassung des ganzen Beitrages für den eiligen Leser: Wählt mich!
Aber jetzt ausführlicher:
Dieses Jahr gibt es endlich einen Preis für die besten Webvideos. Und freut es mich besonders, wenn ich Teil eines der nominierten Projekte bin. Daher gleich hier mein Aufruf: Wählt das Video Road-Blog 2010 zur besten Dokumentation. Dazu müsst ihr nur den Stern anklicken und dann unten auf der Seite auf „Jetzt voten“ und schon hat das Video Eure Stimme

Ich habe selbst noch gar nicht alle nominierten Videos gesehen, aber da es die besten aus über 4.000 sind, gehe ich von hervorragender Qualität aus. Aber das ist egal, denn Ihr sollt den Beitrag von Mopeten.tv wählen, eben den, in dem ich und ein paar andere auf Moppeds durch Deutschland cruisen. Meine Blogbeiträge dazu haben den Tag #rb10

*Edit*

Es ist ganz leicht. Link folgen, oben die E-Mail-Adresse eingeben und zwei Klicks, der oberste Stern und ganz unten.

Endlich wieder Vollgas

Heute konnte ich endlich wieder mit dem Luxusweibchen über die Straßen dümpeln. Dazu musste zuerst die wieder aufgeladene Batterie einbauen, was zwar genauso umständlich war wie der Ausbau, aber da ich den Weg kannte ging es deutlich schneller als der Ausbau.
Anfang der Woche habe ich mir eine neue Jacke gekauft, ein Rukka Mika bei der Louise in Kassel. Den Laden kann ich nur empfehlen. Freundliches Personal, sehr kompetent in der Beratung mit dem Ziel den Kunden, also mich, zufrieden zu machen, auch wenn ein Verkauf nicht zustande kommt, weil das passende gerade nicht vorrätig ist. Das war bei einem anderen Kunden der Fall, ich habe ja bekommen, was ich wollte. Sehr vorbildlich ganz im Gegensatz zum Polo hier vor Ort.
Die neue Jacke liegt deutlich enger am Körper an als die alte und bläht sich auch nicht so auf, dadurch konnte ich meinen Cruising-Speed gleich und 15 bis 20 km/h erhöhen.
Morgen muss die Landstraße dran glauben. #Yeah!