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Hin-Setz-Tragödiant mit Gasgriff.

Dual-Sports #Traummopped Folge Zwei

Mit der #Hippe habe ich eine verdammt gut Dual-Sports Maschine in der Garage stehen. Über das Optimierungspotential habe ich bereits mehrfach berichtet, so dass ich es mir einfach machen könnte, indem ich alte Texte hier hinein kopiere. Heraus käme ein sehr reales Mopped; reale Moppeds sind jedoch keine #Traummoppeds und demnach nicht für diese Serie qualifiziert.

Was ist ein Dual-Sports Mopped?

Im Bereich der Off-Road-Moppeds gibt es viele verschiedene Bezeichnungen. Manche orientieren sich an sportlichen Reglements, wie: Crosser, Trialer, Rally-Moppeds oder Enduros, andere eher an Marktsegmenten wie Adventure Bikes oder eben Dual-Sports. Die Grenzen zwischen den einzelnen Typen sind fließend und international unterschiedlich. In den USA verstehen viele unter einer Dual-Sports eine Wettkampf-Hardenduro mit Straßenzulassung. Das sind nicht die Dual-Sports, um die es hier geht. Ich meine mit diesem Begriff Moppeds, die auf der Straße, in der Stadt und über Land, genauso gut funktionieren wie im Gelände, auf Single-Tracks und Schotterwegen. So wie die #Hippe das macht, aber die gildet ja nicht.
Mein Traummopped Zwei muss das alles noch besser können: Stadt, Land, Gelände und Reise.

Fahrwerk

Für das Gelände braucht das Mopped eine große Bodenfreiheit um leichter über Steine, quer liegende Baumstämme und so weiter zu kommen. Weil ich nicht durch das Gelände rasen will, brauche ich keine extra langen Federwege.
Kurzer Einschub:
Die Moppeds für das unwegsamste Gelände sind zweifelsohne die Trialer. Die Montesa Cota hat mit 175 und 170 mm deutlich weniger Federweg als die meisten Dual Sports.
/Einschub
Lange Federwege, besonders solche, die anfangs weich ansprechen, haben auf der Straße Nachteile. Wäre das nicht so, hätten die MotoGP Moppeds viel längere Federwege. Wenn die Gabel beim bremsen tief eintaucht verkürzen sich Radstand und Nachlauf und der Lenkkopfwinkel wird steiler, alles das wirkt der Stabilität auf der Bremse entgegen. Aber das Vorderrad muss ja nicht von einer Gabel geführt werden, eine Schwinge mit Achsschenkellenkung ginge auch. Ja, ich weiß, dass damit der Wendekreis viel größer wird, außer: das Hinterrad lenkt mit, wie bei der Drysdale 2 x 2 x 2 [englisch]. Vielleicht bleibe ich doch bei einer Gabel.
Um die verschiedenen Ansprüche von Gelände und Straße am besten gerecht zu werden, muss das Fahrwerk auf Knopfdruck verstellt werden können. Gefedert wird mit Luft, damit auch die Federrate verstellbar ist. Vielleicht können die Federwege für den Straßenbetrieb sogar gekürzt werden, so wie bei den Lowridern.

Antrieb

250 ccm und 25 PS sind genug für die #Hippe, selbst auf längeren Verbindungsetappen. Ein bisschen mehr PS und Hub wären gut, wenn es lange steil bergauf geht und auch für eine schnellere Anreise über die Bahn. Ich denke an einen ca. 400 ccm großen Einzylinder mit einem lang übersetzten Autobahngang. Dazu eine automatische Kupplung, wie von Rekluse, denn damit ist Abwürgen im trickreichen Gelände unmöglich. Zusätzlich wird eine Clake One Kupplungsamatur [englisch] verbaut, die Kupplung und Hinterradbremse mit einem gemeinsamen Hebel bedient. Erst wird die Kupplung getrennt und wenn der Hebel noch weiter gezogen wird, bremst das Hinterrad.
Das ist nicht das einzige Antriebsrad, denn mein #Traummopped Zwei hat Allradantrieb. Ich bin  noch unschlüssig, ob das Vorderrad nach dem Christini-Prinzip mit einem Teleskop-Kardan [englisch] angetrieben werden soll oder hydraulisch, wie bei der Yamaha 2-Trac [englisch].
Der Lufteinlass soll möglichst hoch liegen und der Luftfilter leicht zugänglich. Ich denke da an einen umgedrehten Zylinderkopf wie bei der Yamaha WR oder der 310er GS. Je höher der Lufteinlass, desto tiefer kann die Furt sein. Und Furten queren muss einfach sein, sonst könnt ich ja gleich Chopper fahren.

Ausstattung

Für das Gelände muss das Mopped leicht sein. Je leichter das Mopped, um so leichter kann ich es nach einem Umfaller wieder aufheben. Leichte Moppeds sind natürlich auch leichter zu fahren und fallen weniger um, aber das wisst Ihr ja selbst. Daher ist die Ausstattung spartanisch, denn leichter, als jedes angeschraubte Karbon/Titan, ist ein nicht verbautes Teil. Also gibt es keine große Allwetterschutz-Verkleidung, Sturzbügel-Orgie, Sitzheizung und Vollkoffer. Für mich reichen ein Gepäckträger und ein paar optionale Satteltaschen. Dazu ein zentraler Tank der 250 km Reichweite ermöglicht. An der Stelle, an der traditioneller Weise der Tank sitzt, möchte ich ein Staufach, nicht so groß so wie an den NC Modellen von Honda, aber wasserdicht und groß genug für eine Brieftasche und ein Handy.

Zum Schluss

Ich habe mich für eine Gabel am Vorderrad entschieden, für die Radnabenlenkung fällt mir noch ein anderes #Traummopped ein.

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Schrott wird Flott auf der Intermot

Gestern schrieb ich über mein #Traummopped Eins und heute möchte ich die Variante zum selber machen vorstellen.
Das Ergebnis ist ein luftgekühlter Paralleltwin (also 360° Hubzapfenversatz) mit (hoffentlich offenen) 45 PS im Rohrrahmen und  kommt mit serienmäßigen 18 Zoll Felgen und trockenen 169 kg.
Die Intermot ruft zum Umbau einer Honda CB 450S auf.

Auf der Website der Intermot gibt es alle Infos gesammelt. Ich fasse hier kurz zusammen:
Auf der Messe soll die gestellte CB 450S mit Teilen der Marken LSL und Highsider im Wert von maximal 750,00 Euro umgebaut werden.
Weil nicht jeder ein Meister-Schrauber ist, gibt es Hilfe von Profis. Am Ende der Messe soll das Mopped nicht nur fertig sein, sondern auch TÜV bekommen.

Logischerweise darf nicht jeder Messebesucher ein Mopped umbauen, sondern nur einer. Es gilt also vorher ein Kozept (maximal 400 Anschläge), zwei Grafiken und ein Video (maximal 3 min / 30 MB) zu erstellen und damit die Jury zu überzeugen. Nach dem Umbau nimmt der Gewinner das Mopped mit nach Hause.

Kritik

Ich finde die Idee cool, deshalb teile ich das auch hier.
Ein Mopped gewinnen ist immer cool, es vorher selber umzubauen ist noch cooler und auch das Ausgangsprodukt ist cool, zumindest ein bisschen.
Aber natürlich muss ich auch was Negatives sagen, sonst wäre das kein echter deutschsprachiger Blog.
Ich finde es schade, dass nur ein Mopped umgebaut wird und wünsche den Veranstaltern so viele gute Konzepte und Ideen in die Mailbox, dass sie sich selber darüber ägern, dass nur ein Mopped gibt.
Und der Name des Wettbewerbs ist blöd, denn das Ausgangsmopped ist kein Schrott. Obwohl, wenn ich mir meine Überschirft laut und rhytmisch vorlese, dann hat es schon einen netten Klang:

Schrott wird flott
Auf der Intermot

Hier das Video zum Wettbewerb falls die Einbettung nicht funktioniert.

Landstraße #Traummopped – Folge Eins

Mein Traummopped Eins soll spaßig und schnell über die Landstraße fahren und mich technisch faszinieren. Nach der Vorrede gibt es zwei Varianten, ich nähme auch beide.

Vorüberlegung

Auf der Landstraße dürfen maximal 100 km/h gefahren werden, häufig sogar noch weniger. Vor einer Kreuzung oder einer Kurve stehen fast überall Schilder mit zweistelligen Zahlen, für noch früheren Führerscheinverlust. Wer also nicht über diplomatische Immunität oder einen V-Mann-Vertrag bei der Polizei verfügt, muss zusehen, dass er bei niedrigen Geschwindigkeiten Spaß hat. Getreu dem Höhlen-Graffiti aus Lascaux:

Es macht mehr Spaß ein langsames Mammut schnell, als einen schnellen Smilodon langsam zu reiten.

Also muss mein Traummopped Eins über wenig Leistung verfügen, 40 bis 50 PS reichen locker, 70 und darüber machen auf der Landstraße nur schneller zu schnell.
Tatsächlich lassen sich viele faszinierende Moppeds finden, die in diesem Leistungsspektrum liegen, allerdings sind das alles Oldtimer und real existierende Moppeds gelten nicht in dieser Reihe.
Heute ist dort die Brot und Butter-Klasse zu Hause, entsprechend preisbewusst und praktisch ist die Ausstattung, gute, Alltags-Ponys, aber keine Faszination. Ausnahmen gibt es natürlich auch, die CR&S Vun [englisch], die CCM Spitfire [englisch] oder mit zu vielen PS die Paton S1 [englisch] z.B. Aber weil es die in echt gibt, sind es auch keine Traummoppeds (s.o.).

Motor

Ich hätte gerne einen Zweizylinder zwischen 400 und 600 Kubik, egal ob als Reihenmotor mit 180, 270 oder 360 Grad Zündversatz, Boxer wie von BMW oder einen V2, der längst eingebaut wie von Moto Guzzi oder quer a la Suzuki SV, Harley oder Ducati kommen könnte. Gerne mit Luftkühlung und schön geripptem Zylinder und -kopf.
Die Spitzenleistung auf dem Papier ist unwichtig, ganz im Gegensatz zu einem für Landstraßen tauglichen Drehmomentverlauf, mit passend abgestimmten Getriebe.

Ausstattung

Landstraßen sind (hoffentlich) kurviger und schmaler als Bundesstraßen. Das bedingt ein Fahrwerk für viel Spaß in Kurven, mit wenig Gewicht und schmale Reifen.
Ich will einen Rohrrahmen, weil er besser aussieht als dicke Alustränge, die den Motor verdecken: Gitterrohr, Doppelschleife, Brücken- oder Zentralrohr, egal, aber gerne Reynolds 531 und Nickel. Dazu alles andere von oben aus dem Teileregal: Magnesium, Titan und Kohlefaser? Ja bitte. Voll einstellbares Fahrwerk? Na klar, gerne auch in aktiv, wenn es denn ein echter Vorteil auf der Landstraße mit den ganzen Schlaglöcher, Asphaltflicken und Bodenwellen ist. Alles für die schnelle Runde ist an Bord, der Rest glänzt durch Abwesenheit. Ein unbedingtes Muss für mich: eine rahmenfeste Halbverkleidung, die den Blick auf dem Motor frei lässt, ein tiefer Lenker und ein Sitzhöcker mit Staufach für Zahnbürste und Kreditkarte. ABS ist Vorschrift, also sollte es schräglagenabhängig arbeiten.

Keine CB500R aber

Honda CB4 Interceptor Konzept, bitte so als 500er.

In meinem Kopf fährt keine aufgebrezelte Großserienmaschine. Aber speziell Honda könnte da doch was anbieten, haben sie doch eine 48 PS 500er im Programm. Davon ausgehend hätte ich gerne was im Stil des Messe-Blickfangs CB4 Interceptor [Bildersuche Duckduckgo] mit Showa Balance Free Fork (die mit dem Ausgleichbehälter unten, wie an der GSX-R 1000R), Einarmschwinge aus Kohlefaser (wie BMW sie für die 310er gezeigt hatte), Titan Tank (ist laut Honda sogar billiger in der Herstellung als ein Kunststofftank für die CRF450L) usw.
Der Großserienmotor der CB500 sollte auf jeden Fall aufgepeppt werden, leichtere Deckel aus Magnesium und Kohlefaser wären das mindeste. Ich könnte mir auch andere Gimmicks vorstellen, wie einen umgedrehten Zylinderkopf, eine variable Ventilsteuerung, rückwärts drehende Kurbelwelle, verstellbare Motorbremse, Seamless Getriebe oder Leichtbau DCT. Lasst das Ding bei HRC bauen und mein #Traummopped Eins Variante A wäre kein Traum mehr, sondern Realität.
Und weil ich das Mopped schon mal in einem anderen Artikel gewünscht habe, reiche ich nioch eine zweite #Traummopped Variante nach, nicht dass Ihr denkt, ich hätte hier geschummelt und alten Quark als neues Gemüse verkauft.

Viel klassischer

Pierobon Rahmen für Ducati Pantah

Ducati schafft einen luftgekühlten 800 ccm Motor mit 75 PS über die Euro 4 Hürde zu heben, also sollten alle großen Hersteller einen luftgekühltern 500er mit ca, 45 PS hinkriegen (notfalls wird es ein 650er wie bei Enfield). Und weil es ein Traummopped ist, rede ich hier von einer Neukonstruktion mit entsprechend langen Wartungsintervallen. Ich hätte ihn gerne von BMW, als Boxer mit Königswelle wie in der RS54. Dazu möchte ich einen vernickelten Rahmen, im Stil der Ducati Pantah, mit einer Cantilever-Schwinge und 18 Zoll Magnesium Gußrädern, weil die einfach cooler aussehen als Kohlefaser Felgen. Das ganze bei 150 kg vollgetankt und mit mindestens 55° Schräglagenfreiheit.
Das klingt jetzt wie eine 81er Ducati TT2 [Startpage Bildersuche] mit einem BMW Motor aus den 1950ern, Halbverkleidung und Straßenzulassung oder kurz: nach #Traummopped EinsB.

#Traummopped – Folge Null

Ich lese die Serie “Let’s all tell [Name eines Mopedherrstellers] what to do” bei RideApart und The Motorcycle Obsession gerne. Ganz unten findet Ihr die Links zu den bisher geschriebenen Folgen.
In der Serie schreiben Journalisten, welche Moppeds die Firmen bauen müssten, damit sie erfolgreich sind. In den Kommentaren schreiben Leser weitere Empfehlungen.
Die Verkaufszahlen in unseren westlichen Märkten sind im Vegleich zu Asien winzig klein und die Artikel betrachten jeweils den US und ein bisschen auch den europäischen Markt.
Andererseits ist die Serie keine ernsthafte Empfehlung, sondern eine sehr subjektive Wunsch Sammlung der Autoren und daher ist die echte Realität des Marktes irgendwie egal und der Rest der Welt sowieso.

Ich jetzt

Ich habe beschlossen: Das kann ich auch, aber anders. Ich werden nicht den etablierten großen Herstellern schreiben, was sie bauen sollen, sondern ich wünsche mir einfach Moppeds für verschiedene Einsatzzwecke für mich. In Ermangelung einer besseren Idee, nenne ich diese Reihe einfach: #Traummopped.
Wer mag, kann den Hashtag #Traummopped einfach für seinen Blog, Twitter oder sonst was-Account übernehmen und selbst was schreiben. Ich werde in den kommenden Wochen unregelmäßig immer wieder ein solches Traummopped beschreiben.

Das optimale Mopped

Das optimale Mopped, und ich denke, da gibt es keine Diskussion, ist definiert. Ich habe die beste Formulierung in einem 125er Test gelesen. Der ganze Test und das dazu gehörige Video sind super, aber auf englisch.
Die Definition lautet:

It inspires you to want to ride far and be awesome

Somit wäre das geklärt.

Zum Schluss

Die Marktchancen meiner Traummoppeds sind nicht gegeben, also werde ich darauf keine Rücksicht nehmen.
Was es schon als echtes Mopped gibt, ist vielleicht zu teuer, als dass ich es mir kaufen würde oder könnte, aber kein Traummopped. Traummoppeds sind nicht real.

Links zu Let us all tell …

SR Brutal verbläst Harley

Ende der 80er, Anfang der 90er bin ich mit meiner SR500 auf einige der größeren Mopped-Treffs gefahren, wie z.B. Bulldog Bash, Kent Custom Bike Show, Faro und auch einmal auf die German Bike Week nach Mannheim.

Auf der Fahrt nach Mannheim traf ich an einer Tanke drei Jungs, die auch dorthin unterwegs waren. Einer von ihnen fuhr einen Starrrahmen mit Mini-Tank und Eisenkopf Sporty-Motor.

Abbildung ähnlich

Ich habe damals noch weniger fotografiert als heute, daher zeigt das Bild auch nicht die Sporty, die ich traf, sondern nur einen ähnlichen Umbau. Aus den beiden 1,5 Zoll dicken Auspuffröhren kam ordentlicher Sound, viel sportlicher als dieses Potato-Potato, dass die Milwaukee Big-Twins von sich geben.
Es war die Jungfernfahrt der Sporty, die erste Testrunde, weil sie erst in der Nacht fertig wurde. Zumindest so eine Art von fertig, denn der Schüttelhuber war gut darin, Schrauben zu lösen und wegzuwerfen. Eine der ersten Schrauben, die sich verabschiedete, war die vom Kickstarter. Damit die nicht alleine auf der Autobahn liegen muss, hat sich der Hebel daneben gelegt. So standen die drei Jungs also an der Tanke um die Sporty herum und überlegten, was zu tun sei, als ich sie traf.

Anschieben

Damals hatte keiner von uns ein Handy und das Netz war jung und alles, aber nicht mobil. Unsere Möglichkeiten waren: Zurückfahren und den Hebel suchen (wenig erfolgversprechend) oder mit den anderen Moppeds in die umliegenden Städte ausschwärmen und dort nach einem Mopped-Händler suchen, der ein passendes Ersatzteil hat (wenig erfolgversprechend). Mit dem ADAC das Mopped zurückbringen war keine Alternative, denn der Fahrer hatte keinen zweiten Kicker zu Hause. Und außerdem: ADAC gildet nicht.

Mangels echter Alternativen war von nun an Sporty anschieben angesagt. Mit etwas Glück hat einer der Händler auf der Bike Week einen passenden Hebel, so dass auf der Rückfahrt wieder gekickt werden kann. Um es vorwegzunehmen: Ja, hatte einer.

Gemeinsam weiter

Wir beschlossen von hier an gemeinsam weiterzufahren.
„Die Harley fährt hinten, die ist so laut. Du fährst mit Deinem Einzylinder vorne, Du bist der Langsamste,“ beschlossen die anderen Beiden. Das schien mir vernünftig und so fuhren wir los bis zur nächsten Tanke.

„Alter, ich kann meine Harley gar nicht mehr hören, wenn die SR vorne fährt,“ war das erste, das der Sporty-Fahrer beim nächsten Halt sagte. Und ich muss sagen, er hatte recht. Als wir von da an nebeneinander hinten fuhren, habe ich die H-D auch nicht gehört. #Hach

Datenschutz und Zensurmaschinen

Die DSGVO ist jetzt wirksam, oder besser gesagt in Kraft, denn ob sie wirklich wirksam ist und Datenmissbrauch verhindert, muss sich erst noch zeigen. Was sich jedoch schon gezeigt hat ist, dass sie schlecht gemacht wurde.

Falsche Zeit zum diskutieren

Das Gesetz wurde vor zwei Jahren beschlossen. Kurz vor dem Ende der Umsetzungs-Übergangszeit begann die breite Diskussion darüber, die eigentlich vor dem Beschluss vor über zwei Jahren hätte geführt werden müssen. Warum das nicht geschah kreide ich den Politikern, die es ausgearbeitet und beschlossen haben, genauso an, wie den Medien, die das Thema erst aufnahmen, als es zu spät war.

Richtige Zeit zum diskutieren

Die europäischen Politiker sind noch nicht fertig mit dem Internet. Als nächstes kommen das Leistungsschutzrecht und Zensurmaschinen. Julia Reda ist Abgeordnete der Piraten im EU Parlament und hat den Stand der Dinge zusammengefasst . Alleine der Ausdruck “Zensurmaschinen” sollte für automatischen Widerstand sorgen, hoffe ich zumindest. Wenn schon nicht bei den Politikern in europäischen Regierungen, dann beim Rest der Leser. Ich will ein möglichst freies Internet, in dem ich selbst etwas hineinschreiben kann und das lesen und sehen kann, was ich will, egal aus welchen Land es kommt.

Die Abstimmung wird am 20./21. Juni durchgeführt, also sollte vorher auf breiter Front diskutiert werden, so wie jetzt (zu spät) über das #DSGVO

Am besten direkt und kostenlos mit EU Parlamentariern. Einfach per Klick anrufen!

 

Jeder #Ohrwurm zur Nacht

Auf Wunsch eines einzelnen Herren mal wieder etwas ohne Moppeds, dafür aber mit Musik.

Oscar - Quelle PinterestWer mir auf Twitter oder Google+ folgt weiß, dass ich fast jeden Abend gegen 23:30 einen Link mit dem Hashtag #Ohrwurm teile. Ziel des Links ist immer ein Musik-Video. Wobei mir das Video dabei nicht wichtig ist, oft ist es nur ein Standbild oder eine Dia-Show, die da zur Musik läuft. Das macht nichts, denn es sind ja Ohrwürmer keine, ich hätte beinahe Augenwürmer gesagt, weil ich kein passendes Wort kenne. [Edit: Mukkegugge ist das Wort, das ich gesucht hatte. /Edit]

Alle gesammelt gibt es dann bei Tumblr unter:

https://ohrwurm-999.tumblr.com

Die Auswahl

Immer wenn ich bei YouTube über ein Lied stolper, das mir gefällt, setze ich ein Lesezeichen, aus dieser Sammlung kommen dann die Links. Ich glaube, ich habe bisher pro Künstler immer nur einen Ohrwurm geteilt. Es gibt halt zu viel, dass mir gefällt, aber für den Notfall habe ich noch eine zweite Lesezeichensammlung mit weiteren Liedern von bereits geteilten Künstlern.
Ich bin immer wieder erstaunt, wie wenig Views manche der tollsten Lieder der Welt bei YouTube haben. Andererseits auch wieder nicht, denn auf Spotify und Co. finde ich viele der Bands und Sänger nicht. Auf YT finde ich auch immer wieder was Neues in den Vorschlägen, während ich auf den anderen Portalen und Streamingdiensten immer im alten Saft abgekocht werde. Also klickt da mal fleißig drauf und dann auf den “Daumen hoch” oder noch besser, teilt die Videos weiter.
Ein weiterer Grund für YT-Links ist, dass sie mit jedem Browser und Gerät überall ohne Login und Account gehört werden können.

Die Genres

Zu jeden Lied packe ich einen Genre-Hashtag. Dabei orientiere ich mich an dem, was ich für richtig halte und nicht an irgendwelchen Musik- oder Kulturwissenschaftlichen Konzepten. Es gibt immer nur einen Hashtag, der die Musikrichtung angibt, auch wenn ich zwischen verschiedenen Stilen schwanke. Ich mag diese Musikbeschreibungen, die sich aus unzähligen Worten zusammensetzen nicht leiden. Und die Idee, jede Band ist ihr eigenes Genre gefällt mir nicht, daher versuche ich mit wenigen Kategorien auszukommen. Bei mir gibt es bis jetzt: #Rockabilly, #Country, #Westernswing, #Blues, #Surf, #Psychobilly, #Garage, #Beat, #Wave, #Rock und #Pop; aber leider keine Tag-Cloud. Bei Tumblr könnt Ihr die Hashtags anklicken und bekommt dann die gesammelten Ohrwürmer dieser Kategorie.
Bisher gab es nur negatives Feedback, wenn jemand nicht damit einverstanden war, dass ich einem Song das Label #Pop vergeben hatte.

Pop ist nicht automatisch schlecht

Pop ist für mich nichts, das per se schlecht ist. Pop ist Unterhaltungsmusik, Musik die dazu gemacht ist, möglichst vielen Leuten zu gefallen. Wenn eine Band ein Sportstadion füllt , dann ist es meistens Pop, selbst wenn der Sänger damals, als er jung war, nicht in Radio gespielt wurde, weil er so aufreizend mit den Hüpfen schwang. (Damals muss es wohl Guck-Radio gegeben haben). Und je öfter in den Liedern davon gesungen wird, bis zum Ende immer nur Rock ‘n’ Roll zu leben, umso mehr ist es Pop-Musik. AC/DC ist reiner Pop für mich, die Anzahl der Verstärker und Verzerrer und Gitarren macht keinen Unterschied. Sex Pistols ist eine Pop-Kapelle, von Managern gegründet um mit einem Major-Label Gesellschaft-erschrecken zu spielen. Ich mag Lieder von beiden Bands.
Im Zweifelsfall gilt: Wenn ich beim hören fröhlich den Kopf hin und her wiege und dort drin ein fröhliches la-la-la erklingt, dann ist es Pop, so wie bei Odonis Odonis am Sonntag. Die Band ist bestimmt der Meinung, dass es kein Pop ist, aber ich.

Nach so vielen Worten schließe ich mit der Wiederholung des Links zur Sammlung: https://ohrwurm-999.tumblr.com
und einem Video mit deutlich mehr als den 19 Likes von Odonis Odonis (Stand Sonntag): Kaelan Mikla singen isländisch, nicht deutsch, wie ich bei dem Wort „Kalt“ vermutet hatte.

P.S.
Nervige Ohrwürmer, die sich ungefragt auf der Einkaufsrunde im Supermarkt, in meinem Kopf einnisten und dann wochenlang nicht weggehen, teile ich hier nicht. Hier gibt es nur Lieder, die mir auch tatsächlich gefallen.

P.P.S.
Viele meiner Lieblingsbands fehlen noch in der Sammlung, es wird also weiter gehen.