Die ersten Termine stehen #Roadblog2016

Die ersten Kommentare und Termine kamen superschnell nach der Veröffentlichung des Blogbeitrages.

Roadblog2016

Und das besser koordinieren zu können habe ich einen Google-Kalender erstellt. Dort könnt Ihr sehen, wann ich Zeit habe und wann ich wo bin. Wenn Ihr auf dem Weg von Köln, wo ich gerade wohne, zu einem der Ziele wohnt, klingt Euch einfach ein. Das kann für einen gemeinsamen Imbiss, ein paar Kilometer gemeinsamer Fahrstrecke oder für das gesamte Wochenende sein. Keine Scheu, bloß weil ihr mich oder die Leute mit denen ich mich treffe nicht kennt, das geht mir oft ähnlich und bin ich noch nie ungefragt gebissen worden.

Die meisten haben sich wirklich per Kommentar im Blog gemeldet, das gefällt mir. Aber auch Twitter, Google+ und Facebook wurden genutzt.

Ich bin jetzt erst mal von der schnellen Resonanz und den Terminen entzückt und sage: Vielen Dank.

Weitere Terminvorschläge sind sehr gerne gesehen, auch ohne Mopped.

#Roadblog2016 was ist das?

Nachdem ich kurz nach der Veröffentlichung von Lametta 2 schon die ersten Einladungen im Kommentarfeld hatte, wird es Zeit, die Nägel zu köpfen.

Was ist der #Roadblog2016

Eine kurze Historie zur 2010er Variante. Wir waren acht Mann, sind mit viel Schwung durch Deutschland gefahren und haben uns mit Moppedfahrern getroffen, die twitterten oder bloggten. Damals haben wir nur wenig Zeit gehabt und so bekam jede Station nur wenige Minuten Zeit und dann musste es weitergehen. Dieses Mal möchte ich wieder Blogger, Twitterer und andere Menschen treffen, mir aber mehr Zeit nehmen. Für den #Roadblog2016 habe ich mir selbst ein paar Regeln aufgestellt.

  • Ich komme mit dem Mopped
  • Ich treffe andere Menschen
  • Wir werden was machen
  • Ich werde darüber schreiben und den Hashtag #Roadblog2016 verwenden.
  • Jeder kann mitmachen
  • Letzter Tag ist der 31. Dezember 2016
  • Jede Regel kann gebrochen werden, Spaß gewinnt.

Darin verstecken sich viele kleine Aufgaben, die ich lösen muss. Die erste ist natürlich, wohin werde ich fahren, um jemanden zu treffen und wann und wen. Am besten ich erläutere es etwas ausführlicher, was ich vorhabe und liefere ein Beispiel.

Im Gegensatz zu  2010 werde ich für mich alleine planen wann und wie ich fahre. Wenn sich jemand anschließen will, dann bin ich sehr dafür. Ich fahre natürlich nicht spontan los, klingel bei jemanden an der Tür und sage: „Los, unterhalte mich!“

Wenn Du Lust hast, mich mal wieder zu sehen oder ein erstes Mal zu treffen, melde Dich einfach. Hinterlasse hier einen Kommentar, schreibe mich auf Twitter, Facebook, Google+ Instagram, Whatsapp, E-Mail oder sonst was an, am besten gleich mit einem Terminvorschlag. Den Rest machen wir dann aus. Wenn es zeitlich klappt (und nicht geheim bleiben soll), werde ich Termin und Zielort vorher bekanntgeben, damit andere sich einklinken können.

Auch im Gegensatz zu 2010 plane ich keine einzelne große Rundtour, sondern mehrere Reisen. Wenn ein Zielort weiter weg ist, wäre es natürlich vorteilhaft, wenn ich mehrere Leute gleichzeitig treffen könnte. Berliner, Hamburger (SCNR): ich denke da an Euch, vielleicht schaffen wir es jeweils ein Wochenende zu reservieren, um dann was zusammen zu machen.

Apropos zusammen machen. Eine der Regeln lautet ja: »Wir werden was machen«. Bei einem Moppedblog bietet es sich an, eine gemeinsame Runde zu drehen, aber das muss nicht sein [off-road und Furten gehen aber immer ;-)]. Außerdem möchte ich mich nicht darauf beschränken nur Moppedblogger zu treffen. Wenn Du einen Foodblog hast, können wir auch gemeinsam kochen, essen oder trinken. Fotoblogger können mir Ihre Ticks verraten, wie sie es schaffen immer daran zu denken, die Kamera einzupacken. Mit Wanderbloggern gehe ich gerne auf einen Berg und den ewig kreativen Beautybloggern fällt bestimmt auch etwas ein. Wir können auch gerne Dinge zusammen ausprobieren. Und wenn Du gar keinen Blog hast und nicht twitterst oder so; macht nix, wir können trotzdem was zusammen machen. In meiner Regel heißt es nur, dass ich darüber blogge. Wenn Du auch darüber schreibst, filmst oder fotografierst: wunderbar.

Und keine Angst, Du musst mich nicht über Nacht da behalten, wenn Du das nicht möchtest, ganz egal, wie weit die Anreise ist.

>> Edit: Ich habe einen Google-Kalender mit den Terminen /Edit<<<

Ich hatte ein Beispiel versprochen und hier kommt es. Das Folgende hätte ein Teil von #Roadblog2016 sein können, wenn mir vor der Abfahrt schon klar gewesen wäre, was #Roadblog2016 sein wird.

Der gute @ErnieTroelf hatte mich eingeladen zu ihm in den Odenwald zu kommen und dort mal sein neues Trial-Mopped zu testen. Das hätte ich als offiziellen #Roadblog2016 Event vorher angekündigt und vielleicht wären noch weitere Leute mit hinzugekommen. Letztendlich wurde die Trial-Strecke kurzfristig doch nicht geöffnet, weil der Platzwart sich am Tag vorher verletzt hatte. Gute Besserung von hier aus. Wir haben dann kurzfristig umdisponiert und stattdessen eine wunderbare Runde durch den Odenwald gedreht, Pizza gegessen, Musik gehört und Dönekes gemacht. Zwischendurch haben wir noch den Hashtag #Odenwaldschnurren für den Event erfunden aber nicht darüber getwittert (das wird dann beim offiziellen #Roadblog2016 anders). Bei den Events #odenwaldbollern und #odwknattern wurde bereits getwittert.

So gesehen, alles wie immer und ich hätte mir die lange Erklärung vorher sparen können.

Unglücke, Katastrophen und Idioten

Immer wenn irgendwo etwas unschönes bis schreckliches passiert, kommen Menschen mit einer politischen Agenda und verbiegen und ignorieren solange an den Ereignissen herum, bis es ihnen passt. Und dann sagen sie uns, dass sie recht haben und wenn sie hätten machen dürfen, wäre es nicht passiert.

Mir geht dieses Katastrophen-Gewinnlertum auf den Geist.

Und dann werden diese Meinungen von den Ja-Sagern weiterverbreitet und von den Nein-Sagern kommentiert und auch weiterverbreitet.

Das geht mir auch auf den Sack.

Ich will den Leuten nicht den Mund verbieten, in einer demokratischen Gesellschaft müssen sich auch die Dummen äußern dürfen. Aber ich möchte sie bitten, in Zukunft keine Katastrophen und Unglücke zum Anlass zu nehmen sondern positive Ereignisse. Ist es nicht viel schöner, wenn man tatsächlich recht hatte und nicht nur gerne recht gehabt hätte?

Die Bedächtigen, die erst die Faktenlage kennen wollen und nachdenken und analysieren, die lese und teile ich gerne, denn das hilft mir, mir eine Meinung zu bilden. Diese Menschen zeichnen sich meistens dadurch aus, dass sie keine Lösungen präsentieren, sondern Fragen haben.

Früher war mehr Lametta 2 #Moppedblogs und #Roadblog2016

Nachdem ich mich darüber beschwert habe, das im Internet in Punkto Moppeds so wenig los ist, auch bei mir, habe ich darüber nachgedacht, warum das so ist. Und natürlich auch, wie ich das ändern könne.

Keine Angst, ich schreibe hier keine große Innenbetrachtung eines alten Griesgrams in der ich alle möglichen und unmöglichen psychologischen Untiefen auslote.

Am Ende sind es zwei Dinge die fehlen, um mehr Beiträge zu kreieren: Zeit und Motivation. Bis hierher also keine Überraschung.

Zeit kann man sich immer nehmen, man muss halt nur damit aufhören andere Dinge zu tun. Ich muss mich also mehr zum bloggen motivieren und dazu muss ich mir klar werden, warum ich schreibe.

Ich schreibe für mich. Wenn ich meinen Spaß hatte, dann möchte ich darüber schreiben. Das ist nicht ganz richtig: Wenn mindestens eine weitere Person daran beteiligt war, dann möchte ich darüber schreiben. Warum ich keine Lust habe über Sachen zu schreiben, die ich alleine gemacht habe, weiß ich nicht, es ist so.
Es ist mir egal, ob ein Beitrag einen oder tausende Leser hat. Was mir jedoch gefällt sind Kommentare, Input und Gespräche.
Ich will hier nicht mit wackelndem Zeigefinger erzählen, dass ich die Weisheit mit Löffeln gefressen habe. Als zivilisierter Mitteleuropäer fresse ich nicht, ich esse. Und ich esse nicht mit dem Löffel, sondern mit Messer und Gabel.
Ich möchte gerne ins Gespräch kommen, denn im Gespräch entstehen neue Ideen.

Dazu ein kurzer Einschub.
Bitte kommentiert auf dem Blog. Nicht nur bei mir, sondern bei allen Blogs und immer. Ein Kommentar bei Facebook, Google+, Twitter oder sonst wo erreicht zwar meistens den Autor, aber dann ist er weg. Wenn ich heute im Netz einen Blogbeitrag lese, der bereits vor einiger Zeit geschrieben wurde, dann stehen da in der Regel keine Kommentare. Kommentiert auf dem Blog, da ist Euer Kommentar auch später zu lesen, für jeden der den Beitrag liest.

Zurück zum Thema.

In meinem Kopf spukt eine Idee herum, an deren Umsetzung ich 2010 schon beteiligt war: der Roadblog. Damals sind acht Blogger durch dreiviertel Deutschland gefahren um andere Blogger zu treffen. Organisiert haben wir das online. Hier ist das Video zum Roadblog, das damals den Webvideopreis gewonnen hat.

Alle Details, was und wie ich es mache, kenne ich noch nicht. Ich kann jedoch ausschließen, dass ich ein Video drehen werde, Film ist noch weniger mein Format als Foto. Ich will dabei nicht einfach nur alleine in der Gegend herum fahren, sondern Leute treffen und Dinge tun.

Was ich jedoch schon weiß ist: dass ich einen Hashtag habe und ihn benutzen werde #Roadblog2016

Die Idee wurde viel konkreter, als ich mich letzten Samstag auf den Weg zu Ernie Troelf machte um einen Plan B für ein ausgefallenes Enduro-Wochenende durchzuführen. Dass Plan B auch nicht klappte und wir stattdessen schnell Plan C schmiedeten und umsetzten tat dem Spaß keinen Abbruch. Während wir also Plan C umsetzten fiel mir auf, dass das eigentlich sogar schon eine Generalprobe zum #Roadblog2016 war.

Das hat mir für den Moment wieder genug Motivation gebracht um weitere Ideen für Blog-Beiträge zu sammeln. In meiner Pipeline stehen die 80/20 Regel, mein Airoh Helm und natürlich die Erklärung, was der #Roadblog2016 werden wird.

Jetzt würde ich am liebsten direkt mit dem nächsten Beitrag weitermachen. Läuft.

Früher war mehr Lametta #Moppedblogs

Natürlich geht es nicht um Lametta, dieser Weihnachtsscheiß ist mir noch egaler als Weihnachten selbst. Es geht um Blogs und Twitter zum Thema Mopped und natürlich darum, dass früher alles besser war. Es ist also ein Jammer-Beitrag.

Früher, also das FrüherTM von dem wir alten Säcke reden und nicht letzte Woche, da wurde noch mehr zum Thema Moppeds gebloggt und getwittert. Heute tröpfeln nur wenige Beiträge pro Woche in meinen Feedreader. Und bei Twitter sieht es ähnlich aus, auch da kommt nur wenig bei mir an.

Nun könnte das daran liegen, dass alle diejenigen, die ich lese nicht mehr aktiv sind aber es da draußen ganz viele Neue gibt, die ich nicht finde. Das wäre gut, packt die Links bitte unten in die Kommentare, am besten im Blog und nicht bei Facebook.
Ich suche jedoch  regelmäßig nach neuen Leuten. Ich schaue auch immer wieder mal, was es so bei Reddit (z. B. motorradblogger) gibt und finde dort nur alt bekannte Blogs oder englischen Content. Bei anderen Aggregatoren sieht es ähnlich aus. Google ist auch nicht sehr hilfreich, wenn es darum geht neue Blogs zu finden.

Und was ist mit Youtube? Da finde ich gute Kanäle auch Südafrika, Australien, USA, Indien und UK; Deutschland: wieder Fehlanzeige. Wann ist dort das letzte Mal ein neuer deutschprachiger Kanal zum Thema Moppeds gestartet worden? Kommt mir jetzt nicht mit Young Rider Unlimited, denen folge ich schon lange. Und warum finde ich so wenig? Wenn ich was finde, dann sind es meistens 1 bis X Moppeds die mit 1 bis Y Actioncams irgendeinen Weg fahren. Das finde ich in der Regel nicht so spannend, aber immerhin gibt es das. Packt bitte Empfehlungen für interessante Youtube-Kanäle ins Kommentarfeld.

Bin ich zu blöd mit dem Internetz nach Moppeds zu fischen?

Damals, also FrüherTM, haben wir uns über Twitter zum gemeinsamen Urlaub verabredet oder eine unsinnige Tour durch Deutschland gemacht ohne uns vorher in 3D gesehen zu haben. Wir haben Dinge getan, währenddessen getwittert und es hinterher verbloggt. Machen heute andere Leute andere Dinge und ich finde die Blogs, Videos und Tweets nur nicht? Wenn das so ist, bitte packt die Links in die Kommentare.

Und wenn uns damals nichts einfiel, dann kam was von draußen, aus der Industrie. Dort dachte man anfangs, hier gibt es eine lebendige Szene und man könnte mit unserer Hilfe Likes und neue Kunden finden. Klappt natürlich nicht, diese Social-Media-Millionäre (also Follower, Likes und Shares) bedienen alle andere Märkte wie: Mode, Schminke, Games u.a. Motorradfahrer sind doch zum überwiegenden Teil über 40 und nur passiv im Netz unterwegs.

Es lohnt sich nicht zu warten, dass Hersteller XY ein Blogger-Treffen organisiert und uns den Hintern hinterher trägt, dafür gibt es einfach keinen Markt. Mein besonderer Dank geht daher an Honda, dass sie es in diesem Jahr trotzdem gemacht haben und uns Ihre Moppeds testen ließen. Nachzulesen ist das bei Ernie Troelf, LeFronc, Moto Minya, bike-adicted, Motorradblogger und bei mir sogar zweimal. Und obwohl wir so wenige waren, haben wir es nicht mal geschafft, einen einheitlichen Hashtag zu verwenden.
Das schaffen die vielen Besucher der Tridays (Triumph), bei BMW in Garmisch, bei Touratech oder sonst wo sind auch nicht. Oder anders: Die Veranstalter dieser Events haben Social Media noch nicht bemerkt und schaffen es nicht, einen einheitlichen Hashtag zu promoten. Das bestätigt meine obige Überlegung, dass Moppedfahrer eher passiv konsumieren.
Mit einem #Hashtag ließen sich Bilder, Tweets, Facebook-Posts, Instagramms, Videos und Co viel leichter im Netz finden. Die Veranstalter könnten eine Social Media Wall einrichten und damit nicht nur den Event für die Nicht-Teilnehmer interessanter machen, sondern gleich auch noch weiter auswerten und eventuell neue Zielgruppen ansprechen. Komisch eigentlich, wo wir doch 2016 haben und jedes Rennen der MotoGP einen eigenen Hashtag hat. Welche Hashtags sucht Ihr, um neue Blogs oder Twitteraccounts zu finden? Schreibt es bitte als Kommentar.

Ich werde mal in mich gehen und überlegen, was ich gegen die Flaute in meinem eigenen Blog und den Accounts auf Twitter und Instagram machen kann, denn bei mir sollte ich anfangen. Wenn ich da was herausgefunden habe, werde ich eventuell Lametta Teil 2 schreiben. Falls Du eine Idee hast, dann freut sich das Kommentarfeld über Deinen Beitrag.

Ist die Africa Twin scheiße? Nein

Ich bin jetzt ein paar mal auf die Africa Twin angesprochen worden und nach meiner Antwort hieß es regelmäßig: Ist die echt so scheiße?

Nein, die ist genauso wie die ganzen anderen dicken und fast dicken Dinger da draußen.

Gemessen an dem, was Honda im Vorfeld an Tamtam gemacht hat, kann die AT in meinen Augen jedoch zu wenig. Sie ist groß und schwer. Und, immer, steht in jedem Test, dass man das Gewicht nicht bemerkt, wenn man damit auf der Straße fährt. Das ist natürlich Quatsch, aber selbst, wenn es stimmen würde, wäre es kein Maßstab, und bei der AT schon gar nicht. Alle anderen Groß-Schwer-Reise-Enduros sind für die Straße gebaut, da kommt es eventuell nicht so sehr auf ein paar Dutzend Kilos an. Bei der AT hat Honda jedoch vor allem mit den Geländeeigenschaften geworben. Und da, im Gelände, da zählt jedes Kilo, vor allem wenn man den Bock nach einem Umfaller wieder aufheben muss.

Da stelle ich mir die Frage, warum kriegt die AT einen 1.000 ccm Motor mit 95 PS, wo der alten AT doch 750 ccm und 60 PS reichen? Weniger Hubraum und weniger Leistung bedeuten einen leichteren Motor und alles andere drumherum kann auch leichter gebaut werden. Wer jetzt spontan denkt, dass ist viel zu wenig Motor, der sollte sich die Frage stellen, wofür es zu wenig Motor ist. Wer viel Motor in einer enduroartigen Honda will, der kann zur Crosstourer greifen. Ordentliche Reifen vorausgesetzt, kann man auch damit über eine Crossstrecke fahren. Zugegeben schlechter und mühsamer als mit der aktuellen Africa Twin, aber es geht. Die AT spielt, meiner Meinung nach nicht in der Liga der ganz Dicken: Yamaha Super Ténéré, Tiger Explorer, 1200 GS, 11/1290er Kati oder Multistrada, eher bei den 800er von BMW, Triumph und bald wohl auch KTM.

Honda ist die Firma, die 1992 die Fireblade auf einen Markt brachte, der 750er Superbikes kannte oder Speck-Sportler mit über 1.000 Kubik. Die folgenden Werte illustrieren vielleicht, was für ein Quantensprung die Blade war. Und an der Blade war viel mehr anders, als die Werte vermuten lassen. Die AT ist kein solcher Quantensprung und an Ihr ist auch nicht wirklich etwas anders.

  • Fireblade 1992: 893ccm, 128 PS, 185kg trocken
  • Yamaha FZR 1000 Exup: 1002 ccm, 145 PS, 242 kg fahrbereit
  • Suzuki GSX-R 1100: 1.052 ccm, 130 PS, 227 kg fahrbereit
  • Kawasaki ZZR-1100: 1.052 ccm, 147 PS, 264 kg leer

Vielleicht kommt ja demnächst auch eine neue Transalp, bisher habe ich dazu noch nicht mal Gerüchte gehört. Das sollte dann jedoch keine hubraumreduzierte AT sein, sondern ist hoffentlich etwas ganz anderes, komplett neu, vielleicht mit dem 500er Motor der CB. Rally Raid hat da schon mal was vorbereitet, das sollte Honda doch toppen können. (Video ist australisches Englisch.)

Oder gleich eine 250er Hippe mit dem 500er CB-Motor, so wie ihn hier jemand in seiner Garage gebaut hat. (Video mit ganz schrecklicher Musik und ohne Text.)

Langer Rede kurzer Sinn: Ich hatte mir von der Africa Twin mehr erwartet als ein Mopped, das funktioniert und in etwa das Gleiche kann, wie alle 800er Enduros.

Was für die AT spricht sind: Das DCT (aber dass hat der Crosstourer auch) und das leicht abschaltbare ABS (kein durchklicken durch 32 Menüpunkte) und die ebenso leicht umschaltbare Traktionskontrolle.

Aber das ist für mich zu wenig um mitzujubeln.