Video: Rally Paris Dakar bis 1997

Die ASO ist eigentlich immer schnell darin, inoffizielle Videos zur Dakar vom Netz nehmen zu lassen. Umso erfreulicher, dass dieses Video schon seit 2016 zu sehen ist.

Zur Sicherheit hier noch mal der Link zum klicken.  https://youtu.be/bhes1y9nU2g

Der Kommentar ist natürlich nicht auf deutsch, aber die meisten dürften das gesprochene Englisch verstehen. Untertitel gibt es leider nicht.

Mir haben besonders die Aufnahmen aus den Anfangsjahren gefalen, als R4, Iltis und Lada durch Afrika jagden.

Die Moppeds kommen für meinen Geschmack deutlich zu kurz, aber ein Blick auf die Größe der damaligen „Actioncams“  (am Allrad Turbo R20 des Jahres 1982 kann man eine auf der Beifahrerseite sehen) lasse ich als Entschuldigung durchgehen.

Hier wird eine Brücke von der Zeit vor den Werksteams, GPS und Moppedfahrern mit prallgefüllten Rücksäcken, über 200 km/h schnelle LKW, PKW-Prototypen, Gruppe B Monstern und darüber hinaus geschlagen.

Sehr sehenswerte 80 Minuten, wie ich finde.

 

Advertisements

Lest mehr von dem guten Zeug!

Ich schimpfe hier öfter und laut (Ihr müsst das dann aber auch laut lesen) über die Mopped-Journalisten und regelmäßig auch auf die Ohne-Mopped-Journalisten. Es gibt aber auch ein paar wirklich Gute, die ich regelmäßig und gerne lese oder sehe. Ganz unten habe ich Links gelistet.

Leider reicht es nicht, wenn man guten Content produziert, man muss auch von irgendwas leben, Geld verdienen. Blogger, so wie ich, die nur aus Spaß an der Freude schreiben und Ihr Geld woanders her bekommen, lasse ich heute außen vor.
Edit
Die Werbung die hier manchmal eingeblendet wird kommt von WordPress.com, damit habe ich nichts zu tun. Das ist sozusagen die Bezahlung die WP bekommt, dafür muss ich mich um nichts kümmern.
/Edit

Geld verdienen

Der einfachste Weg als Mopped-Journalist Geld zu verdienen ist es, sich anstellen zu lassen, denn dann muss der Arbeitgeber das Geld besorgen.
Schon was schwieriger ist es, als freier Journalist zu arbeiten. Dann muss man für jeden Artikel einen finden, der bezahlt.
Der schwierigste Weg ist es, sich selbstständig zu machen. Da muss man ganz viele Leute davon überzeugen, Geld zu bezahlen.

Woher kommt das Geld?

Im klassischen Zeitschriften-Geschäft gibt es zwei Geldquellen, Leser und die Anzeigenkunden.
Bei den meisten Websites fällt der Leser als Geldquelle fast vollständig aus. Das Geld muss also von Anzeigenkunden kommen, egal ob die nun Banner auf die Seite pflastern, Affiliate-Links bezahlen oder schleichwerbende Advertorials. Guten Content besuch ich immer ohne Adblocker und klicke dort auch regelmäßig auf Banner, falls per CPC und nicht nach TKP gezahlt wird.
Um mit Werbung Geld zu verdienen brauchen die Websites Besucher und Leser, je mehr, desto besser. Also besucht die Websites und YouTube-Kanäle aus meiner Liste, denn: Je mehr mehr, desto besser.

Ohne Geld

Wenn das mit den Einnahmen nicht funktioniert, dann kann man nicht vom Blog leben. Vor dieser Situation steht gerade Motofire.com [englisch].
Ich hoffe, die Jungs finden jemanden, der Ihnen einen Stapel Geld in die Hand drückt, damit sie weiter machen können.
Aus Ihren Reihen kommt auch meine absolute Lieblings-MotoGP-Twitteratine Hannah Smith [englisch]  Sie twittert während der Rennen so schnell, dass ihre Tweets zu lesen fast wie TV gucken ist. Hier schonmal ein Extra #FF für Hannah.

Wen ich noch lese

Hier folgt jetzt die Liste von Blogs, Websites und YouTube-Kanälen, die ich alle abonniert haben und gerne lese. Ich habe mich hier auf solche Links beschränkt, von denen ich annheme, dass sie mit dem Inhalt Geld verdienen müssen oder wollen. Bitte schreibt Eure Link-Tipps unten in die Kommentare. Und wenn Ihr gerade in Kommentar-Laune seid, dann kommentiert, liked und abonniert kräftig auf den folgenden Seiten.

Websites

Aus der Tube

  • 44Teeth [englisch] Wer mit dem Schlagzeug auf dem Gepäckträger zum Nürburgring fährt muss einfach abonniert werden.
  • Bike World [englisch] Hier gibt es das beste KTM790 Vorstellungs-Video
  • Brock Davidson [englisch] Wer sich für Arbeit am Prüfstand interessiert, ist hier richtig.
  • C90 Adventures [englisch] Ed March 
  • FortNine [englisch] Gucken!
  • Hookie [deutsch]Braucht mehr Abos.
  • Motorcyclist [englisch] Mit einem Verlag im Rücken.
  • Motorrad Nachrichten [deutsch] Immer up-to-date.
  • The Bike Show [englisch] Das Beste an Südafrika (wer schon mal dort war weiß, was das bedeutet).

P.S.
Natürlich können Blogger auch mit Verkauf von Merchandizie oder Fremdschreiben Geld verdienen. Da ich mit diesem Blog kein Geld verdienen möchte, braucht ihr mir auch keine Tipps hierlassen, ich möchte Kommentare. Unterstützt die Blogs, die Ihre gerne lest.

Alle Moppeds sind böse

Gestern wurde auf diesem einen Socialmedia-Kanal für ältere Web-Nutzer ein Link der Stuttgarter Nachrichten in meine Timeline gespült.

Eigentlich will ich den nicht teilen, denn ich möchte nicht, dass so ein Mist mit Klicks belohnt wird, aber hier ist er. Bitte nicht klicken sondern einfach dem glauben, was ich hier schreibe. Texte zwischen Anführungszeichen sind Zitate aus der Meldung.

Behörden, Anwohner und Medien gegen Moppeds

Es geht darum, dass der Rems-Murr-Kreis (nord-östlich von Stuttgart) etwas gegen Motorradlärm tun will.

Es geht nicht um Maßnahmen gegen Verkehrsteilnehmer mit manipulierten Schalldämpfern, auch nicht gegen Verkehrslärm im allgemeinen.

Ist es wirklich ein Problem?

Frau “Anna Katharina Maier vom Amt für Recht und Ordnung im Waiblinger Landratsamt” wird mit folgender Aussage zitiert: “So liege der von Motorrädern verursachte Lärm in den meisten Fällen durchaus im Rahmen des Erlaubten, weil die Fahrzeuge die für sie geltenden Grenzen einhielten.”

Oscar - Quelle PinterestDas ist in etwa so als würde man einen Blitzer-Marathon ankünden und es damit Begründen, dass sich fast alle an das Tempolimit halten. Klar halten sich fast alle an das Tempolimit, aber trotzdem wird die Aktion damit begründet, dass man gegen Raser vorgeht. Stellt Euch mal vor, wie ADAC, Autofahrer und Medien reagieren würden, wenn der nächste Blitzer-Marathon so begründet wird.

Man könnte aus der Aussage auch schließen, dass es gar kein Problem ist, sondern nur ein subjektives Empfinden. Aber nein, hier geht es ja um brave angepasste Anwohner-Kleinbürger gegen die zu verdrängende Minderheit der Moppedfahrer. Und es geht um “Recht und Ordnung”, weil so heißt die Abteilung – Zucht und Ordnung war wohl schon aus.

Die Maßnahmen-Keule

Oscar Quelle PinterestDanach wird es noch kruder, als die einzelnen Maßnahmen vorgestellt werden. Bei gemeinsamen Kontrollen von Behörde und Polizei sollen bei “Verstößen Gelbe Karten verschickt werden. In den „Gefährderanschreiben“ könnten für den Wiederholungsfall schlimmere Sanktionen angedroht werden – etwa eine Überprüfung der Fahrerlaubnis oder die Auflage eines Fahrtenbuches.”
Wie ich es verstehe steht da: Wenn bei einer Kontrolle ein Verstoß festgestellt wird, gibt es eine gelbe Karte. Gelbe Karte statt KBA-Punkten und Strafe? Hilft bestimmt.
Und wenn dann später nochmal ein Verstoß festgestellt wir, dann wird der Führerschein kontrolliert.

Helm-Terroristen

Am schlimsten finde ich jedoch die Wortwahl Gefährder, die auch aus der Terrorismus-Bekämpfung bekannt ist. Ich habe das kursiv gesetzt, weil es für mich Sicherheits-Theater zur Simulation von Aktivität und Bürger Beruhigung ist. Wirkliche Terror-Bekämfung ist anderes und wir nur selten in der Öffentlichkeit bemerkt. Aber dennoch wird so der Moppedfahrer durch dieses Wort in die Nähe von Terroristen gerückt.

Das hat Folgen

Tut das Not? Muss man eine Gruppe von Verkehrsteilnehmern, die sich, und ich zitiere aus dem obigen Zitat, “im Rahmen des Erlaubten” bewegen, so diskreditieren? Und was wird daraus folgen, wie werden die an den Rand der Gesellschaft gedrängten Kradisten reagieren, wenn sie das gelesen haben? Werden sie sich verstanden fühlen und beim nächsten Mal in einem höheren Gang durch den Ort fahren und der Ampel nicht mehr am Gas spielen? Werden Sie eine langweiligere Strecke ohne Kurven fahren? Werden Sie als nächstes ein Mopped ohne Klappensteuerung im Auspiff kaufen? Werden Sie gar Ihr Mopped gar nicht mehr aus der Garage holen und am Wochenende nur noch Rasenmäher, Laubbläser und Kantenschneider fahren?

Oder werden Sie Lesebriefe schreiben und um eine objektive Berichterstattung und neutrale Wortwahl bitten?

Höchstwahrscheinlich alles davon, denn ein emotional aggressiver Stil ist immer schon der beste Weg gefunden um ein Problem gemeinsam zu lösen oder eine Diskussion zu eröffnen. 

Wer Journalismus so einseitig und mit Agenda betreibt, darf sich über Vertrauensverlust nicht wundern, sondern sollte in PR oder Werbung wechseln.