#Roadblog2016 was ist das?

Nachdem ich kurz nach der Veröffentlichung von Lametta 2 schon die ersten Einladungen im Kommentarfeld hatte, wird es Zeit, die Nägel zu köpfen.

Was ist der #Roadblog2016

Eine kurze Historie zur 2010er Variante. Wir waren acht Mann, sind mit viel Schwung durch Deutschland gefahren und haben uns mit Moppedfahrern getroffen, die twitterten oder bloggten. Damals haben wir nur wenig Zeit gehabt und so bekam jede Station nur wenige Minuten Zeit und dann musste es weitergehen. Dieses Mal möchte ich wieder Blogger, Twitterer und andere Menschen treffen, mir aber mehr Zeit nehmen. Für den #Roadblog2016 habe ich mir selbst ein paar Regeln aufgestellt.

  • Ich komme mit dem Mopped
  • Ich treffe andere Menschen
  • Wir werden was machen
  • Ich werde darüber schreiben und den Hashtag #Roadblog2016 verwenden.
  • Jeder kann mitmachen
  • Letzter Tag ist der 31. Dezember 2016
  • Jede Regel kann gebrochen werden, Spaß gewinnt.

Darin verstecken sich viele kleine Aufgaben, die ich lösen muss. Die erste ist natürlich, wohin werde ich fahren, um jemanden zu treffen und wann und wen. Am besten ich erläutere es etwas ausführlicher, was ich vorhabe und liefere ein Beispiel.

Im Gegensatz zu  2010 werde ich für mich alleine planen wann und wie ich fahre. Wenn sich jemand anschließen will, dann bin ich sehr dafür. Ich fahre natürlich nicht spontan los, klingel bei jemanden an der Tür und sage: „Los, unterhalte mich!“

Wenn Du Lust hast, mich mal wieder zu sehen oder ein erstes Mal zu treffen, melde Dich einfach. Hinterlasse hier einen Kommentar, schreibe mich auf Twitter, Facebook, Google+ Instagram, Whatsapp, E-Mail oder sonst was an, am besten gleich mit einem Terminvorschlag. Den Rest machen wir dann aus. Wenn es zeitlich klappt (und nicht geheim bleiben soll), werde ich Termin und Zielort vorher bekanntgeben, damit andere sich einklinken können.

Auch im Gegensatz zu 2010 plane ich keine einzelne große Rundtour, sondern mehrere Reisen. Wenn ein Zielort weiter weg ist, wäre es natürlich vorteilhaft, wenn ich mehrere Leute gleichzeitig treffen könnte. Berliner, Hamburger (SCNR): ich denke da an Euch, vielleicht schaffen wir es jeweils ein Wochenende zu reservieren, um dann was zusammen zu machen.

Apropos zusammen machen. Eine der Regeln lautet ja: »Wir werden was machen«. Bei einem Moppedblog bietet es sich an, eine gemeinsame Runde zu drehen, aber das muss nicht sein [off-road und Furten gehen aber immer ;-)]. Außerdem möchte ich mich nicht darauf beschränken nur Moppedblogger zu treffen. Wenn Du einen Foodblog hast, können wir auch gemeinsam kochen, essen oder trinken. Fotoblogger können mir Ihre Ticks verraten, wie sie es schaffen immer daran zu denken, die Kamera einzupacken. Mit Wanderbloggern gehe ich gerne auf einen Berg und den ewig kreativen Beautybloggern fällt bestimmt auch etwas ein. Wir können auch gerne Dinge zusammen ausprobieren. Und wenn Du gar keinen Blog hast und nicht twitterst oder so; macht nix, wir können trotzdem was zusammen machen. In meiner Regel heißt es nur, dass ich darüber blogge. Wenn Du auch darüber schreibst, filmst oder fotografierst: wunderbar.

Und keine Angst, Du musst mich nicht über Nacht da behalten, wenn Du das nicht möchtest, ganz egal, wie weit die Anreise ist.

>> Edit: Ich habe einen Google-Kalender mit den Terminen /Edit<<<

Ich hatte ein Beispiel versprochen und hier kommt es. Das Folgende hätte ein Teil von #Roadblog2016 sein können, wenn mir vor der Abfahrt schon klar gewesen wäre, was #Roadblog2016 sein wird.

Der gute @ErnieTroelf hatte mich eingeladen zu ihm in den Odenwald zu kommen und dort mal sein neues Trial-Mopped zu testen. Das hätte ich als offiziellen #Roadblog2016 Event vorher angekündigt und vielleicht wären noch weitere Leute mit hinzugekommen. Letztendlich wurde die Trial-Strecke kurzfristig doch nicht geöffnet, weil der Platzwart sich am Tag vorher verletzt hatte. Gute Besserung von hier aus. Wir haben dann kurzfristig umdisponiert und stattdessen eine wunderbare Runde durch den Odenwald gedreht, Pizza gegessen, Musik gehört und Dönekes gemacht. Zwischendurch haben wir noch den Hashtag #Odenwaldschnurren für den Event erfunden aber nicht darüber getwittert (das wird dann beim offiziellen #Roadblog2016 anders). Bei den Events #odenwaldbollern und #odwknattern wurde bereits getwittert.

So gesehen, alles wie immer und ich hätte mir die lange Erklärung vorher sparen können.

Honda Presse Tag 2015 #HPT15

Bald ist es wieder soweit, Honda lädt zu Testfahrten nach Weibersbrunn ein. Neben der Möglichkeit die verschiedensten Moppeds auszuprobieren, dieses Jahr freue ich mich besonders auf die Vultus, ist es auch so eine Art Klassentreffen der fahrenden Bloggeria.

Für mich jährt sich der mediale Kontakt zu Honda damit zum fünften Jahr. Den Anfang machte unsere VFR-Tour durch Deutschland, damals mit dem Hashtag #rb10. Der Film zur Tour gewann damals den Webvideopreis, der in dem Jahr seine Premiere feierte. Heute gibt es den Webvideopreis sogar im öffentlich rechtlichen Fernsehen, wie doch die Zeit vergeht.

Eigentlich sollte so ein Jubiläum nicht achtlos verstreichen. Mal sehen, vielleicht fällt mir noch was ein, um das würdig zu feiern. Vorschläge könnt Ihr gerne in den Kommentaren hinterlassen, auch wenn Ihr damals nicht dabei gewesen seid.

Damals war Twitter das Medium der Wahl und Facebook befand sich unter ferner liefen, das hat sich inzwischen geändert. Einige der Mopped-Tweeple von damals sind nicht mehr auf Twitter zu finden. Vielleicht haben sie auch nur andere Accounts, wer weiß. Einige Blogs gibt es nicht mehr oder werden einfach nicht mehr bespielt, wozu auch unser damals gestarteter Road-Blog zählt. Vielleicht wäre ein Re-Start ja etwas fürs Jubiläumsjahr. Hmmm.

Bei mir hat sich auch die Sicht auf einige Moppedmodelle geändert, vor allem habe ich inzwischen angefangen auch fernab asphaltierter Straßen zu fahren.

Zur Vorbereitung auf die diesjährigen Probefahrten habe ich mir eine Liste mit allen Hondas gemacht, die ich in der letzten Jahren probereiten konnte. Es sind über 20, und dabei war ich im letzten Jahr gar nicht auf dem Presse Tag. Mal gucken, welche davon noch im Testfuhrpark von Honda stehen und wie meine aktuellen Eindrücke sind.

Bei Storify habe ich schon angefangen zu sammeln. Ich hoffe das alle anwesenden Blogger, Forumisten und Journalisten kräftig Bilder, Videos und Texte live ins Netz zu schicken und dabei nicht den Hashtag #HPT15 vergessen.

Edith:
Alle Blogbeiträge zum #HPT15 findet Ihr hier.

Wir haben gewonnen! #rb10

Als Großstadtmensch aus dem Pott, Hamburg oder Köln kenn man das gar nicht, dass es Tage oder gar Wochenenden gibt, an denen man nichts machen kann, weil nichts los ist. Hier in der Provinz ist das aber durchaus so. Und kommt mir jetzt nocht mit dem Spruch „Selbermachen“ wenn man alleine auf der Pl0gbar ist, ist da auch nicht viel los.
Und dann gibt es Wochenenden wie das letzte, da war, zwar nicht hier in der Provinz, so viel los, dass die Wahl eine echte Qual war. Ray Collins in Hamburg, Veterama in Kassel, ein Grill, Spiel und Wander-Wochenende im Sauerland, Dementad are Go Konzert und das Videocamp und der 1. Deutsche Webvideopreis, unter dem Motto Webvideotage zusammengefasst in Essen. Ich war im immer wieder grandiosen Unperfekthaus bei den Webvideoten.
Ein tolles Wochenende bei dem ich viel Interessantes gelernt habe und natürlich ein Menge toller Menschen wiedergetroffen oder erstmals in 3D und Farbe anfassen konnte. Meine Liebe zu BarCamps habe ich schon auf allen Kanälen in die Welt hinausgeschrieben, also muss ich hier sicherlich nichts mehr zu deinem Veranstaltungsformat sagen. Falls Du es noch nicht kennst, dafür gibt es Wikipedia.
Das wichtigste an dem Wochenende war jedoch, dass wir, also vor allem @VJStephan, mit dem Road-Blog-Film den Jury Preis in der Kategorie Dokumentation gewonnen haben. Hell #Yeah!
Das ist natürlich eine Verpflichtung, nicht nur einen #rb11 zu fahren, sondern auch dieses Mal wieder viel Spaß zu haben.
Im Netz gibt es schon sehr viele Berichte rund um das Videocamp und die Preisverleihung, schaut einfach auf die Presseschau. Ich freue mich schon auf das vierte VideoCamp, das @Videopunk durch einen Tippfehler bereits angekündigt hatte, aus Versehen, wie er hinterher sagte. Das glaub ich nicht.

Das Beste Video von allen! #rb10

Die Kurzzusammenfassung des ganzen Beitrages für den eiligen Leser: Wählt mich!
Aber jetzt ausführlicher:
Dieses Jahr gibt es endlich einen Preis für die besten Webvideos. Und freut es mich besonders, wenn ich Teil eines der nominierten Projekte bin. Daher gleich hier mein Aufruf: Wählt das Video Road-Blog 2010 zur besten Dokumentation. Dazu müsst ihr nur den Stern anklicken und dann unten auf der Seite auf „Jetzt voten“ und schon hat das Video Eure Stimme

Ich habe selbst noch gar nicht alle nominierten Videos gesehen, aber da es die besten aus über 4.000 sind, gehe ich von hervorragender Qualität aus. Aber das ist egal, denn Ihr sollt den Beitrag von Mopeten.tv wählen, eben den, in dem ich und ein paar andere auf Moppeds durch Deutschland cruisen. Meine Blogbeiträge dazu haben den Tag #rb10

*Edit*

Es ist ganz leicht. Link folgen, oben die E-Mail-Adresse eingeben und zwei Klicks, der oberste Stern und ganz unten.

Sonniger Sonntag

Heute war ein sonniger Tag, nein, sogar ein sonniger, warmer Sonntag in kalendarischer Nähe zum Winter. Also einer der Tage an dem jeder normale Motorradfahrer noch einmal sein geputzes und poliertes Maschinchen aus der Garage holt und noch mal schnell eine Runde dreht, daher waren wohl heute auch viele Mopeds unterwegs, fast immer im Rudel.
Mir sind da ein paar Fragen in den Sinn gekommen, die ich hier mal in die Runden werfen möchte. Die Kommentarfunktion ist dabei für Eure Antworten offen.

  • Kann es sein, dass der Moppedfahrer in der Regel mindestens 50 Jahre alt ist?
  • Kann es sein, dass seit den 80ern nur noch ganz wenig Lederkombis verkauft werden? Wenn der 50-jährige da nicht mehr hineinpasst, dann fährt er in einer Textilkombi von Polo, Gericke oder der Louise.
  • Gibt es ein Gesetz, dass die Sozia diese immer dieselbe Kombi wie der Fahrer tragen muss? Auch die schwarz-türkis,magenta-farbene Dainese Lederkombi von 1984?
  • Sind Moppeds unter 1.000 Kubik vom Aussterben bedroht?
  • Wo sind die dreckigen Alltags-Maschinen?

Das sind nur die Fragen, die sich mir aus den heutigen punktuellen Beobachtungen stellen, von der Road-Blog-Tour weiß ich natürlich, dass es auch ganz andere Leute da draußen gibt, die waren aber heute nicht auf der Straße und in den Kaffees rund um die Provinz in der ich wohne, um von Ihren Heldentaten zu berichten. So wie der GSX-R1000 K7 Fahrer in der einteiligen Rennkombi, der ganz stolz erklärte, dass er heute in der Kurve voll über die Straßenschäden gefahren ist, während sein Kumpel, ebenfalls K7-Fahrer und offensichtlich direkt hinterhergefahren, ihm das bestätigte und ergänzte, dass er es ihm gleich getan hat, aber im dritten Gang. Das war schon mal zwei halbe Liter Bier pro Helden der Landstraße wert, bevor es weiterging.

P.S.
Ich war nicht mit dem Mopped unterwegs, mein Luxusweibchen ist nicht geputzt und poliert. Ich warte für meinen nächsten Joyride auf den nächsten Regentag  oder wenigstens auf Bewölkung, bis dahin trägt sie mich durch den Alltag.

Luxusweibchen vs. VFR1200DCT #rb10

Ich bin noch einen Bericht über mein Luxusweibchen (Ninja ZX-12R) schuldig. Da bietet sich jetzt gerade ein Vergleich mit der VFR an, die ich auf dem Road-Blog #rb10 fahren konnte. Es ist natürlich ein unfairer Vergleich, denn mit dem Luxusweibchen bin ich schon fast 6.000km gefahren, die Honda musste ich bereits nach rund 1.800km wieder abgeben.
Auffällig war bei der Honda vor allem eines, ich habe mich sofort wohl gefühlt, typisch Honda. An die Kwacker musste ich mich erst gewöhnen, vor allem an den Motor. Ganz unspektakulär, ohne Vibration oder merkbare Zunahme der Lautstärke wird die Ninja bei jeder noch so minimalen Drehung am Gasgriff beinahe unbemerkt schneller. Der Tacho ist jetzt der beste Freund meines Führerscheins. Hinzu kommt, dass die Kawa deutlich anders fährt als die TL1000S die ich vorher hatte. Die Honda ist deutlich näher am Luxusweibchen, wahrscheinlich ist auch das ein Grund, warum die Umgewöhnung so leicht war.
Die erste Fahrt mit der VFR war eine Kolonnenfahrt im Dunkeln durch die Stadt. Das automatisiert Doppelkupplungsgetriebe machte entgegen meiner Befürchtung und vorherigen Warnungen keine Probleme, ich habe nicht beim ersten Halt auf der Suche nach der Kupplung ins Leere gegriffen. Dafür habe ich gehupt statt zu blinken. Hupe und Blinker haben an der VFR die Plätze getauscht, das habe ich vorher nicht gemerkt. An das Klackern des Getriebes während der Schaltvorgänge habe ich mich schnell gewöhnt. Die Schaltvorgänge sind nur hörbar, aber nicht spürbar. Das Getriebe schaltet im D-Modus sehr früh, was meinem Fahrstil entgegen kommt. Wird das Gas weit aufgerissen, schaltet die Honda später hoch oder auch zurück. In jedem Modus, D oder S, gibt es verschiedene Kennlinien für die Schaltung, aus denen die Honda je nach Gasgriffbewegung auswählt. Bei der Kawa schalte ich auch früh hoch, der Motor hat bei beiden Maschinen mehr als genug Drehmoment um eine solche Fahrweise zu erlauben. Subjektiv beschleunigt die Ninja besser als die Honda auch ohne runter schalten. Subjektiv. In der Stadt fährt sich die VFR handlicher, trotzdem läuft sie bis zur Höchstgeschwindigkeit super stabil, selbst mit Koffern. Apropos Koffer, ich bin das erste Mal mit Koffern gefahren, bisher habe ich sie nie gebraucht. Beim #rb10 waren sie jedoch sehr willkommen, boten Sie doch einen guten Platz und schnellen Zugriff auf die reichlich mitgenommenen Laptops und Netbooks. Heizgriffe waren an der VFR ebenfalls verbaut, die habe ich nicht getestet, sowas habe ich noch nie gebraucht, auch auf meinen Wintertouren nicht.
Ich habe die Honda auf unserem kurzen Ausflug auf die Landstraße auch mal manuell geschaltet, das funktioniert über zwei Tasten am linken Handgriff und tadellos, bin dann aber schnell wieder in den Automatik-Modus gewechselt, weil es so schön bequem ist. Bei anstehenden Überholvorgängen habe ich den S-Modus genutzt, in der Regel bin ich aber bei D geblieben. Bei der Zwölfer habe ich noch nie runter schalten müssen.
Auf der Autobahn bieten beide Moppeds guten Windschutz, in höheren  Geschwindigkeitsregionen muss man auf beiden Maschinen den Helm runter und hinter die Scheibe nehmen, bei der Honda ein bisschen später als auf der Kawa, auch wenn man dort aufrechter sitzt. Der Sattel auf der Honda ist jedoch deutlich Langstrecken tauglicher.
Im Wetterschutz ist die Honda dem Luxusweibschen deutlich überlegen, es hat nicht nur nie geregnet, solange wir unterwegs waren hat sogar die Sonne geschienen (die Nacht war wolkenlos). Wie gut der Wetterschutz ist musste @broaaa direkt nach unserer Rückkehr erfahren. Sobald er auf sein eigenes Mopped stieg hat der Regen angefangen. Auf meinem dem Rückweg von Honda am nächsten Morgen war es bewölkt und stellenweise sehr windig. Ich glaube aber, dieser Wetterschutz ist nicht serienmäßig in der VFR verbaut, ich vermute, wir durften einen Prototypen testen. (Danke Honda.)
Am Ende die ultimative Frage: Würde ich mir eine doppelt gekuppelte VFR kaufen? Nein. Warum nicht? Ich habe ein Motorrad und brauche kein zweites, schon gar nichts einen zweiten Sporttourer. Aber als Nachfolger kommt die VFR auf jeden Fall in Frage, wenn Sie dann noch ein paar PS mehr für ein paar dutzend km/h mehr Endgeschwindigkeit mitbringt, dann umso lieber. Wenn der Wetterschutz serienmäßig ist, dann komme ich jedoch ins grübeln.
P.S. Die VFR hat eine Außentemperaturanzeige.