Das beste Argument gegen Steetview

In den letzten Wochen wird beinahe überall über Google Streetview diskutiert. Die Einen führen ihre CCTV-gepeinigte Privatsphäre und die Angst um diese Privatsphäre als Gegenargument an, die Anderen kontern mit ihrer Angst, den Fortschritt zu verpassen.

Bisher habe ich mich nicht an der Diskussion beteiligt, jetzt habe ich jedoch das beste und abschließende Argument gehört, so dass ich mir eine finale Meinung zu Streetview bilden konnte.

Ich bin gegen Streetview

Warum?

Ich gehe mit offenen Augen durch die Welt und sehe die ganzen architektonischen Wunden, die schmalhirnige Planer und Bauherren in die Welt gesetzt haben und will sie mir nicht auch noch in Netz ansehen. Auf der Twalpen10 Tour dagegen habe ich wirklich beeindruckende Landschaft gesehen und bedaure jeden Anblick, den ich nicht sehen konnte.

Stoppt Streetview – startet Mountainview

Danke @ich_unterwegs für diese Erkenntnis.

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Nach dem Urlaub kommt die Arbeit

Um es auch hier und sofort zu sagen: die drei Wochen wandern in den Alpen mit @ich_unterwegs waren großartig und sind eine Milliarde Blogbeiträge und mehr wert. Wäre ich nicht so faul, würde ich die auch schreiben. Es wird jedoch bestimmt ein paar Geschichten geben.

Heute habe ich zum Glück noch frei und kann mit der Arbeit, die nach jedem Urlaub kommt anfangen. Zuerst die dreckige Wäsche. Das Gute an einer Alpenüberquerung zu Fuß und mit dem Gepäck auf dem Rücken selber tragen, ist, man nimmt nur wenig mit. Es hat also eine Maschine gereicht und schon ist alles gewaschen. Bei dem Wetter war das meiste der schnelltrocknenden Wandersachen (Poly-Dingsbums-Stoffen sei Dank) schon auf dem Weg von der Maschine auf den Balkon getrocknet, so dass auch schon fast alles wieder eingeräumt ist.

Jetzt müssen die 200 Fotos noch sortiert und hochgespielt werden, und auch die Twalpen10 Seite bei Facebook könnte noch mit neuen Infos bedacht werden.

Und, am wichtigsten, der Nachfolgeurlaub muss schon mal angedacht werden. Er wird auf den Namen Twalpen10a hören.

Nehmen Sie mal den Hund weg #twalpen10

Die einzigartigen @ich_unterwegs und ich überqueren gerade die Alpen, wie Ihr alle bei Twitter und auf der Twitterwall und auch bei Facebook, lesen könnt. Anfangs kämpften wir uns durch Regen und Schnee (Schneefall im Sommer lässt bei den Hüttenwirten den Anglerkomplex durchkommen, je öfter und später man fragt, desto größer ist der geangelte Fisch, bzw. die Neuschneehwehe)

Beim Piztaler Jöchel stand ich jedenfalls bis an die Hüften im Schnee um einen Stempel zu kriegen, aber das wollte ich eigentlich gar nicht sagen.

In der Nähe der Hirzer Hütte, wo viele Spaziergänger ihre Kafferunde drehen, gab es noch einige klitzekleinen Schneefelder zu sehen. Für uns #Twalpenhasen nicht beachtenswert, für die Tagesgäste dagegen sensationell. So tobten zwei Kinder und ein Labrador in diesem Feld herum und hatten sichtlich Spaß. Einige Rentner waren stehengeblieben und freuten sich mit den Tobenden, bis ein älterer Herr mit deutlich ostdeutschen Akzent (den ich hier nicht schriftlich niederlegen kann, Ihr Euch also bitte denken müsst) alle daran erinnerte, worum es bei einem Ausflug auf die Alm wirklich geht, nämlich den Daheimgebliebenen zu zeigen, wie wild die einsame Natur ist und wie tapfer man ihr trotzt. Daher rief er also aus: „Nehmen Sie doch bitte mal den Hund weg, ich möchte auch den Schnee fotografieren.“

Gewinnspiel zu #twalpen10

Unter allen #twalpen10 Freunden, die bis zum Ende unserer Tour nicht:

  • Mindestens fünf mal „Gefällt mir“ gedrückt haben und
  • Jede Wochen einen Kommentar hinterlassen haben und
  • Jede Woche einen Pinnwandeintrag hinterlassen haben und
  • weniger als zwei Fotos ins Album gestellt haben und
  • nicht mindestens einen Link gepostet haben

Verlose ich Ende mein getragenes Paar Wandersocken (ungewaschen).
Wer jetzt seine Freundschaft beendet verzehnfacht seine Chancen auf den Gewinn.

Unter allen Twitter-Followern, die kein #twalpen10 Freund werden verlose ich etwas anderes, was wirklich eklig ist.

Ich freu mich auf die Wanderung und darüber, dass uns, momentan, 66 Leute virtuell begleiten werden und es täglich mehr werden.

Wanderung mit Fans #Twalpen10

Am Sonntag geht es los, dann werde ich mit der unvergleichlichen @ich_unterwegs zur Alpenüberquerung zu Fuß aufbrechen. Was sich bei unserer ersten Begegnung (in der Eifel) noch wie eine unvorsichtige Bemerkung anhörte, wird jetzt ernst, also Spaß und Vergnügen.

Auf unserer zweiten Begenung (im Harz) haben wir noch vorgehabt, auf eine offline Wanderung zu gehen. Kurz darauf stand mit #twalpen10 schon der Hashtag fest.Und von dort bis zur Twitterwall ist ja nur ein kurzes Stückchen. Die Twitterwall hatte ich eigentlich für die Freunden und Bekannten gedacht, die Twitter nicht benutzen, aber die Idee einer Alpenüberquerung spannend finden und gerne informiert bleiben wollen.

Und jetzt gibt es auch noch eine Facebook-Seite mit aktuell 54 Fans!

Das ist ja ein Wahnsinn. Ich nehme die Anzahl der Fans als Ansporn, einen ganz tollen Urlaub zu haben und viele Tweets und Fotos online zu stellen, damit Ihr alle seht, wie gut es uns geht, uns anfeuern könnt oder bemitleiden, falls das Wetter nicht mitspielen mag oder die Füße. Ich werde versuchen Euch informiert zu halten und mich zu lesen, was Ihr so alles auf http://www.facebook.com/twalpen10 schreiben werdet.

#twalpen10