Dani Pedrosa ist mein Fahrer des Jahres #MotoGP #DP26

Als Couch-Sportler mit flinkem Daumen an der Fernbedienung, habe die diesjährige MotoGP Saison wirklich genossen. Der neue Reifenhersteller, die neuen Regeln mit dieser beinahe Einheits-Elektronik, das Wetter und bestimmt noch andere Faktoren, die am TV nicht zu sehen und zu hören waren, haben dafür gesorgt, dass in diesem Jahr neun verschiedene Fahrer mindestens ein Rennen gewinnen konnten. Um das in Relation zu setzen, in den vergangenen fünf Jahren gab es insgesamt nur fünf verschiedene Rennsieger (habe ich nicht selbst recherchiert, habe ich bei Motofire.com gelesen).

In so einer Saison scheint es schwierig zu sein, einen Fahrer des Jahres zu finden.

mm93Ist es Marc Marquez #MM93 der Weltmeister wurde? Ohne Zweifel ein verdammt schneller Fahrer. Er ist derjenige, der auf ein nicht optimal eingestelltes Ersatzmopped springt und mal eben die Pole Position damit erfährt. Der Fahrer, der wohl am besten sehr eng, beidseitig des Limits fahren kann, der ein Mopped mit Ellenbogen und Knie aus dem Lowsider wieder aufrichten kann. Er ist derjenige, der die Linie am weitesten variieren kann und der schon zum Ende der letzten Saison gelernt hat, auch mal die Punkte mitzunehmen.

vr46Oder Valentino Rossi #VR46, der mehr Rekorde und Superlative auf sich vereinigt als Heu in einem Haufen um eine Stecknadel zu verstecken? Der neunfache Weltmeister, der schon vor der Saison seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert hat? Der Meister der psychologischen Kriegsführung, der doch eher wie ein unschuldiger Lausbub in die Kamera guckt und die MotoGP um das Ehrenrunden-Show-Element bereichert hat?

cc35Oder Cal Crutchlow #CC35, der mit der privaten LCR Honda dieses Jahr zwei Siege einfahren konnte? Der im TV zitiert wurde mit dem Wunsch, nicht in ein Werksteam zu wollen?

ai29Oder Andrea Iannone #AI29 der mit drei frisch reparierten Rückenwirbeln in Valencia die wilde Show gerissen hat? Nein, der hat sich disqualifiziert, als er seinen TeamkollegenAndrea Dovizioso #AD04 in Argentinien in der Zielkurve abschoss.

dp26Für mich ist es Dani Pedrosa #DP26. Die ewige Nummer zwei im Honda Werksteam. Der Fahrer mit den meisten GP-Siegen ohne Weltmeistertitel. Derjenige, der bisher jedes Jahr immer mindestens ein Rennen gewonnen hat. Er ist wohl derjenige der, neben Jorge Lorenzo #JL99 am stärksten vom Wechsel des Reifenherstellers betroffen wurde.
Dani Pedrosa ist mein Fahrer des Jahres, nicht wegen der Ergebnisse die er eingefahren hat, sondern wegen dem, was er Austin gemacht hat. Er stürzte und sein über die Strecke rutschendes Mopped traf die Ducati von Dovizioso (der Abschuss durch Iannone war genau ein Rennen vorher). Natürlich ging Dovi auch zu Boden. Und Dani läuft als erstes nicht zu seinem Mopped, wie es jeder andere Rennfahrer und vermutlich auch 99,8% der Straßenfahrer, machen, sondern er lief zu Dovi.

Quelle: Motorfire

Quelle: Motorfire

Keine Ahnung was er da gesagt oder getan hat, vermutlich gefragt: Bist Du okay? Tut mir leid, dass Du wegen mir mir gestürzt bist o.ä. Danach erst lief er zu seinem Mopped und nahm das Rennen wieder auf. Am Ende des Rennen ging er sofort in die Box zu Dovi um sich dort zu entschuldigen oder was auch immer. Ich hatte den Eindruck, wäre es erlaubt gewesen, hätte Dani dem abgeschossenen Dovi seine Honda geliehen,damit er weiter fahren kann.

Großer Mann, der Dani.

Dani Pedrosa #DP26

Quelle: Twitter: @26_DaniPedrosa

Vorbereitungen zur #BajaD – Laufen

Wenn ich schon neue Schuhe habe, dann sollte ich die auch benutzen. Gleich am Abend des Kauftages ging ich auf die erste Runde. Vor zwei Jahren habe ich es schon mal versucht und bin hier ein bisschen gejoggt, daher hatte ich eine ungefähre Idee, welche Strecke ich laufen wollte. Von der Haustür geht es praktisch den halben Weinberg hoch, dann ein bisschen flach und dann ein Stückchen runter, links ab den Berg in einer flacheren Steigung bis nach ganz oben und wieder herunter zur Wohnung. Das sind 4 km und keine Ahnung wie viele Höhenmeter. Als ich los lief hatte ich ein lange Hose und ein langärmeliges Shirt an. Das war zu kalt, oder ich war zu langsam, denn ich brauchte ca. 31 Minuten für die Runde.
Zwei Tage später lief ich die Runde wieder, dieses mal hatte ich jedoch einen Pulli übergezogen, eine Mütze auf und Handschuhe an. Auf der Hälfte der Steigung waren die Handschuhe aus und in den Hosenbund gestopft kurz darauf hielt ich die Mütze in der Hand. Es war zu warm und ich war fast 5 Minuten schneller.

Das nächste Mal ließ ich das langärmelige Shirt einfach weg, keine Handschuhe oder Mütze. Perfekt. Aber, ich habe meinen alten iPod wieder heraus gekramt, den Akku aufgeladen und in die Tasche der Jogginghose gesteckt. Da ich auf keinem Gerät iTunes habe, ich bin froh das ich den scheiß los bin, bin ich zu einer alten Playlist gelaufen. Leider war der Rhythmus ein bisschen zu schnell, ich lief zu schnell und bemerkte es auch in der Mitte des ersten Flachstücks. Also habe ich die Schrittlänge an Musik und Fitnesslevel angepasst und bin weiter gelaufen. Habe die ursprüngliche Strecke verlassen und eine 2 km lange Schleife eingehängt, so dass ich auf 6 km kam und dafür 40 Minuten brauchte. Ich hätte noch weiter laufen können, bemerkte aber, das der Laufstil unrund wurde. Dann habe ich halt im Wohnzimmer noch ein bisschen getanzt, bis die Playlist zu Ende war

Vorbereitungen zur #BajaD – Laufschuhe

Dieses Jahr will ich meine Rally-Karriere vorantreiben. Erster Schritt dazu war der Kauf eines geeigneten Moppeds . Bisher hatte ich mir immer, also beide Male, professionell vorbereitetes Renngerät geliehen. Das funktioniert natürlich gut und macht wenig Arbeit, wenn denn jemand so ein Gerät verleihen kann. Allerdings ist es dann nicht möglich, mit eben jenem Fahrzeug zwischen den Rennen zu üben. Üben soll den Meister machen.

Ich fange mit dem Üben an, indem ich wieder Sport mache und den Couch-Körper an Bewegung gewöhne. Den Anfang macht: Joggen. Ein klitzekleines Stückchen vor der ersten Joggingrunde stand jedoch der Kauf von neuen Laufschuhen. Zum Glück ist die Auswahl an Schuhen und Fachgeschäften groß genug, dass das schnell erledigt war. Eigentlich ist es mir auch egal wie die Dinger aussehen, aber was ich nicht verstehe ist: Warum sind die aktuellen Modelle violett mit neon-orangen Schnürsenkeln (aka: scheißehäßlich) während das Vorjahresmodell noch schwarz (aka: nicht in meiner Größe vorrätig) war?