Kawasaki Ninja H2 -Spekulationen und Wünsche

In den letzten Tagen versucht Kawasaki in Netz einen Buzz für Ihr neues Mopped zu erzeugen, dass auf der Intermot am 30. September Weltpremiere feiern wird.

Ich finde es gut, dass so langsam auch die Motorradhersteller bemerken, dass es das Internet gibt und dass es sich dabei um ein Kommunikationsmedium handelt. Die Kampagne scheint mir sehr US-lastig zu sein, selbst wenn das Mopped in Deutschland vorgestellt wird, eine lokalisierte Version gibt es nicht.

Kern der Kampagne sind kurze Videos die mit einigen Tagen Abstand nach und nach veröffentlicht werden, dazu gibt es noch einen Twitteraccount und eine Facebookseite.

Wirklich harte Fakten zur neuen H2 sind spärlich, Spekulationen dafür reichlich.

Kawasaki hat im letzten Jahr einen Vierzylinder Turbo auf der Tokyo Motorshow präsentiert; dass dieser neuen Motor etwas mit der neuen H2 zu tun hat wurde meines Wissens nach noch nicht in Worten bestätigt, der Sound im zweiten Video legt das jedoch nahe. Natürlich könnte die H2 auch ein E-Bike mit mp3-Soundemitter sein, dass hoffe ich jedoch nicht.

Während in Deutschland nur die Sportmotorräder bei Kawa den Namen Ninja tragen wird der Name in den USA deutlich breiter verteilt. Die aktuelle ZZR 1400, bei Kawa in DE als Sport Tourer geführt, heißt in den USA Ninja ZX-14R und ist dort ein Supersportler. Der Name Ninja deutet also nicht unbedingt auf einen Supersportler nach deutscher Definition a la ZX-10R.

Das vierte Video scheint die H2 in eine Tradition mit der GPz900R (die 750 Turbo sah sehr ähnlich aus, das könnte ein kleiner Zaunpfahl sein), ZZR 1100, ZX-12R (#Luxusweibchen ftw) und ZZR 1400 zustellen. In den USA hießen diese Modelle alle Ninja. Vom Namen Ninja sollte man sich also nicht täuschen lassen, ich denke wir sollten ihn amerikanisch interpretieren.

Den Namensteil H2 finde ich immer noch rätselhaft. Die H2 war ein Dreizylinder Zweitakter mit einem überforderten Rahmen. Einen Dreizylinder Zweitakter schließe ich als Motor aus, der würde anders klingen als im zweiten Video. Falls es jedoch wirklich ein E-Bike wird, vielleicht gibt es dann noch noch einen weitere mp3-Datensatz für den Soundemitter (Bittetbittebitte nicht).

Normalerweise finden alle wichtigen Weltpremieren eher in Mailand als in Köln statt, wenn mich meine Erinnerungen nicht trügen, daher könnte Deutschland als Standort in Richtung Autobahnrenner deuten.

Ich erhoffe mir einen würdigen Nachfolger für mein Luxusweibchen, einen tourigen Sportler mit deutlich über 200 PS aus einen Turbo Motor der mehr als einen Liter Hubraum hat und der über 300 km/h fahren darf, ohne dass ein Speedlimiter eingreift. Ein Mopped um dem Veyron den Finger zu zeigen.

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  • Einen Menge Kawasakis

 

Mit der #Hippe unterwegs

Letzte Woche war ich mit der Hippe unterwegs. Höhepunkt der eine Enduro-Tour in Mek-Pom, wo ich nicht nur die Hippe im Gelände fahren konnte, sondern sie auch mit einigen anderen Moppeds vergleichen konnte.
Momentan schreibe ich an einem Tourbericht für die Bikerszene.
Hier könnt Ihr dann später lesen, wie sich die Hippe im Vergleich zur hubraumstärkeren Konkurrenz geschlagen hat.
Insgesamt waren wir ca. 1.500 km unterwegs, eine Strecke für die ich normalerweise das Luxusweibchen genommen hätte. Das hätte im Gelände jedoch nicht funktioniert.

Hippe im Wald

Hippe im Wald

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https://d3ijcis4e2ziok.cloudfront.net/tpc-check.html

Winter #Hippe

Die Hippe hatte ich mir vor ca. einem Jahr gekauft, weil mein Luxusweibchen mit dem 200er Hinterreifen, mit 178 PS und viel Drehmoment bei kleinen Drehzahlen auf Schnee keine gute Wahl ist.
Ursprünglich hatte ich geplant die Hippe mit Saisonkennzeichen (11 – 03) zuzulassen, habe ich glücklicherweise nicht gemacht und im Sonmmer viel Spaß mit der 250er gehabt.

Eine 250er Enduro hat als Winterfahrzeug einige Vorteile gegenüber einem 1200er Tourensportler. Wind und Wetterschutz zählen nicht dazu, daran wollte ich ein bisschen was ändern. Handprotektoren fehlten sowieso, also habe ich damit angefangen und dann testweise ein paar Lenkerstulpen gekauft. Eine erste Probefahrt hat ergeben, mit den Stulpen kann ich fahren aber der Blinkerschalter ist ein bisschen fummelig zu bedienen. Im stehen fahrend ist es ein wenig umständlich die Hand wieder zurück an an den Lenker zu kriegen, nachdem sie einmal draußen war um z.B. das Visier frei zu wischen. Ist wahrscheinlich auch eine Übungssache.

Als nächstes kamen dann heute Winterreifen von Heidenau auf die Felgen. Die Thailändischen Originalstollen funktionieren zwar gut auf der trockenen Straße, schwächeln jedoch bei Nässe. Nach 10.000 Kilometern waren die hinteren Stollen auch schon so weit runtergerubbelt, dass ich nicht mehr mit der selben Traktion im Tiefschnee rechnete wie noch vor einem Jahr.

Nur so aus Spaß habe ich aus dem Keller die original verpackten Heizgriffe geholt, die mir vor ca. 20 Jahren mal jemand schenkte, vielleicht … ach ne, die bleiben erstmal ab.

Gegen die Weiße Pest (Streusalz) habe ich Korosionsschutzöl auf dem Metall verteilt und jetzt erstmal fahren, fahren, fahren und noch mehr fahren und auf Schnee hoffen.

 

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Nichts hat geklappt, alles funktioniert

Über Twitter habe ich eine Menge guter Menschen kennengelernt, die über die ganze Republik verteilt leben. Also ist es gut, die Treffen ein bisschen zu planen.

Plan A – früher

Der Herr @Hafenwasser lädt mich zu einer Runde Moppedfahren ins Sauerland ein. Freitags soll es direkt von der Arbeit losgehen und Sonntag wieder zurück. Wir wollen kleine Sträßchen fahren, also soll die #Hippe ran.

Plan B – etwas später

Eine Anreise ist leider erst am späten Abend möglich. Die wundervolle @Banditin hätte jedoch Kuchen und Abendessen anzubieten. Also könnte ich ich früher Feierabend machen und erst mal da hin und dann ins Sauerland. Das macht 200km Umweg

Plan C – Der Mittwoch vorher

Der @MotorradTourer ist in der Gegend, da bietet sich ein Treffen auf dem Rückweg an, das macht weitere 100 km Umweg.Ich entschließe mich doch mit dem #Luxusweibchen zu fahren.

Plan D – Freitag Mittag

Ein Termin verhindert einen früheren Feierabend. Also wird umgeplant und ich fahre später zur @Banditin und erst am Samstagmorgen zu @Hafenwasser. Wo ich schon mal da bin, gesellen sich auch die @Moppedhexe, @Schrm und @Pistonpin hinzu

Plan E – Samstag Morgen

Leider ist @Hafenwasser krank geworden, zu krank für eine Moppedrunde. Aber @BlaBlog ist gerade aus dem halbhohen Norden in der Gegend, also zusammen mit Ihm und @schrm und der @Banditin eine Runde durch den Odenwald bollern und abends auf eine medizinische Currywurst zu @hafenwasser und @katkat_82 fahren, dann nachts zurück. Oder falls es der Gesundheitszustand erlaubt dort über Nacht bleiben und dann am Sonntag mit dem @MotorradTourer etwas zu Abend essen.

 

Plan E hat dann funktioniert und ich hatte ein wunderbar tolles Wochenende mit der Mopped-Twamilie.

#Hach

 

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Angepasste Geschwindigkeit – Ein Pöm fürs Luxusweibchen

Sonne lacht
Drehzahl acht*

Regen macht
Drehzahl acht**

Dunkle nacht
Drehzahl acht***

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*acht ist symbolisch gemeint für 8000 U/min

** acht steht für für die Drehzahl, die bei Reisegeschwindigkeit anliegt; 8000 U/min

*** acht repräsentiert die Zahl, die auf dem Drehzahlmesser symbolisch für 8000 U/min steht

 

 

Laue Sommerabende

Hach! Gestern abend bin ich eine Runde mit dem Luxusweibchen durch die Eifel gefahren und heute war dann die kleine Hippe an der Reihe.

Erst mal zur Louise um neue Ohrenstöpsel zu kaufen (erinnert mich mal, dass ich dazu was blogge) und dort stand der Typ dessen Vmax nicht anspringen wollte.

Normalerweise schließe ich die immer an ein Batteriepflegerät an.

Nichts gegen Technik, aber ich fahre lieber.

Nach zwei unmotivierten Anschiebeversuchen entschloss er sich, dass eine Überbrückung doch die bessere Lösung wäre. Da bei diesen modernen Moppeds (die Max war Baujahr ’93) die Batterie gerne mal so verbaut ist, dass man stundenlang schrauben muss um dran zu kommen, war an der Vmax eine dreipolige Steckdose zum überbrücken angebaut. Das ist super, das hat das Luxusweibchen auch. Und weil die normalen Überbrückungskabel nicht in den Stecker passen, gibt es spezielle Kabel die am einen Ende einen passenden Stecker haben und am anderen die bekannten Klemmen. Das Kabel liegt bei mir unter der Sitzbank. Bei der Vmax lag das Kabel in der Schublade; in der Garage. Ich habe dann mein Kabel geholt und wir konnten die Yamaha starten und der Kollgegemachte sich auf den Weg nach Hause.

Und ich fuhr noch eine kleine Runde an der Saar entlang: Bundesstraße, Landstraße, Kreisstraße, Feldweg, Waldweg, Wanderweg. Keine Ahnung wor ich war, aber ich bin wieder zurückgekommen.

Morgen dann eine große Runde fahren bis Montag.

Das #Luxusweibchen duschen

Eigentlich wollte ich ja nur kurz mit dem Luxusweibchen zum Waschplatz und das Salz vom letzten Wochenende abduschen.

Also kurz den Endurohelm auf, die Textilhose, die olle Tarnjacke überwerfen und ein paar Handschuhe an, nicht die dicken Winterdinger.

Nach dem das Mopped ordentlich gewässert wurde, dachte ich mir, könnte ich sie auch noch volltanken. Und wo ich schon mal gerade unterwegs war, könnte ich ja auch einen kleinen Umweg nach Hause fahren.

Als es dann in der Eifel anfing zu schneien habe ich die Kawa dann wirklich in Richtung Heimat gelenkt. Kurz bevor ich ankam musste ich dann aber nochmal volltanken.

 

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