Beim Pferdemetzger

Ich war heute wieder mal beim Pferdemetzger. Das ist ein ganz schön kleiner Laden von gefühlten drei Metern Breite. Die Auswahl ist auf Fleich vom Pferd beschränkt und die Pferdesteaks die ich bisher dort gekauft hatte sind spitze. Die Frikadellen sind auch gut. Heute fragte ich, was Sie denn sonst noch emfehlen könne. In der Auslage lagen noch ein halbes Dutzend verschiedene aufgeschnittenen Dauerwürste, Fleichwurst und drei verscieidene Sorten Bockwürstchen, natürlich Sauerbraten und noch ein bisschen was. Mir wurde einer der Bockwürste als „Heute besonders gut gelungen“ zum kalt essen angeprisen und ein Stückchen zum probieren angeboten.
Es war fast wie ganz viel früher, als der Metzger immer ein Stück Wurst über die Theke nach ganz unten zu den großen Kinderaugen reichte. Und die Wurst heute war verdammt lecker. Ich habe dann gleich fünf gekauft und weil die Fleischereifachverkäuferin sich so darüber freute: „Ihnen schmeck das ja richtig gut,“ bekam ich die angebissene Wurst gleich mit dazu.
Auf dem Weg nach Hause waren dann drei Würstchen schon aufgegessen (und die angefangene auch) und die letzten beiden dann als ich wieder in meinen eigenen vier Wänden war.
Eigentlich wollte ich ja heute das Steak machen, aber jetzt bin ich satt.

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Kartoffelsalat á la ich

Heute mal was ganz anderes in meiner Tonne: kochen, oder das, was ich dafür halte. Es gibt Kartoffelsalat.
Ich fang mit Pellkartoffeln an, die ich in Scheiben schneide und einen Tag lang in den Kühlschrank stelle, so dass sie diese wachsige Schicht kriegen.
Als nächstes werden dann Speckwürfel und Zwiebel gebraten, also ausgelassen und verglast, wie das in den Kock-Buch-Blogs immer heißt, und über die Kartoffeln gegeben.
Ich hacke immer einen ganzen Sack Zwiebeln auf einmal und friere den Rest dann ein. Dann vergesse ich, dass ich schon Zwiebeln in der Tiefkühle habe und kaufe frische. Das führ dazu, dass ich jetzt den ganzen Schrank voll mit gefrorenen Zwiebeln habe. Falls also jemand ein Rezept für 30kg gefrorene Zwiebeln hat, bitte die Kommentarfunktion benutzen.
Zu den Kartoffeln packe ich dann noch klein geschnittene Tomaten und Paprika und je nach Lust auch noch eine Dose Mais. Zum Schluss gibt es dann noch eine Tunke aus weißem Balsamico (wegen der Farbe, man kann aber auch roten nehmen) Oliven- oder Kürbiskernöl, Honig, Pfeffer, Salz, Zucker und/oder anderen Gewürzen und eventuell Honig (ich überlege gerade ob Ahornsirup an Stelle von Honig auch ginge), die ich über den ganzen Kladderadatsch gieße. Schön durchziehen lassen, wenn die Tunke gelungen ist, ansonsten schnell essen.
Dazu gibt es dann Bratwürstchen, am liebsten Nürnberger und Spiegelei.
Fertig.

P.S.

Das Bild:

Kartoffelsalat