Die 4 mal 4 Challenge (Game of 4‘s)

Ich schreibe das mal so wie in der Überschrift und nicht 4×4, weil es nichts mit Allrad-Autos zu tun hat.

Blockstöckchen und ähnliches mache ich nur ungern mit, und weil die @Motominya (Blog, nicht Twitter wie sonst) mich nominiert hat, schuldet sie mir jetzt ein Heißgetränk. Damit ich das bekomme, muss ich natürlich eine Antwort schreiben. Ein Heißgetränk ist damit ein weiterer guter Grund, Minya mal wieder zu sehen.

Die Regeln für dieses Stöckchen sind: vier Antworten zu vier Fragen und anschließend vier anderen Bloggern das Stöckchen um die Ohren hauen. Ob ich das wirklich machen werde, weiß ich noch nicht, das werde ich mir überlegen, während ich mir das hier schreibe.

Die Fragen entnehme ich Minyas Blog:

  1. Was ist mein Lieblingsessen?
  2. Was in mein Lieblingsgetränk?
  3. An welchen Orten bist Du gewesen (ich vermute, hier geht es um Lieblingsorte)?
  4. Unter welchen Spitznamen kennt man mich?

1. Meine vier Lieblingsessen

Gute Currywurst. Nicht diesen Berliner Dreck oder diese norddeutsche Lösung, Bockwurst mit Ketchup, auch eine Bratwurst mit aufgewärmten Curry Ketchup aus der Flasche ist keine Currywurst. Daher hier meine Currywurst Top 4

  1. Bratwursthaus Bochum
  2. Schorsch in Hamburg
  3. Best Worscht in Town Frankfurt und Umgebung
  4. Fast jede Pommesbude im Ruhrpott

Ich war schon lange nicht mehr in München, daher steht der Bergwolf nicht in dieser Liste; keine Ahnung, ob es den noch gibt und ob die Wurst dort immer noch gut ist.
Ich esse übrigens auch andere Sachen als Currywurst, vor allem wenn ich sie nicht selber kochen muss, denn kochen macht mir gar keinen Spaß.

2. Meine vier Lieblingsgetränke

Ich trinke sehr gerne Single Malts, aber auch gute Bourbons mag ich gerne, trockenen Rotwein in gemütlicher Umgebung finde ich auch gut. Meine Liste umfasst jedoch die 4 Getränke, die ich am häufigsten trinke.

  1. Wasser, wenn ich unterwegs bin habe ich fast immer eine Trinkblase auf dem Rücken.
  2. Tee, im Sommer auch gerne mal aus dem Kühlschrank
  3. Pulver Cappuccino Plus, also mit Vanille, Schoko oder sonst was, Hauptsache, es schmeckt nicht nach Kaffee. Ich mag keinen Kaffee.
  4. Cola, am liebsten nicht von Coca

3. Orte an denen ich schon gewesen bin

Ich habe gerade noch mal recherchiert, also bei Sonja nachgelesen, die Minya nominiert hatte. Es scheinen tatsächlich nicht die Lieblingsorte zu sein. Also gibt es hier keine Liste meiner Lieblings-Nationalparks, (obwohl ich im Zion schon tolle Tierbegegnungen hatte) oder meiner Lieblingsstrecken mit dem Mopped oder auf Schusters Rappen, sondern die Liste der ersten vier Orte an denen ich heute war.

  1. Schlafzimmer, da war ich bis zum aufstehen.
  2. Stilles Örtchen, ich finde, dass passt besser in eine Orte-Liste als Badezimmer.
  3. Küche, wegen dem Frühstück.
  4. Wohnzimmer, da sitze ich jetzt und schreibe diesen Beitrag.

4. Unter welchen Spitznamen kennt man mich

Gibt es echt Leute, die unter vier oder mehr Spitznamen bekannt sind? Vielleicht ist dieses Stöckchen schon was älter und kommt aus einer Zeit, als man noch in vielen verschiedenen Foren oder Communities mit jeweils anderem Namen angemeldet war. Ich habe mich immer bemüht, überall unter Griesgram999 angemeldet zu sein, und damit gibt es hier keine Top 4.

Jetzt bin ich in einer Zwickmühle.

  1. Einerseits mag ich diese Kettenbriefe nicht und warf sie früher immer weg. Anderseits habe ich hier jetzt angefangen die Fragen zu beantworten.
  2. Einerseits ist es das Game of 4‘s und ich habe vier Fragen beantwortet, die Verurteilung weiterer Blogger, wäre also Schritt 5, andererseits habe ich nur eine Antwort zur vierten Frage gegeben.
  3. Einerseits mag ich es Regeln zu ignorieren und andererseits bin ich gerne ein Haarspalter, wenn es um Regeln geht.

Und damit bin ich aus der Zwickmühle entkommen: Ich habe einfach noch drei andere Dinge von mir verraten, die keine Spitznamen sind, und damit die 4 mal 4 Challenge mit 16 Antworten gelöst und die Kette endet hier, bevor ich noch jemandem ein Heißgetränk schulde.

Natürlich darf jeder, den Faden aufnehmen und selbst vier Antworten auf die vier Fragen in seinem Blog geben.

Mit @Moto1203 im Wald #Roadblog2016 IV Etappe

Nachdem ich Heike und dem Z-Fahrer Adieu gesagt habe mach ich mich wieder auf dem Weg nach Hamburg. Mittlerweile habe ich schon 2 Stunden Verspätung aufgefasst, aber ich war wieder in der Nähe meines vorher erstellten Tracks. Damit sollte der noch zu fahrende Weg problemlos zu finden und zu folgen sein.
Denkste, der morgendliche Wurm steckt weiterhin im Navi und der geplanten Strecke. Schon in der dritten Ortschaft werde ich in Sackgassen geschickt und immer wieder mal in Baustellen. Tankstellen scheint es auf meinem Weg auch nur in geschlossen und ausgestorben zu geben.
Irgendwann reicht es mir dann mit dem Track und der nur bedingt funktionierenden Routingfunktion, immer wieder ändert das Kack-Gerät selbständig das angepeilte Ziel. Schließlich folge ich den Schildern. (Ein kurzer Vorgriff: Am nächsten Tag hat das Routing wieder hervorragend funktioniert, keine Ahnung warum.)
Ich finde die Beschilderung in Deutschland unterirdisch schlecht. Aktuell bin ich grob in Richtung Norden unterwegs und muss an jeder Kreuzung ermitteln, ob Kleinkleckersdorf, Dingsbumsheim oder Sonstwasstadt in meiner Richtung liegt. Könnte man nicht einfach zusätzlich die grobe Himmelsrichtung angeben? Schließlich reicht es mir und ich fahre auf Bundesstraßen. Auch dort zeigt die Nummer nicht an, ob die Straße in ostwestlicher Richtung verläuft oder von Nord nach Süd, das können Autobahnen besser. Wenigstens sind hier die angezeigten Ortschaften weiter entfernt und ich kann dem Straßenverlauf länger folgen. Leider sind die Bundesstraßen hier in der Gegend ziemlich gerade und langweilig. Zum Schluss fahre ich noch auf die Autobahn, damit ich wenigstens noch im Hellen nach Hamburg komme.

wald

Hier treffe ich mich mit @Moto1203 den ich auf dem ersten Roadblog kennen gelernt habe, In der Zwischenzeit haben wir und noch öfter getroffen und waren zweimal zusammen in Laos. Er hat eine flammneue Ducati Hypermotard 939 als Testmopped (gibt es bestimmt demnächst irgendwo zu lesen) und so geht es nach einer schnellen Cola weiter. Meiner Meinung nach gibt es keinen besseren Geräuschemitter als einen 90° V 2 Motor und so fahre gerne und mit großen Ohren hinter ihm her quer durch Hamburg und dann weiter über Bundes- und Landstraßen bis in ein Waldstück in der Nähe von Mölln.
Dort, mitten im Wald steht eine ehemalige Jagdhütte mit Schrauberhütte nebenan. Frau Moto1203 hat schon alles fürs Grillen vorbereitet und das Funkloch um uns herum (Deutschland, echt jetzt: kein Handynetz nur wenige hundert Meter neben einer Landstraße in der Nähe einer 18.000 Einwohner Stadt mit Tourismuskonzept, ist das nicht ein bisschen peinlich für das 21. Jahrhundert?) lässt uns den Abend ohne Ablenkung durch das Weltgeschehen entspannt genießen. Schließlich lege ich mich dann in ein überkitschiges Himmelbett zum schlafen.

Himmelbett

Die Nacht in dem Wochendhäuschen hat mich wieder darin bestärkt, ich will raus aus der Stadt, ich bin zum Landei mutiert.
Eine schreckliche Erkenntnis, aber was willste machen?

Am nächsten Morgen ging es dann zurück nach Hamburg, aber das ist eine andere Geschichte.

Wenn Du mich auch treffen willst, guck auf den Kalender, wo ich bin oder lass uns an einem freien Wochenende irgendwo treffen.

Heike und die Furt #Roadblog2016 III Etappe

Direkt nach dem Frühstück sollte es weitergehen, erst zu einer Furt und dann nach Hamburg. Den Weg hatte ich mir vorher bei kurviger.de erstellt und in mein Garmin GPSMAP (ich nenne es Wander-Navi) gespielt. Mein Wander-Navi kann keine kurvigen Routen mit schönen Aussichten finden, aber es kann mich zum Ziel navigieren (und die Ankunftszeit errechnen), wenn dieses nicht zu weit weg ist. Und wenn ich vorher einen Track einspiele, kann ich diesem nach fahren (dann zeigt mir das Gerät die Ankunftszeit an, für den Fall, dass ich mit der aktuellen Geschwindigkeit weiter fahre). Bin ich vom Track weg, muss ich diesen erst wieder finden. Meistens funktioniert das ganz gut, heute jedoch nicht.

Die Strecke, die ich mir erstellt hatte, führte mich zuerst zu einer gesperrten Straße, so gesperrt, dass auch mit der Enduro kein durchkommen war. Eine Umleitung war nicht ausgeschildert und auch schwer zu finden. Kaum war ich wieder zurück auf dem Track, stand ich vor einer Baustelle, dieses Mal gab es jedoch eine teilweise ausgeschilderte Umleitung. So wie es schien, wurde jedes zweite Schild aufgestellt. Ähnliches wiederholte sich noch zweimal. Das führte dazu, dass ich mal auf einem Bauernhof stand, dann mitten im Wald vor Bahngleisen und dann plötzlich auf der Autobahn.

symbolbild für misslungenen navigation

Meinen Zeitplan konnte ich somit vergessen, den ausgesuchten Track auch, also habe ich die Navigationsfunktion angeworfen. Die geplante Ankunftszeit zeigte eine Verspätung von ca. 60 Minuten an. Zwischendurch musste ich die Navigation noch mehrfach neu starten, weil mein Navi selbstständig den Zielort verschob oder sonst was machte, was es vorher nie getan hat. Das letzte Softwareupdate war wohl schlecht.

Jedenfalls hat mein Navi mich dann doch ans Ziel geführt, nur nicht zur richtigen Straße sondern 10 Meter darüber. Das liegt daran, dass das Ziel eine Furt ist und nicht die Bundesstraßenbrücke darüber. Ein bisschen Zielpunkt verschieben hilft und schon bin ich auf der Straße zur Furt, die Heike mir ausgesucht hat. Und sie wartet dort schon seit über einer Stunde mit Tee und Gebäck. Wunderbar.

Damit Ihr verstehen könnt, wie wunderbar das ist, muss ich erzählen, wie es zu diesem Treffen kam.

Ich lese Heikes Blog (Link steht oben) schon etwas länger und ab und zu schreibe ich auch mal was unter Ihre Postings auf Google+. Dieses Mal hat sie etwas unter einem meiner Google-Postings geschrieben und mir Koordinaten einer Furt geschickt. Diese Furt lag so grob zwischen Kassel und Hamburg, daher plante ich sie für den Roadblog mit ein und schrieb das als Antwort unter Ihren Kommentar. Ein paar Tage lang geschah dann nichts und dann, kurz vor meiner Abfahrt meldete Heike sich noch einmal und bat an, mich dort zu treffen.

Daraus wurde dann im Laufe der Kommunikation:

  • Heike bringt Kaffee und Kuchen mit
  • Heike bringt Tee und Kuchen mit (ich trinke keinen Kaffee und sie auch nicht)
  • Heike kennt noch vier bis sechs weitere Furten, die ich auch alle fahren muss
  • Und eine semi-legale Endurostrecke kennt sie auch
  • Heike kann leider nicht mit dem Mopped kommen, aber sie käme im Auto
  • Heike hat Steaks gekauft.

Oder kurz, aus einem: Ich kenne Dich nicht, aber wenn Du in der Gegend bist kann ich mal „Hallo“ sagen, machte Heike ein: Ich kennen Dich zwar nicht, aber wenn Du in der Gegend bist dann erstelle ich Dir ein mehrstündiges Unterhaltungsprogramm mit Vollverpflegung.

Das war alles, was ich von Heike wusste, als ich morgens vom Hornettreffen los fuhr.

Und so komme ich also zu unserem ersten Treffen, unter einer Brücke, mit einer Stunde Verspätung. Glücklicherweise musste Heike nicht die ganze Zeit allein auf weiter Flur auf mich warten, sondern hatte Begleitung, ihr Freund, der Z-Fahrer ohne Blog, war bei ihr.
Nach einem kurzen und schnellen Hallo-mit-Tee-und-Kuchen, fahre ich einige Furten, eine eher anspruchsvolle Endurostrecke, erklimme mit der #Hippe Denkmäler und so weiter und so fort. Ich muss das hier gar nicht ausführlich schreiben, denn das Heike schon auf Ihrem Blog getan, lest es also dort und lasst Ihr einen Kommentar da.

Und zwischendurch hat sie mich und andere für einen längeren Besuch eingeladen. Ich kann Euch nur empfehlen: Fahrt alle hin.

z-fahrer auf zzr im wasser

Der Z-Fahrer in einer Furt und Heike filmt

Nach dem Steak (siehe oben) bekam ich noch einen USB-Stick mit den Videos und Fotos in die Hand gedrückt, eine herzliche Umarmung und dann ging es weiter nach Hamburg zu @Moto1203, aber das ist eine andere Geschichte.

 

Wenn Du mich auch treffen willst, guck auf den Kalender, wo ich bin oder lass uns an einem freien Wochenende irgendwo treffen.

Weiter geht’s mit dem #Roadblog 2016

Noch bevor ich überhaupt einen Beitrag zum ersten Wochenende schreiben konnte, geht es schon wieder los. Dieses Wochenende ist weit weniger durchgeplant und daher bin ich viel mehr im Expeditionsmodus, was auch bedeutet, dass ich mein Zelt mitnehme und vielleicht auch noch Wasserfilter und Feuerzeug.

Roadblog2016

Der Plan bisher:

  • Donnerstag wild einen Polterabend feiern und danach zelten.
  • Freitag durch den Odenwald oder was auch sonst sich mein mir noch unbekannter Tourguide ausdenkt
  • Samstag Enduro und Trial fahren in Pfungstadt (wenn die Strecke wirklich auf hat) zusammen mit ErnieTroelf
  • Sonntag: Rücksturz zur Erde

Wer sich anschließen möchte oder tolle Strecken kennt, meldet sich am besten per Twitter (@griesgram999) bei mir.

Wir können uns jedoch auch ganz woanders treffen, an einem anderen Wochenende. Auf dem Kalender kannst Du sehen, wann ich noch Zeit habe.

*Edit: Ich habe den Kalender Link ausgetauscht. *

 

Das erste Wochenende #Roadblog2016

Eigentlich war es nur ein ganz normales Wochenende, an dem ich mit der #Hippe unterwegs war, und doch war es anders.

Wann passiert es schon mal, das zwei Blogger Beiträge schreiben während man selbst noch unterwegs ist? Danke an Heike und Bla.

Ich muss jetzt mal für mich sortieren, was am letzten Wochenende so alles passiert ist, denn ich habe Menschen getroffen, die ich vorher noch nie gesehen habe und die mich mit großartiger Freundlichkeit empfangen haben. Ich traf alte Freunde und war an tollen neuen Orten.

Das erste Roadblog Wochenende war also ein voller Erfolg für mich. Ich habe sogar einige wenige Fotos gemacht, alleine auf Instagram sind 19 Bilder von mir und ein Video, das ich mit dem Handy von mr_transalp (Obacht, abweichende Schreibweise) gemacht habe.

(Hier bitte Tusch einspielen)

Hippe hinter dem Herkules in Kassel

Hippe hinter dem Herkules in Kassel

Ich werde die einzelnen Etappen und Stationen mit kurzen eigenen Beiträgen behandeln. An dieser Stelle schon mal vielen Dank an alle, die mitgemacht haben:

@MrTransalp der nicht bloggt.

@LeFronc und das Hornettreffen #hht16 LeFroncs Blog

Heike mit Blog jedoch ohne Twitter und der Z-Fahrer ohne alles

@Moto1203  mit Blog

@Krimimimi33 mit krimineller Website

@Kutze21 der schon lange nicht mehr gebloggt hat

@Blablog  mit Blog

#Roadblog2016 was ist das?

Nachdem ich kurz nach der Veröffentlichung von Lametta 2 schon die ersten Einladungen im Kommentarfeld hatte, wird es Zeit, die Nägel zu köpfen.

Was ist der #Roadblog2016

Eine kurze Historie zur 2010er Variante. Wir waren acht Mann, sind mit viel Schwung durch Deutschland gefahren und haben uns mit Moppedfahrern getroffen, die twitterten oder bloggten. Damals haben wir nur wenig Zeit gehabt und so bekam jede Station nur wenige Minuten Zeit und dann musste es weitergehen. Dieses Mal möchte ich wieder Blogger, Twitterer und andere Menschen treffen, mir aber mehr Zeit nehmen. Für den #Roadblog2016 habe ich mir selbst ein paar Regeln aufgestellt.

  • Ich komme mit dem Mopped
  • Ich treffe andere Menschen
  • Wir werden was machen
  • Ich werde darüber schreiben und den Hashtag #Roadblog2016 verwenden.
  • Jeder kann mitmachen
  • Letzter Tag ist der 31. Dezember 2016
  • Jede Regel kann gebrochen werden, Spaß gewinnt.

Darin verstecken sich viele kleine Aufgaben, die ich lösen muss. Die erste ist natürlich, wohin werde ich fahren, um jemanden zu treffen und wann und wen. Am besten ich erläutere es etwas ausführlicher, was ich vorhabe und liefere ein Beispiel.

Im Gegensatz zu  2010 werde ich für mich alleine planen wann und wie ich fahre. Wenn sich jemand anschließen will, dann bin ich sehr dafür. Ich fahre natürlich nicht spontan los, klingel bei jemanden an der Tür und sage: „Los, unterhalte mich!“

Wenn Du Lust hast, mich mal wieder zu sehen oder ein erstes Mal zu treffen, melde Dich einfach. Hinterlasse hier einen Kommentar, schreibe mich auf Twitter, Facebook, Google+ Instagram, Whatsapp, E-Mail oder sonst was an, am besten gleich mit einem Terminvorschlag. Den Rest machen wir dann aus. Wenn es zeitlich klappt (und nicht geheim bleiben soll), werde ich Termin und Zielort vorher bekanntgeben, damit andere sich einklinken können.

Auch im Gegensatz zu 2010 plane ich keine einzelne große Rundtour, sondern mehrere Reisen. Wenn ein Zielort weiter weg ist, wäre es natürlich vorteilhaft, wenn ich mehrere Leute gleichzeitig treffen könnte. Berliner, Hamburger (SCNR): ich denke da an Euch, vielleicht schaffen wir es jeweils ein Wochenende zu reservieren, um dann was zusammen zu machen.

Apropos zusammen machen. Eine der Regeln lautet ja: »Wir werden was machen«. Bei einem Moppedblog bietet es sich an, eine gemeinsame Runde zu drehen, aber das muss nicht sein [off-road und Furten gehen aber immer ;-)]. Außerdem möchte ich mich nicht darauf beschränken nur Moppedblogger zu treffen. Wenn Du einen Foodblog hast, können wir auch gemeinsam kochen, essen oder trinken. Fotoblogger können mir Ihre Ticks verraten, wie sie es schaffen immer daran zu denken, die Kamera einzupacken. Mit Wanderbloggern gehe ich gerne auf einen Berg und den ewig kreativen Beautybloggern fällt bestimmt auch etwas ein. Wir können auch gerne Dinge zusammen ausprobieren. Und wenn Du gar keinen Blog hast und nicht twitterst oder so; macht nix, wir können trotzdem was zusammen machen. In meiner Regel heißt es nur, dass ich darüber blogge. Wenn Du auch darüber schreibst, filmst oder fotografierst: wunderbar.

Und keine Angst, Du musst mich nicht über Nacht da behalten, wenn Du das nicht möchtest, ganz egal, wie weit die Anreise ist.

>> Edit: Ich habe einen Google-Kalender mit den Terminen /Edit<<<

Ich hatte ein Beispiel versprochen und hier kommt es. Das Folgende hätte ein Teil von #Roadblog2016 sein können, wenn mir vor der Abfahrt schon klar gewesen wäre, was #Roadblog2016 sein wird.

Der gute @ErnieTroelf hatte mich eingeladen zu ihm in den Odenwald zu kommen und dort mal sein neues Trial-Mopped zu testen. Das hätte ich als offiziellen #Roadblog2016 Event vorher angekündigt und vielleicht wären noch weitere Leute mit hinzugekommen. Letztendlich wurde die Trial-Strecke kurzfristig doch nicht geöffnet, weil der Platzwart sich am Tag vorher verletzt hatte. Gute Besserung von hier aus. Wir haben dann kurzfristig umdisponiert und stattdessen eine wunderbare Runde durch den Odenwald gedreht, Pizza gegessen, Musik gehört und Dönekes gemacht. Zwischendurch haben wir noch den Hashtag #Odenwaldschnurren für den Event erfunden aber nicht darüber getwittert (das wird dann beim offiziellen #Roadblog2016 anders). Bei den Events #odenwaldbollern und #odwknattern wurde bereits getwittert.

So gesehen, alles wie immer und ich hätte mir die lange Erklärung vorher sparen können.

Früher war mehr Lametta 2 #Moppedblogs und #Roadblog2016

Nachdem ich mich darüber beschwert habe, das im Internet in Punkto Moppeds so wenig los ist, auch bei mir, habe ich darüber nachgedacht, warum das so ist. Und natürlich auch, wie ich das ändern könne.

Keine Angst, ich schreibe hier keine große Innenbetrachtung eines alten Griesgrams in der ich alle möglichen und unmöglichen psychologischen Untiefen auslote.

Am Ende sind es zwei Dinge die fehlen, um mehr Beiträge zu kreieren: Zeit und Motivation. Bis hierher also keine Überraschung.

Zeit kann man sich immer nehmen, man muss halt nur damit aufhören andere Dinge zu tun. Ich muss mich also mehr zum bloggen motivieren und dazu muss ich mir klar werden, warum ich schreibe.

Ich schreibe für mich. Wenn ich meinen Spaß hatte, dann möchte ich darüber schreiben. Das ist nicht ganz richtig: Wenn mindestens eine weitere Person daran beteiligt war, dann möchte ich darüber schreiben. Warum ich keine Lust habe über Sachen zu schreiben, die ich alleine gemacht habe, weiß ich nicht, es ist so.
Es ist mir egal, ob ein Beitrag einen oder tausende Leser hat. Was mir jedoch gefällt sind Kommentare, Input und Gespräche.
Ich will hier nicht mit wackelndem Zeigefinger erzählen, dass ich die Weisheit mit Löffeln gefressen habe. Als zivilisierter Mitteleuropäer fresse ich nicht, ich esse. Und ich esse nicht mit dem Löffel, sondern mit Messer und Gabel.
Ich möchte gerne ins Gespräch kommen, denn im Gespräch entstehen neue Ideen.

Dazu ein kurzer Einschub.
Bitte kommentiert auf dem Blog. Nicht nur bei mir, sondern bei allen Blogs und immer. Ein Kommentar bei Facebook, Google+, Twitter oder sonst wo erreicht zwar meistens den Autor, aber dann ist er weg. Wenn ich heute im Netz einen Blogbeitrag lese, der bereits vor einiger Zeit geschrieben wurde, dann stehen da in der Regel keine Kommentare. Kommentiert auf dem Blog, da ist Euer Kommentar auch später zu lesen, für jeden der den Beitrag liest.

Zurück zum Thema.

In meinem Kopf spukt eine Idee herum, an deren Umsetzung ich 2010 schon beteiligt war: der Roadblog. Damals sind acht Blogger durch dreiviertel Deutschland gefahren um andere Blogger zu treffen. Organisiert haben wir das online. Hier ist das Video zum Roadblog, das damals den Webvideopreis gewonnen hat.

Alle Details, was und wie ich es mache, kenne ich noch nicht. Ich kann jedoch ausschließen, dass ich ein Video drehen werde, Film ist noch weniger mein Format als Foto. Ich will dabei nicht einfach nur alleine in der Gegend herum fahren, sondern Leute treffen und Dinge tun.

Was ich jedoch schon weiß ist: dass ich einen Hashtag habe und ihn benutzen werde #Roadblog2016

Die Idee wurde viel konkreter, als ich mich letzten Samstag auf den Weg zu Ernie Troelf machte um einen Plan B für ein ausgefallenes Enduro-Wochenende durchzuführen. Dass Plan B auch nicht klappte und wir stattdessen schnell Plan C schmiedeten und umsetzten tat dem Spaß keinen Abbruch. Während wir also Plan C umsetzten fiel mir auf, dass das eigentlich sogar schon eine Generalprobe zum #Roadblog2016 war.

Das hat mir für den Moment wieder genug Motivation gebracht um weitere Ideen für Blog-Beiträge zu sammeln. In meiner Pipeline stehen die 80/20 Regel, mein Airoh Helm und natürlich die Erklärung, was der #Roadblog2016 werden wird.

Jetzt würde ich am liebsten direkt mit dem nächsten Beitrag weitermachen. Läuft.

Früher war mehr Lametta #Moppedblogs

Natürlich geht es nicht um Lametta, dieser Weihnachtsscheiß ist mir noch egaler als Weihnachten selbst. Es geht um Blogs und Twitter zum Thema Mopped und natürlich darum, dass früher alles besser war. Es ist also ein Jammer-Beitrag.

Früher, also das FrüherTM von dem wir alten Säcke reden und nicht letzte Woche, da wurde noch mehr zum Thema Moppeds gebloggt und getwittert. Heute tröpfeln nur wenige Beiträge pro Woche in meinen Feedreader. Und bei Twitter sieht es ähnlich aus, auch da kommt nur wenig bei mir an.

Nun könnte das daran liegen, dass alle diejenigen, die ich lese nicht mehr aktiv sind aber es da draußen ganz viele Neue gibt, die ich nicht finde. Das wäre gut, packt die Links bitte unten in die Kommentare, am besten im Blog und nicht bei Facebook.
Ich suche jedoch  regelmäßig nach neuen Leuten. Ich schaue auch immer wieder mal, was es so bei Reddit (z. B. motorradblogger) gibt und finde dort nur alt bekannte Blogs oder englischen Content. Bei anderen Aggregatoren sieht es ähnlich aus. Google ist auch nicht sehr hilfreich, wenn es darum geht neue Blogs zu finden.

Und was ist mit Youtube? Da finde ich gute Kanäle auch Südafrika, Australien, USA, Indien und UK; Deutschland: wieder Fehlanzeige. Wann ist dort das letzte Mal ein neuer deutschprachiger Kanal zum Thema Moppeds gestartet worden? Kommt mir jetzt nicht mit Young Rider Unlimited, denen folge ich schon lange. Und warum finde ich so wenig? Wenn ich was finde, dann sind es meistens 1 bis X Moppeds die mit 1 bis Y Actioncams irgendeinen Weg fahren. Das finde ich in der Regel nicht so spannend, aber immerhin gibt es das. Packt bitte Empfehlungen für interessante Youtube-Kanäle ins Kommentarfeld.

Bin ich zu blöd mit dem Internetz nach Moppeds zu fischen?

Damals, also FrüherTM, haben wir uns über Twitter zum gemeinsamen Urlaub verabredet oder eine unsinnige Tour durch Deutschland gemacht ohne uns vorher in 3D gesehen zu haben. Wir haben Dinge getan, währenddessen getwittert und es hinterher verbloggt. Machen heute andere Leute andere Dinge und ich finde die Blogs, Videos und Tweets nur nicht? Wenn das so ist, bitte packt die Links in die Kommentare.

Und wenn uns damals nichts einfiel, dann kam was von draußen, aus der Industrie. Dort dachte man anfangs, hier gibt es eine lebendige Szene und man könnte mit unserer Hilfe Likes und neue Kunden finden. Klappt natürlich nicht, diese Social-Media-Millionäre (also Follower, Likes und Shares) bedienen alle andere Märkte wie: Mode, Schminke, Games u.a. Motorradfahrer sind doch zum überwiegenden Teil über 40 und nur passiv im Netz unterwegs.

Es lohnt sich nicht zu warten, dass Hersteller XY ein Blogger-Treffen organisiert und uns den Hintern hinterher trägt, dafür gibt es einfach keinen Markt. Mein besonderer Dank geht daher an Honda, dass sie es in diesem Jahr trotzdem gemacht haben und uns Ihre Moppeds testen ließen. Nachzulesen ist das bei Ernie Troelf, LeFronc, Moto Minya, bike-adicted, Motorradblogger und bei mir sogar zweimal. Und obwohl wir so wenige waren, haben wir es nicht mal geschafft, einen einheitlichen Hashtag zu verwenden.
Das schaffen die vielen Besucher der Tridays (Triumph), bei BMW in Garmisch, bei Touratech oder sonst wo sind auch nicht. Oder anders: Die Veranstalter dieser Events haben Social Media noch nicht bemerkt und schaffen es nicht, einen einheitlichen Hashtag zu promoten. Das bestätigt meine obige Überlegung, dass Moppedfahrer eher passiv konsumieren.
Mit einem #Hashtag ließen sich Bilder, Tweets, Facebook-Posts, Instagramms, Videos und Co viel leichter im Netz finden. Die Veranstalter könnten eine Social Media Wall einrichten und damit nicht nur den Event für die Nicht-Teilnehmer interessanter machen, sondern gleich auch noch weiter auswerten und eventuell neue Zielgruppen ansprechen. Komisch eigentlich, wo wir doch 2016 haben und jedes Rennen der MotoGP einen eigenen Hashtag hat. Welche Hashtags sucht Ihr, um neue Blogs oder Twitteraccounts zu finden? Schreibt es bitte als Kommentar.

Ich werde mal in mich gehen und überlegen, was ich gegen die Flaute in meinem eigenen Blog und den Accounts auf Twitter und Instagram machen kann, denn bei mir sollte ich anfangen. Wenn ich da was herausgefunden habe, werde ich eventuell Lametta Teil 2 schreiben. Falls Du eine Idee hast, dann freut sich das Kommentarfeld über Deinen Beitrag.

Einer für alle – ohne mich

Immer wieder lese oder höre ich, wie jemand für alle anderen spricht, ohne dass es irgendeinen Grund dafür gibt, diese einzelne Stimme als mehr als eine Stimme wahrzunehmen.
Das funktioniert auf zwei Arten, einmal sind es die Medien, die einem Menschen die Rolle des Sprechers für viele zuschreiben, Sprecher für eine Generation oder Gruppe zu sein. Ein anderes Mal ist es der Einzelne selber, der sich diese Rolle nimmt, der sich berufen fühlt. Beides finde ich scheiße.

Wenn ich etwas sagen will, dann sage ich es selber, das muss niemand anderes für mich machen. Und wenn ich etwas sage, dann sage ich es für mich. Ich spreche dann als Individuum und nicht für alle Blogger oder alle Mopped Fahrer, Nasenbohrer, Männer, Europäer, Menschen oder sonst was.

Meiner Meinung nach kann niemand der klaren Verstandes ist, einfach so für eine größere Gruppe sprechen. Manchmal tun die Menschen das offen und nutzen so Formulierungen wie : „Wir als Generation XYZ“ oder „Alle die den Mauerfall mit erlebt haben“ und dann folgt meist irgendeine Behauptung. Das ist ein extra billiger Rhetorik-Trick oder maßlose Selbstüberschätzung, wenn danach nicht eine nachprüfbare Behauptung steht. Meistens ist schon die Gruppenzugehörigkeit nicht klar umrissen, wer ist denn z.B. die „Generation Praktikum“, gehören da auch die hinein, die in der Schule mal ein Betriebspraktikum gemacht haben und dann sofort eine Lehre begannen oder nur die, die nach dem Studium keinen Job gefunden haben und stattdessen mindestens 5 Jahre nur Praktika machten? Eine Generation sind ja eigentlich alle, auch die ohne Praktikums-Erfahrung.

Wenn ich sage:

Alle die den Mauerfall 1989 miterlebt haben sind 2015 bereits 26 Jahre älter,

dann ist das natürlich nachprüfbar und nach allgemeinem Verständnis wohl auch richtig. Selbst eine Formulierung wie

… haben heute Wahlrecht.

finde ich legitim, selbst wenn es natürlich nicht 100% korrekt ist und nur für Menschen mit einer Staatsbürgerschaft in einem Staat mit Wahlrecht gilt, aber solche Einschränkungen lassen sich meistens aus dem Kontext erschließen.
Was darüber hinausgeht wird schon schwierig.

Trotzdem kommt es immer wieder vor, und zwar viel zu oft, dass sich jemand zum Sprecher einer Gruppe erhebt. Manchmal auch nur ganz unterschwellig, indem er von sich auf alle anderen schließt. Gerne werden dann so Formulierungen verwendet wie:

Damals war das so.

Stimmt ja auch in kleinen Stücken, denn in der Rückschau auf das eigenen Leben glaubt der Behaupter heute, dass es damals für ihn selber so war. Das ist jedoch höchst subjektiv und alles andere als allgemeingültig.

Oder kurz: Wer sich selbst zum Sprecher einer Gruppe erklärt, ist ein Idiot.

Manchmal wird man auch von außen, meistens durch die Medien, zum Sprecher einer Gruppe gemacht. Ich sage bewusst Medien, denn wenn ein Medium mal einen Sprecher erfolgreich herausgesucht hat, dann wird der gerne auch in anderen Medien übernommen.

Eine Formulierung wie „Der Typ da formuliert in seinem Blog, was viele denken“ ist wohl nicht ganz falsch, denn tatsächlich sind wohl immer mehrere Menschen auf der Welt in diesem bestimmten Punkt der gleichen Meinung. Meistens wir jedoch nicht so zurückhaltend formuliert, da sind es dann nicht „viele“ die so denken, sondern „alle“.
Wenn jemand bereits seine Meinung formuliert und vorgetragen hat, ist er meistens auch als Gesprächspartner besser geeignet, als jemand, der sie nur gelesen hat. Hat jemand seine Gedanken zu Papier oder Netz gebracht, gibt es die Möglichkeit diese zu lesen und sich damit auseinanderzusetzen. Mit Glück hat das Medium dann jemanden ausgewählt, dessen Meinung auf fundierten Gedanken beruht. Ist natürlich nicht immer so, manchmal wird ein 25-jähriger Schlagerstar zum Sprecher seiner Generation ernannt, weil er mal ein Lied zu einem Thema vorgetragen hat.
Eines sollte aber klar sein, wen auch immer sich die Medien aussuchen und in eine Talk Show einladen, wer hingeht macht mit.

Die Medien machen jemanden zum Sprecher für eine Gruppe, weil sie natürlich nicht die ganze Gruppe mit allen auch nur in Nuancen abweichenden Meinungen wiedergeben können. Die Medien leben von Vereinfachung und Stellvertretern, das muss uns als Leser, Hörer, Zuschauer klar sein. Das ist keine böse Absicht sondern die einzige Möglichkeit, mir zumindest fällt keine andere ein. Wir müssen also verstehen, wenn der Mensch am Mikro nicht der installierte Sprecher einer Gruppe ist (z.B. Pressesprecher), dann gibt er er nur seine persönliche Meinung wieder. Wir müssen diese dann einordnen, wir müssen abschätzen, wie viele andere haben eine ähnliche Meinung, wer sind diese anderen (die Meinung von 30 DAX-Vorständen hat in unserem Staat wohl deutlich mehr Einfluss als die Meinung von 300.000 Arbeitslosen). Und nicht zu Letzt müssen wir uns auch inhaltlich, rational mit dem auseinander setzen, was der da sagt: Stimmt das, sind wir der gleichen Meinung? Wo und warum sehen wir etwas anders, hat er vielleicht recht und wir liegen falsch, oder haben wir beide recht, liegen wir beide falsch?

Machen wir natürlich meistens nicht so gründlich, nicht nur weil der Mensch, wenn das Neuro-Marketing und die zu Grunde liegenden Wissenschaften recht haben, eine emotionale Entscheidung doppelt so schnell trifft wie die rationale. Wir finden etwas emotional gut, bevor wir wissen, ob es rational richtig ist. Deshalb funktionieren emotionale Bilder so gut, deshalb sagen die mehr als 1.000 Worte. Wir als Betrachter haben aber die Chance uns die 1.000 Worte selbst auszusuchen und uns möglichst wenig manipulieren zu lassen. Andererseits sollen wir in den Bildern nicht nur danach suchen, was unsere Meinung noch weiter bestärkt. Manupulieren wir uns also lieber selber.

Deshalb hat die Inszenierung eines Gesprächs, die Auswahl der am Gespräch Beteiligten, eine so große Wirkung. Finden wir einen Menschen sympathisch, glauben wir ihm eher. Finden die Menschen um uns herum einen Menschen sympathisch, finden wir ihn ebenfalls eher sympathisch. Stehen unsere Emotionen dem Verstand im Weg oder ist der Verstand nicht in der Lage alles zu erkennen oder beides?
Deshalb müssen wir uns auch formell und emotional mit allem auseinandersetzen.

Umgang mit Medien ist schwierig; Texte, Bilder, Filme, alles subjektiv und wir auch. Wie sollen wir da die absolute und reine Wahrheit finden, wenn es die denn überhaupt gibt?

Das ist mühsam, aber als kleinen Indianer-Trick verrate ich Euch: wenn Ihr das nächste mal lest:

Alle Motorradfahrer sind dieser Meinung.
Alle Blogger machen das.
Alle Männer wollen jenes.

Dann denkt Euch einfach:

Der Griesi nicht!
Oder vielleicht doch, dann aber anders.

Richtig Social Media (und Facebook) Blog lesen, oder so

Ich hoffe, dass es an meiner Filterblase liegt, aber in letzter Zeit kriege ich immer wieder ganz viele Hinweise darauf, wie ich „Facebook richtig nutze“ oder was ich machen muss um richtig zu bloggen.

Das geht mir auf den Zeiger.

Und dann stehen da entweder total alberne Platituden drin oder lauter Dinge, die für meinen Anwendungsfall irrelevant oder sogar falsch sind.

Das geht mir auf den Zeiger.

Und Facebook zeigt mir nie die Nachrichten an, die ich wirklich lesen will. Ich weiß, es gibt Tricks das zu optimieren, aber das reicht mir nicht.

Das geht mit auf den Zeiger.

Ich habe daher meine Nutzung von Facebook stark zurückgefahren und konzentriere mich auf die Fan Page zu diesem Blog.

Und jetzt schreibe ich zurück, einen Beitrag mit den Dingen, die für mich und meinen Blog wichtig sind. Oder noch besser:

So machst Du aus meinem Blog ein transmediales Ereignis

Ich nehme an, dass einige Blogger ähnliche Vorlieben haben, falls das so ist, werden sich diese Blogs darüber freuen, ich erhebe aber gar keinen Anspruch darauf, dass das Folgende für alle gilt.

Immer wenn ein neuer Beitrag auf meinem Blog erscheint, gibt es automatisch eine E-Mail an diejenigen, die das abonniert haben oder einen Eintrag im Feedreader bei RSS-Abonnenten und einen Eintrag beim Moppedplaneten. Zusätzlich gibt es noch eine Nachricht mit Link zu dem Beitrag bei Twitter, Tumblr, Google+ und Facebook. Es gibt also genug Möglichkeiten für die Leser, mit dem Beitrag zu interagieren. Nein, eigentlich gibt es nur drei Möglichkeiten: liken, teilen und kommentieren, aber das auf vielen Kanälen.
Und da liegt die Crux.

Liken

Ist immer ganz nett. Bei Facebook kann es sogar dafür sorgen, dass mehr Leute den Facebookbeitrag zum Blog zu sehen bekommen. Ein +1 oder Fav-Stern oder andere Sympathiebekundungen haben dagegen praktisch keinerlei Auswirkung auf die Reichweite. Im Grunde genommen sagt ein Like also: Mir gefällt Dein Beitrag, aber ich kenne keinen anderen, dem das auch gefallen könnte.
Oder auch: Ich habe Deinen Beitrag gelesen.
Mich motivieren Likes und der Gleichen dazu, weitere Beiträge zu schreiben.
Bei Facebook bedeutet ein Like zusätzlich noch: Liebes Facebook, bitte erhöhe die Chance, dass ich in Zukunft noch einen Beitrag von diesem Autoren in meinem News Feed angezeigt bekomme.

Teilen

Teilen ist für mich als Autor noch besser, als wenn der Beitrag nur einen Daumen oder ein Sternchen bekommt, denn so erhöhst Du die Reichweite des Beitrags. Warum mir Reichweite ein bisschen wichtig ist, steht weiter unten. Mir sagt es: Dir gefällt mein Beitrag und Du glaubst, Du kennst Leute die das auch interessieren könnte.
Das ist bei Facebook ähnlich, nur das Du halt nicht weißt, ob das irgendeiner Deiner Freunde zu sehen bekommt, denn Facebook bestimmt, wer was angezeigt bekommt. Wenn Du also wissen willst, was Deine Freunde wirklich teilen wollen, musst Du auf deren Profilseite gehen, in Deinem News Feed steht es höchstwahrscheinlich nicht.

Kommentieren

Das ist das, was mich wirklich interessiert. Ich schreibe nicht für Geld und es interessiert mich auch nur wenig, wie viele Leute einen Beitrag lesen. Mir gefällt es viel mehr, mit Menschen in Kontakt zu kommen und über Themen zu reden, die mich interessieren, so sind über die Zeit schon echte und tiefe Freundschaften entstanden. Zusätzlich bieten Kommentare auch den anderen Lesern zusätzliche Informationen, selbst wenn da nur »Sehe ich auch so.« steht. Je mehr Leute meinen Beitrag lesen, desto höher ist die Chance, dass es zu Kommentaren kommt, so gesehen wird Reichweite, die Anzahl der Leser wichtig.

Ein Kommentar gehört also unter den Blogbeitrag!

Natürlich ist es nett, wenn jemand einen Tweet mit einem Kommentar schreibt und werde darauf auch antworten.

Ein Kommentar bei Facebook erhöht selbstverständlich meine Reichweite und die Chance, dass ein zukünftiger Facebookbeitrag von mir wieder in Deinem News Feed auftaucht. Bei Facebook entstehen zur Zeit auch die meisten Diskussionen, aber die verschwinden ziemlich schnell im Datenlimbus und sind dann mehr oder weniger für immer weg. In meinem Blog werden gerne auch ältere Beiträge gelesen, die Leser können Deine Facebook Kommentare jedoch nicht sehen.

Ich weiß, es gibt Tools, die Kommentare von anderen Plattformen einsammeln und unter dem Blogbeitrag aggregieren, aber mein Blog kann das nicht.

Der erste Kommentar, den jemand auf meinem Blog hinterlässt muss freigeschaltet werden, damit die ganzen Kommentar-Spam-Bots draußen bleiben.

P.S.
Manche Leser haben Probleme, bei Ihnen funktioniert die Kommentarfunktion nicht. Das ist wirklich blöd, aber ich habe keine Ahnung woran das liegt, ob diese Leser einen Script-Blocker einsetzen oder sonst einen TechFu betreiben,keine Ahnung. Ich kann leider kein TechFu und kann Ihnen da leider nicht helfen. Die normale Internetnutzer die ich kenne hatten bisher jedoch keine Probleme.
Wenn Du auch ein Problem damit hast, direkt auf meinem Blog zu kommentieren, melde Dich bitte auf einem anderen Kanal, am liebsten auf Twitter oder Google+