Bitte melde Dich! #Autobahnrakete

Der Umzug von Ufer des Rhein an die Gestade der Donau lief insgesamt nicht so, wie erhofft. Das ist mit ein Grund dafür, warum hier ein paar Tage länger nichts Neues mehr erschienen ist.
Und noch mehr ist neu:

Ich brauche ein Mopped

Kurz habe ich auch mal über ein anderes Fahrzeugkonzept mit erhöhter Radzahl nachgedacht, aber als ich dann mitten in der Nacht mit Herzschlag bis zum Hals aus einem Parkplatz-Such-Alptraum mit Topf-Pflanzen (fragt nicht!) aufgewacht bin, wusste ich: Ich bin darüber hinweg.

In Zukunft werde ich wieder viel mehr Kilometer über die Autobahn schruppen (Ich bin umgezogen, die anderen wohne jetzt wieder weiter weg), viele meiner Wege werden deutlich länger werden. Und für die Autobahn ist die #Hippe nun wirklich nicht gebaut. Mein zweites Mopped, die 530er KTM schon mal ganz und überhaupt gar nicht. Also brauche was Neues (darf auch blau und gebraucht sein), das folgende Dinge kann:

  • Entspannt 500 km lang mit 200+ durch die Gegend rollen
  • Eine Tankreichweite von 250+ km
  • Gepäckhaken oder ähnliches hat, so dass eine Tasche auf dem Rücksitz festgerödelt werden kann
  • Erst nach 10.000 km zum Öl- und Reifenwechsel mit Inspektion muss
  • 100.000 km hält
  • Auf der Landstraße nicht nur langweilig und doof ist

Die Auswahl

Bisher habe ich noch kein Mopped gefunden, dass alles aus der Aufzählung kann.

Wahrscheinlich fällt den meisten als Autobahn-Mopped zuerst eine Busa ein. Habe ich auch dran gedacht. Bin ich noch nie gefahren, aber so richtig gekickt hat mich die schnelle Suzi noch nicht. Ich vermute es fährt sich wie iene Mischung aus #Luxusweibchen und VFR1200. Die V4-Honda ist mir zu sehr Reise und zu wenig Rase-Mopped, zu viel Vernunft und womöglich noch mit Seitenkoffern. Seitenkoffer will und brauche ich nicht.

Oscar Quelle PinterestWenn Honda, dann Fireblade. Die CBR rollt in der Superbike WM chancenlos hinterher, aber als Reisemaschine konnte ich sie testen und da hat sie mich überzeugt.

Yamahas R1 sieht in der aktuellen Form viel besser aus. Für mich das schönste Superbike, aber ob die auch für die lange Strecke taugt? Auf dem Nürburgring hat sie mir jedenfalls sehr gut gefallen.
Gegen ein neues Mopped im Sinne von nicht gebraucht, spricht der Preis. Viele tausend Euronen sind praktisch weg, wenn erstmal 100.000 km auf der Uhr stehen. Wegen Geld scheidet auch die Kompressor-Kawa aus und die geflügelte Panigale sowieso. Wobei der 1.100 Motor bestimmt besser zu meinem Einsatz-Szenario passen würde, aber eben keinen Flügel hat und immer noch teurer als eine R1 ist.

BMW S1000RR gibt es mit Handwärmern, was für mich eine Premiere wäre. Das die Berlinerin, auf meiner internen Liste noch vor die Gixxer-Armada steht, ist für mich selbst ein bisschen überraschend. Dabei wollte ich schon soooo lange eine 750er. Ohne geplanten Rennstreckeneinsatz hat die jedoch keinen Platz in meiner Garage, für die Autobahn taugt der ganze Liter mehr. Hat einer der aufgezählten Supersportler Gepäckhaken? Wenn ich mich recht erinnere, dann war die R1 nicht gerade optimal für den Gepäcktransport vorbereitet. An der Fireblade hatte wir damals jedoch irgendwie Gepäck angebunden.

Ganz oben auf meiner Liste, quasi mein Traummopped für diese Aufgabe, steht eine Triumph Rockt 3 mit dreiviertel Verkleidung in 70er Jahre Optik, steilerer Gabel, erhöhter Bodenfreiheit und Autobahn-Overdrive für 280+. Gibt es aber nicht und ich kann sowas auch nicht bauen.

So richtig fündig geworden bin ich noch nicht. Wenn jemand von Euch eine Idee hat, welche Modelle in die engere Auswahl kommen könnten, schreibt mir einen Kommentar, dass ist nachhaltiger als ein Link zu Mobile und Co.

 

 

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24 Gedanken zu „Bitte melde Dich! #Autobahnrakete

  1. Wie wär’s denn mit ’ner 650er oder 1250er Bandit? Gibt’s leider schon lang nicht mehr neu, aber ist halbverkleidet, saubequem, steckt Langstrecken auf der Autobahn locker weg und macht auch auf Landstraßen mega Laune! Heule meiner noch immer ein wenig hinterher.

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      • Hab sie nie ausgereizt und war maximal mit 180 unterwegs. Bei dem Tempo war sie jedenfalls stabil. Ein Kumpel hatte die Große und sie sicher garantiert auch mal ausgefahren. Da er von ihr ebenfalls begeistert war, denke ich, dass sie nicht rumzickte. Müsstest Du aber vielleicht nochmal erfragen oder austesten. Einziges Manko: sie ist kein Leichtgewicht.

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  2. Dein Alptraum klingt dramatisch.
    Mein Tipp ist langweilig, denn ich stehe auf langweilige, unververdächtige Allrounder wie Transalp und Golf. Es kommt halt darauf an, was man daraus macht. CBF1000F. Ein Reisemopoed mit Blade-Motor.

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  3. Meine Maus (Transalp) fällt jedenfalls für Dich mangels Raserapp raus.
    Ich fahre die Strecke Osnabrück-Straubing zwar laufend, aber mit 110KMh auf dem Tacho. Da schläfst Du wohl drauf ein. Ausserdem ist es nach 2 Stunden mit dem Standardsitz nicht mehr lustig.

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    • Die ist zum Verwerter gegangen, mit 160.000 km auf der Uhr. Ich hätte da zu viel Geld reinstecken müssen und bin sie eine ganze Zeit lang nicht gefahren, weil ich keine langen Autobahn-Etappen fahren musste. Jetzt wäre sie wieder gut …

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  4. Da lange Autobahnetappen und lamgweilig ja quasi eins sind: FJ1200, XJ900 oder CBR1000. Halten ewig und gibt es für nen schmalen Taler. Wo ich immer wieder schwach werden könnte: VFR750/800

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  5. Die FJ1200 Y3A gibt´s für kleines Geld. Bastelbude ab 500-1.000€, komplett Umbau mit 17° Felgen, Wilbers Federbein, Blausternen und XJR Auspuff für unter 2.000€…
    Tolles Reisemotorrad, nur das Märchen von den 200.000km ohne Reparaturen würde ich vergessen!

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    • Leute die 200.000 km ohne Reparatur gefahren sind, habe in der Regel vor allem ein schlechtes Gedächtnis.
      Von der FJ sehe ich vor meinem geistigen Auge immer nur rattige Umbauten ohne Verkleidung …

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  6. Moin,
    zur dicken Banditin, hatte eine 2008er mit Halbschale GSF 1250 SA
    stabil auch bei >200, wobei ich das nur auf fast gerader Strecke probieren konnte (A1 Rade-Hollenstedt, mein Maximum mit ihr waren wohl mal so um die 230), mit Koffern auch noch bei etwa 180 (never ever mit Beauty-case)
    die Dicke ist mir aber auch mit den größten Anstrengungen in den Kasseler Bergen und im Harz in Erinnerung, dafür dann aber auch durch Kantenwind nicht aus der Ruhe zu bringen

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