Der Verbrennungsmotor der Zukunft

Hierzulande

In Deutschland wird darüber diskutiert, warum Elektro-Autos doof sind. Das beliebteste Argument dabei ist, dass die nicht für die wöchentliche Non-Stop-Fahrt mit 8 Personen und Pferdeanhänger bis hinter den Ural taugen.

Dem halten die Elektrofreunde, oder sagen wir besser Elektrohypokriten, denn die wenigsten werden wirklich demnächst elektrisch fahren, Schummeldiesel und Tierversuche an Studenten entgegen. Ich warte noch auf Clemens’ Stimme der Vernunft. [Google+, weil Facebook doof ist und Clemens so ein vernünftiges Titelbild hat.]

Dortzulande

Anderswo werden derweil neue Verbrennungsmotoren entwickelt.

Bei Infiniti (das ist amerikanisch für Luxus-Nissan) kommt ein Motor mit variabler Verdichtung. [Video englisch]

Ein anderer Japaner kündigt einen Raumzündmotor an.

Und der Duke Axialmotor [Video englisch] fristet in Neuseeland weiterhin ein Schattendasein als Uni-Projekt.

Der Verbrennungsmotor scheint noch nicht am Ende, aber irgendwie scheint es in Europa nicht viel Neues zu geben.

Bei Moppeds sowieso nicht, seit dem ersten Daimler-Reitwagen von 18Piependeckel waren die Autos immer schneller.

Zukunft

Ich bin mal gespannt, was die Zukunft noch an Technik bringen wird. Vielleicht kommen dann auch die Elektroingenieure wieder in Gang. Aktuell habe ich das Gefühl, dass dort einfach nur olle E-Motoren mit einer Tonne Laptop-Akkus betrieben werden und fertig ist das neue Auto. 

#Dakar2018 nach dem Rennen- Teil 4 Rookies und Deutschsprachige

Nachdem ich das Rennen über im Internet verbracht habe, hier ein paar persönliche Beobachtungen, die in der Hektik des Renn-Alltags und der kurzen tägliches Zusammenfassung in den Berufsmedien nicht unbedingt vorkamen. Es ist eine kleine Serie mehr oder weniger kurzer Folgen, keine Ahnung wie viele.
Alles was ich so über die Dakar verfasst habe, kann über das Schlagwort gefunden werden.

Die Rookies

Auf der ersten Dakar ins Ziel zu kommen ist eine Leistung, die es besonders zu würdigen gilt, daher hier der Link zur geamten Rookie Wertung.

24 von 40 gestarteten Erstlingen haben das Ziel erreicht.
Oriol Mena als schnellster Rookie wurde sogar siebter im Gesamtklassement, womit die Rookie-Wertung an Hero geht.

  1. 061 – ORIOL MENA (ESP)
  2. 060 – JONATHAN BARRAGAN NEVADO (ESP)
  3. 054 – ANDREW SHORT (USA)
  4. 064 – MARK SAMUELS (USA)
  5. 042 – MAURIZIO GERINI (ITA)
  6. 058 – MACIEJ GIEMZA (POL)
  7. 103 – SHANE ESPOSITO (USA)
  8. 128 – MAIKEL SMITS (NLD)
  9. 091 – JAN BRABEC (CZE)
  10. 063 – ADRIEN MARE (FRA)
  11. 121 – EDWIN STRAVER (NLD) Malle Moto
  12. 108 – FAUSTO VIGNOLA (ITA)
  13. 107 – FERRAN JUBANY (ESP)
  14. 125 – DONOVAN VAN DE LANGENBERG (ZAF) Malle Moto
  15. 127 – FERNANDO HERNANDEZ (ARG)
  16. 059 – WILLEM DU TOIT (ZAF)
  17. 138 – ROMAIN LELOUP (FRA) Malle Moto
  18. 097 – SCOTT BRITNELL (AUS) Malle Moto
  19. 111 – SANTIAGO BERNAL (COL)
  20. 115 – JACK LUNDIN (CAN)
  21. 114 – LEANDRO BERTONA ALTIERI (ARG)
  22. 143 – ALVARO COPPOLA (URY)
  23. 118 – LUC VAN DE HUIJGEVOORT (NLD)
  24. 129 – GERRY VAN DER BYL (ZAF)

Alle Deutschsprachigen

Als erster Rookie musste der Deutschen Jürgen Drößinger [FB] die Segel streichen. Er hatte bereits auf der Verbindungsetappe zur ersten Sonderprüfung einen Unfall bei der er sich verletzt hat.
Im letzten Jahr ging es dem Österreicher Markus Berthold [FB] auf dessen Rookie-Dakar ähnlich, er musste auf der zweiten Etappe aufgeben, dieses Jahr kam Markus als 72. ins Ziel, nach 79h13m56s.
Auf der selben Verbindungsetappe hätte es beinahe auch den späteren Sieger Hias erwischt, der von einem LKW übersehen und an die Leitplanke gedränkt wurde.

Zwischen dem Sieger Hias und Markus kam der dritte Österreicher, Nicolas Brabeck-Letmathe, als 59. (65h22m14s) ins Ziel. Das ist nach 2016 seine zweite Ankunft auf der dritten Dakar. Er hat die Rally genutzt um Spenden zu sammeln (keine Ahnung, wie das geht) und für die von ihm mitgegründete Association Leon zu werben, die Bildungsprojekte unter anderen auch in Peru unterstützt.