Früher war mehr Lametta #Moppedblogs

Natürlich geht es nicht um Lametta, dieser Weihnachtsscheiß ist mir noch egaler als Weihnachten selbst. Es geht um Blogs und Twitter zum Thema Mopped und natürlich darum, dass früher alles besser war. Es ist also ein Jammer-Beitrag.

Früher, also das FrüherTM von dem wir alten Säcke reden und nicht letzte Woche, da wurde noch mehr zum Thema Moppeds gebloggt und getwittert. Heute tröpfeln nur wenige Beiträge pro Woche in meinen Feedreader. Und bei Twitter sieht es ähnlich aus, auch da kommt nur wenig bei mir an.

Nun könnte das daran liegen, dass alle diejenigen, die ich lese nicht mehr aktiv sind aber es da draußen ganz viele Neue gibt, die ich nicht finde. Das wäre gut, packt die Links bitte unten in die Kommentare, am besten im Blog und nicht bei Facebook.
Ich suche jedoch  regelmäßig nach neuen Leuten. Ich schaue auch immer wieder mal, was es so bei Reddit (z. B. motorradblogger) gibt und finde dort nur alt bekannte Blogs oder englischen Content. Bei anderen Aggregatoren sieht es ähnlich aus. Google ist auch nicht sehr hilfreich, wenn es darum geht neue Blogs zu finden.

Und was ist mit Youtube? Da finde ich gute Kanäle auch Südafrika, Australien, USA, Indien und UK; Deutschland: wieder Fehlanzeige. Wann ist dort das letzte Mal ein neuer deutschprachiger Kanal zum Thema Moppeds gestartet worden? Kommt mir jetzt nicht mit Young Rider Unlimited, denen folge ich schon lange. Und warum finde ich so wenig? Wenn ich was finde, dann sind es meistens 1 bis X Moppeds die mit 1 bis Y Actioncams irgendeinen Weg fahren. Das finde ich in der Regel nicht so spannend, aber immerhin gibt es das. Packt bitte Empfehlungen für interessante Youtube-Kanäle ins Kommentarfeld.

Bin ich zu blöd mit dem Internetz nach Moppeds zu fischen?

Damals, also FrüherTM, haben wir uns über Twitter zum gemeinsamen Urlaub verabredet oder eine unsinnige Tour durch Deutschland gemacht ohne uns vorher in 3D gesehen zu haben. Wir haben Dinge getan, währenddessen getwittert und es hinterher verbloggt. Machen heute andere Leute andere Dinge und ich finde die Blogs, Videos und Tweets nur nicht? Wenn das so ist, bitte packt die Links in die Kommentare.

Und wenn uns damals nichts einfiel, dann kam was von draußen, aus der Industrie. Dort dachte man anfangs, hier gibt es eine lebendige Szene und man könnte mit unserer Hilfe Likes und neue Kunden finden. Klappt natürlich nicht, diese Social-Media-Millionäre (also Follower, Likes und Shares) bedienen alle andere Märkte wie: Mode, Schminke, Games u.a. Motorradfahrer sind doch zum überwiegenden Teil über 40 und nur passiv im Netz unterwegs.

Es lohnt sich nicht zu warten, dass Hersteller XY ein Blogger-Treffen organisiert und uns den Hintern hinterher trägt, dafür gibt es einfach keinen Markt. Mein besonderer Dank geht daher an Honda, dass sie es in diesem Jahr trotzdem gemacht haben und uns Ihre Moppeds testen ließen. Nachzulesen ist das bei Ernie Troelf, LeFronc, Moto Minya, bike-adicted, Motorradblogger und bei mir sogar zweimal. Und obwohl wir so wenige waren, haben wir es nicht mal geschafft, einen einheitlichen Hashtag zu verwenden.
Das schaffen die vielen Besucher der Tridays (Triumph), bei BMW in Garmisch, bei Touratech oder sonst wo sind auch nicht. Oder anders: Die Veranstalter dieser Events haben Social Media noch nicht bemerkt und schaffen es nicht, einen einheitlichen Hashtag zu promoten. Das bestätigt meine obige Überlegung, dass Moppedfahrer eher passiv konsumieren.
Mit einem #Hashtag ließen sich Bilder, Tweets, Facebook-Posts, Instagramms, Videos und Co viel leichter im Netz finden. Die Veranstalter könnten eine Social Media Wall einrichten und damit nicht nur den Event für die Nicht-Teilnehmer interessanter machen, sondern gleich auch noch weiter auswerten und eventuell neue Zielgruppen ansprechen. Komisch eigentlich, wo wir doch 2016 haben und jedes Rennen der MotoGP einen eigenen Hashtag hat. Welche Hashtags sucht Ihr, um neue Blogs oder Twitteraccounts zu finden? Schreibt es bitte als Kommentar.

Ich werde mal in mich gehen und überlegen, was ich gegen die Flaute in meinem eigenen Blog und den Accounts auf Twitter und Instagram machen kann, denn bei mir sollte ich anfangen. Wenn ich da was herausgefunden habe, werde ich eventuell Lametta Teil 2 schreiben. Falls Du eine Idee hast, dann freut sich das Kommentarfeld über Deinen Beitrag.

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7 Gedanken zu „Früher war mehr Lametta #Moppedblogs

  1. Hmmm… Vermutlich ist ein Großteil gerade im Urlaub. Andere hocken transpirierend daheim, versuchen, sich möglichst nicht zu bewegen und fächern sich gegenseitig Luft zu. Der Rest ist manisch depressiv, weil er die Sonne nur noch vom Hörensagen kennt und überlegt, ob er sein Mopped gegen ein Schlauchboot eintauschen sollte.

    Nee, aber mal ernsthaft: Ich glaube, dass man die meisten Ü40 tatsächlich weder per Twitter noch per Facebook erreicht. Wenn sie sich überhaupt zu Onlineaktivitäten durchgerungen haben, findet man sie maximal in irgendwelchen angestaubten Foren.
    Dazu ein Beispiel: Wir kennen so um die 20 potentielle Mitfahrer. Davon ist NICHT EIN EINZIGER bei Facebook oder Twitter zu finden. Bei drei von ihnen stehen die Chancen gut, dass sie binnen einer Woche die an sie gerichteten E-Mails lesen; einen rufen wir besser an um ihn zu bitten, seine Mailbox zu checken. Zwei Leute erreichen wir ganz gut per SMS und erstaunlicherweise ganze neun per WhatsApp, wo es dann auch ganz gut mit spontanen Verabredungen klappt. Den Rest ruft man besser direkt an…

    Ich glaube auch, dass jüngere Leute keine gewöhnlichen Blogs mehr führen. Jene findest Du eher mit ihren VLogs auf Youtube (oder z.B. auch auf Portalen wie https://www.motorrad-vlogger.de). Zumal Gleichaltrige lieber hören und schauen, als viel zu lesen. Der Rest der Welt schickt sich seine News, Tourenanfragen etc. per WhatsApp.

    VG
    Susy

    Gefällt 2 Personen

  2. Ich denke, dass Motorradfahrer, welche gleichzeitig einen Blog betreiben UND auf Facebok aktiv sind UND noch einen Twitter-Account bedienen wollen, schlichtweg an einer Hand abzuzählen sind. Diese Artikel verschlingen ja auch einen guten Teil der Zeit, die man auch auf dem Motorrad verbringen könnte.

    Weiterhin ist es nicht einfach, mal nen Newsblog zum Thema „Motorrad“ auf die Beine zu stellen, welcher dann auch noch gelesen wird. Sowohl die Hersteller als auch einschlägige Magazine haben den Trend schon lange erkannt und bieten alle möglichen Informationen und Meinungen schon hervorragend aufbereitet im Netz an.

    Zu Guter Letzt ist es auch noch so, dass sich mit dem Thema nicht sooo große Online-Einnahmen erzielen lassen, weshalb die professionelle Blogger-Szene dort eher nicht vertreten ist (vergleiche mal mit Geldanlage-Blogs). Somit bleiben nur die begeisterten Amateure, welche sich mit großen Verlagen und Herstellern um Leser zanken müssen.

    Gefällt 1 Person

    • Danke für Deinen Kommentar.
      Ich teile Deine Einschätzung darüber, dass es nur wenige Leute gibt, die Twitter, Facebook und Blog nutzen. Ich glaube jedoch nicht, dass es an der Zeit liegt. Viele Leute schreiben unterwegs etwas bei Whatsapp und posten dort ihre Bilder. Das ist genauso aufwändig wie ein Tweet oder ein Instagram (oder wie man das nennt). Warum diese Menschen das nicht öffentlich machen ist ihre eigenen entscheidung und dass will ich auch gar nicht kritisieren. Ich möchte nur das Zeit-Argument nicht gelten lassen.
      Du hast wohl auch damit recht, dass man (zumindest auf dem deutschsprachigen Markt) mit einem Mopped-Blog kein Geld verdienen kann. Ich kennen zumindest keinen, der es schon mal probiert hätte, aber einige, die darüber nachgedacht haben und es dann nicht gemacht haben.

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      • na ja, es geht ja nicht nur darum, ein paar Bilder zu posten und eine 140-Zeichen-Nachricht zu verschicken. Wenn ich was veröffentliche, sollte das auch ein wenig mehr als die „Rohfassung“ sein. Da muss man dann schon nacharbeiten.

        Wie viel Zeit hast du denn für diesen Artikel zunächst im Geiste, später an der Tastatur eingesetzt?

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        • Stimmt, mein Whatsap-Beispiel funktioniert natürlich am besten mit Twitter. Je mehr textlichen Anspruch man selbst an seinen Blog stellt, umso aufwändiger wird die Texterstellung.
          Da ich den Text nicht in einem durch geschrieben habe sondern immer wieder häppchenweise, während ich über das Problem nachgedacht habe, kann ich da gar keine Zeitangabe machen.
          Ein Blog muss aber nicht unbedingt aus viel und langem Text bestehen. Wenn ich öfter daran denken würde mal ein Foto zu machen …

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  3. Pingback: Früher war mehr Lametta 2 #Moppedblogs und #Roadblog2016 | Griesgram999

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