Honda VFR800F – gefahren #HPT15

Alle die ich gesprochen habe und die die VFR bisher gefahren haben waren begeistert, hinzu kommt, dass ich Sporttourer wirklich mag. Ich denke für die Straße gibt es nichts besseres um von A nach B zu kommen und dann rund um B viel Spaß zu haben. Leider wird heute meistens nicht mehr auf eigener Achse von A nach B gefahren sondern das Mopped auf den Hänger geschnallt und gezogen. Das mag einer der Gründe sein, warum es heute so wenige echte Sporttourer gibt, was heute in diesem Segment angeboten wird sind in der Regel Naked-Bikes, denen einen Verkleidung angezogen wurde. Und die VFR. Eine Legende, nicht nur weil da die unvergleichliche RC30 in der Ahnengalerie herumspukt.

Trotzdem wäre ich die VFR beinahe nicht auf den #HPT15 gefahren, weil … ja warum eigentlich?
Erst als allerletztes habe ich mir die VFR geschnappt und bin damit vom Hof, in meinem Windschatten @edigixxer auf der Crossrunner. Für den Rückweg haben wir getauscht, damit Frau Gixxer auch mal VFR reiten konnte.

Honda VFR800F

Bild: Honda

Zurück zum Hinweg und auf die VFR. Die Sitzprobe ist so was von unspektakulär, da möchte ich vor 10 Stunden ununterbrochener Fahrt kein abschließendes Urteil abgeben. Mir passt das Mopped wie angegossen, alles so wie es muss auf einem Sporttourer.

Jetzt habe ich so oft Sporttourer geschrieben aber noch gar nicht gesagt, was ich darunter verstehe. Für mich liegt das Hauptaugenmerk auf Sportlichkeit und zusätzlich erwarte ich Langstreckentauglichkeit, in der Reihenfolge. Anders herum wäre es ein Tourensportler. Um die Dinge ein wenig komplizierter zu machen, habe ich Sportlichkeit geschrieben und nicht niedrige Rundenzeiten. So wie ein karriertes Jacket in der Wuppertaler Herrenboutique von Herrn Lottomann in der Abteilung „Sportlich“ hängt und die Jogginghose auf der heimischen Couch unter gemütlich einsortiert wird, ist es eben ein Frage der Perspektive, was jemand als sportlich empfindet. Wie schon angedeutet, geht es bei mir nicht um schneller sein, sondern um das Gefühl von Geschwindigkeit, um klares Feedback, leichte Richtungswechsel in S-Kurven, einen Motor der locker und frei hochdreht und dabei auch gerne nach Rennstrecke klingen darf.

Genau diese Sportlichkeit habe ich bei der VFR vermisst. Ja, wenn der Motor von Zwei- auf Vierventiler umschaltet ist das zu hören und verbessert den Sound. Ja, bei 10.000 Umdrehungen kickt der Motor noch mal. Und ja, der V4 klingt einfach toll, aber trotzdem, da fehlt etwas.

Ich bin nur Landstraße gefahren, das ist die mit dem Tempolimit 100. Bei einem Sportmotor fahre ich da gerne in einem niedrigen Gang und erfreue mich an den Drehzahlen. Bei einem Tourer fahre ich gerne im sechsten Gang und freue mich über das Drehmoment. Die VFR fuhr ich im fünften.

Langgezogene Kurven auf guten Asphalt durchlief die VFR wie auf Schienen, egal welche Geschwindigkeit auf dem Tacho stand. Schlaglöcher und Asphaltflicken änderten wenig daran, ich habe sie mehr gesehen als gespürt. Aber schnelle Wechselkurven, das war nix. Da fühlte sich die VFR träge an; nein, nicht träge, sondern normal schnell, viel zu gemütlich für einen Sportler und zu gemütlich für einen Sporttourer. Es fehlte mir auch die Herausforderung, ausgesprochen vom Mopped, schneller zu fahren, etwas, das ich bei Sportlern oft habe und dem ich gerne widerstehe (ich kann auch nur einen Chip aus der Tüte nehmen und dann aufhören). Auf der VFR ertappte ich mich dabei, nicht auf den Tacho zu schielen um zu gucken, ob der Führerschein schon gefährdet ist oder ob noch ein paar km/h gehen. Und als ich bemerkt hatte, dass ich nicht guckte habe ich doch geguckt und war in etwa so schnell wie erlaubt und fand das okay und blieb dabei.

Die kurze Probefahrt lässt mich ratlos zurück. Die bedingungslose Begeisterung der anderen Blogger kann ich nicht teilen. Trotzdem ist die VFR ein richtig gutes Mopped an der alles vorbildlich funktioniert, aber ich habe vom letzten Sporttourer noch ein bisschen mehr erwartet. Auf so kurzer Strecke werden wir wohl keine Freunde, ich muss wohl mal mit einer VFR nach Gibraltar und zurück um mir ein echtes Urteil bilden zu können. Mag wer mitkommen?

Zahlenmirakel – Oder wie Twitter Analytics mir auch nicht helfen konnte

Normalerweise monitore ich nicht, was ich so privat im Netz mache. Google Analytics läuft nicht bei meinem Blog und auch Twitter Analytics habe ich mir nie angesehen. Je nachdem welches Gerät ich gerade in der Hand habe, nutze ich entweder Hootsuite, Plume oder Tweetdeck um zu twittern. Falls jemand auf einen meiner Tweets antwortet ist das toll. Wenn mich jemand retweetet, kriege ich das meistens gar nicht mit und Favs schon gar nicht. Klar wird das irgendwo angezeigt, aber diese Spalten oder Infos bemerke ich gar nicht.

Bei einem professionell genutzten Twitter Account sähe das deutlich anders aus.

Gestern bin ich dann zufällig auf meiner Twitter -Website gewesen und habe da mal herumgeklickt, erst auf die drei kleinen Balken (Tweet-Aktivität anzeigen) weil ich mir darunter nichts vorstellen konnte und dann unter Interaktionen auf den Link „Details anzeigen“, weil ich mir darunter immer noch nichts vorstellen konnte.

Und schon war ich auf der Analytics Seite zu meinem Twitter Account und konnte eine ganze Zahlensammlung betrachten. Das ist ja ganz nett, aber was bedeuten die Zahlen? Da gibt es beispielsweise die Spalte „Impressionen“ und darunter Zahlen. Diese Zahlen sind bei mir meistens deutlich kleiner als die Anzahl meiner Follower, bei einem Tweet jedoch dreimal so hoch. Und genau hier wurde meine Neugierde geweckt. Was genau versteht man bei Twitter Analytics unter Impressionen? Mit der Maus über den Begriff gefahren und schon steht eine erste Erklärung auf dem Bildschirm: „Wie oft Nutzer den Tweet auf Twitter gesehen haben“. Klingt einleuchtend, lässt aber viele Fragen offen.

Bedeutet auf „Twitter gesehen“, dass nur die Twitter Website gemeint ist? Was ist dann mit den Apps von Twitter, zählen die nicht? Und bedeutet „gesehen“, dass der Tweet zu dem Zeitpunkt als der Nutzer auf seiner Twitter-Seite war auf dem Bildschirm angezeigt wurde? Wie viele das sind ist von der Bildschirmgröße abhängig und von der Anzahl der Tweets mit Bild. Oder dass er durch scrollen durch die Timeline tatsächlich für eine Millisekunde sichtbar wurde? Tja, die Antworten stehen da nicht. Und ein direkter Link zur Hilfe oder zum Glossar steht da auch nicht. Mit Suchen findet man ein Glossar, das jedoch bei den obigen Fragen nicht wirklich weiterführend ist.

Aber egal, ich brauche die Zahlen ja nicht beruflich sondern war nur mal kurz neugierig. Warum der eine Tweet so viele Impressions hat, weiß ich immer noch nicht.

So wie es aussieht, kann man anhand der Zahlen sicherlich den eigenen Account optimieren, wenn man es denn möchte. Dafür lassen sich die Zahlen sogar als CSV Datei exportieren.
Fazit: Twitter Analytics ist ja recht interessant, leider ist das Glossar wenig hilfreich.

Aber damit bin ich mit dem Thema noch gar nicht durch, denn: Wie gut, dass es es Twitter gibt. Mit den richtigen Followern kommt man schnell zu mehr Antworten und mehr Informationen als man eigentlich gesucht hat.

Ich habe mein Fazit also getwittert und fast umgehend kam eine Antwort von @Hirnrinde und es gab ein Gespräch mit insgesamt 12 Tweets in das sich auch @Hootsuite_Help auf deutsch einmischte, als der Begriff Hootsuite gefallen war (ohne @ oder #, sondern nur als Wort innerhalb einer öffentlichen @Reply).

Folgt dem Link, wenn Euch die Details interessieren.

Von @hirnrinde kamen zwei Links zu Blogbeiträgen rund um Twitter Analytics, den Deutschsprachigen gebe ich hier weiter, den anderen findet Ihr in seinem Tweet in unserem Gespräch.

Twitter erfasst demnach nur Daten der Webseite Twitter.com und der eigenen iOS- sowie der Android App. Nicht mal die Windows App (wenn es denn eine gibt) wird erfasst. Apps von Drittanbietern auch nicht.

Jetzt wäre es spannend zu wissen, wie viel Prozent der Twitter Nutzer überhaupt auf den Analytics-Seiten abgebildet werden und ob diese zu Gruppen zusammengefasst werden können.
Ich behaupte mal: Profis (z.B. die mit mehreren Twitter-Accounts) und alte Twitter-Hasen werden häufiger Apps und Services von Drittanbietern verwenden als private Neueinsteiger. Aber das ist ein Thema, da müssen sich die Profis Gedanken zu machen, die mit Ihren Tweets oder Analysen Geld verdienen wollen.

@Hootsuite_Help verwies auf die Hootsuite eigenen Statistiken. Um diese wirklich nutzen zu können, ist jedoch eine Upgrade auf den kostenpflichtigen Pro-Account nötig, Twitter Analytics ist kostenlos.

Warum jetzt der eine Tweet so oft angesehen wurde weiß ich immer noch nicht. Eventuell hat er einen Haufen Fans, die ihn sich immer wieder angucken, denn es werden ja die „Impressions“ gezählt und nicht die „User“.

Vielleicht hat es ja auch mit den „Interaktionen“ zu tun? Interaktionen sind Klicks auf den Tweet, Retweets, Antworten, Favs und Follows und stehen auch auf der Analytics-Seite.

Ja, der Tweet hat verhältnismäßig viele „Interaktionen“ in der Statistik ausgewiesen, aber bei weitem nicht die meisten. Die Interaktionen werden einzeln aufgeschlüsselt. Es gab zwei Re-Tweets. Möglicherweise wurde also genau dieser Tweet von jemandem mit verdammt vielen Follwern retweetet. Allerdings zeigt mir die Analytics Seite nicht an, wer hier retweetet hat, dazu muss ich raus aus Analytics und mir den Tweet direkt angucken. Nein, daran liegt es auch nicht, denn die beiden Accounts haben zusammen weniger als die Hälfte meiner Follower, so komme ich nicht auf dreimal zu viele Impressions wie ich Follower habe.

Bleiben als denkbare Erklärungen also:

  • Eine Fehler in der Messung
  • Viele Follower die sich den Tweet sehr oft angesehen haben
  • Ein Retweet den Twitter (und auch Hootsuite) nicht erfasst hat und der an Millionen Nutzer ging.

Also auf jeden Fall etwas, das nicht reproduzierbar ist und damit ist die Ursache auch für den Profi egal.

P.S.
Um welchen Tweet ging es dabei eigentlich? Um den in dem ich um Likes auf der neuen Facebook-Fanseite bat.

Ohne Facebook (fast)

Ich nutzte Facebook vor allem mit einem Account auf den Namen Der-Alte Griesgram. Aus mir unerfindlichen Gründen denkt Facebook nun, dass das nicht mein offizieller Name sei und sperrt mich aus. Trotzdem erhalte ich weiterhin E-Mails in denn mich Facebook über viele neue Dinge informiert, die in meinem Netzwerk so passieren.
Das nenne ich mal konsequent.

Ich war in den letzten Monaten von Facebook regelmäßig genervt und wünschte mir die gute alte Zeit zurück, auf der ein Großteil der Kommunikation auf Twitter stattfand. Also hatte ich kurz überlegt: Will ich überhaupt zu Facebook zurück?

Ich bat jemandem mit dem Namen Dörte Röhrte einen Account zu eröffnen und meinen Blog als Seite anzulegen. Es findet ja doch viel Kommunikation über FB statt.

Die Griesgram999 Fanseite findet Ihr jetzt auf Facebook.
Über Likes und Shares würde ich mich natürlich freuen.

Ihr könnt auf jeden Fall weiterhin über Twitter mit mir reden und auch über Google+

Urgs, mich hat ein Blogstock getroffen

Es ist schon was länger her, dass jemand mit einem Blogstock nach mir geworfen hat und ich das bemerkte. Das lustige an dieses Stöckchen ist, dass der Blog, der den Stock wirft, davon ausgeht das der Beworfene auch den Stockartikel liest, denn sonst weiß der gar nicht, dass er beworfen wurde.

Immer noch keine Ahnung was ein Stöckchen im Zusammenhang mit Blogs ist? Es ist so eine Art Kettenbrief-Poesiealbum-Steckbrief-Mischding. Irgendjemand startet das indem er einen Beitrag zu einem bestimmten Thema postet und andere Blogs namentlich auffordert dieses Thema aufzunehmen und ihrerseits weitere Blogs zu nominieren.
Jetzt hat mich Claudio vom Pegaso Podcast neben 10 anderen für den Liebster Blog Award nominiert. Was ist der Liebster Award? Keine Ahnung, ich spreche kein Spanisch. Was so schön denglish nach Lieblingsblog klingt scheint im Jahr 2013 mit dieser Website angefangen zu haben und ja, ich habe gesehen, dass es eine .DE Domain ist.

Jetzt jedenfalls ist es auch bei mir angekommen, soviel zur Theorie, dass jeder jeden über sechs Ecken kennt. Wäre das wahr, hätte ich dieses Stöckchen schon früher bekommen.

Als alter Regel-Ignorant werde ich mit dem Liebster-Stock so umgehen, wie es mir gefällt. Claudio hat da so schöne Regeln, die ich einfach ignoriere oder nicht, widewide wie es mir gefällt.

Claudios Fragen an mich und meine Antworten sind:

  • Welcher ist dein liebster Ort?
    Wenn ich nicht auf meinem Mopped sitze oder wandere, sitze ich am liebsten vor dem Rechner und gucke von dort in die Welt und gebe meinen Senf dazu.
  • Welche Reise war bisher deine skurrilste?
    Keine Ahnung, aber meine Wanderung mit Gipfelglück  von Oberstdorf nach Meran und weiter war extrem toll und über mein Treffen mit einem Kalifornischen Kondor erzähle ich noch öfter als über den Augenblick als ich Todesangst wegen einem Kolibri hatte. Jetzt, da ihr wisst, dass es ein Kolibri war ist die Pointe weg und ich muss das nicht mehr erzählen.
  • Welches ist dein wichtigstes Gepäckstück?
    Ich bin großer Freund von wenig Gepäck, deshalb ist das liebste das, was ich zu Hause lassen kann.
  • Mit welchem Vehikel bist du am liebsten unterwegs?
    Momentan mit der #Hippe
  • Du musst auswandern – in welches Land würdest du gehen?
    Nicht nach Frankreich.
  • Welche war die überraschendste Begegnung in deinem Leben?
    Ich habe über Twitter so viele tolle Menschen kennengelernt, dass ich lieber die Frage beantworte nach dem wo (also Twitter) als nach dem wer oder was beantworte. Andereseits war es sehr überraschend, als ich nach erfolgloser Fotojagd zu meinem Rucksack zurückkam und das Objekt der Jagd, eine Baby Gams, in meinem Rucksack beim ausräumen überraschte.
  • Warum bloggt du?
    Weil mir da keiner ins Wort fallen kann.
  • Welcher Blog-Artikel ist dein liebster?
    Ach Gottchen, keine Ahnung.
  • Welche Podcasts hörst du (natürlich neben Pegasoreise)?
    Krimi mit Mimi von der Krimimimi
  • Welcher Blog oder Podcast muss noch erfunden werden?
    Es gibt ein spanischsprachiges Internetradio das live von der Rally Dakar berichtet hat, das hätte ich gerne auf deutsch oder englisch.
  • Welches ist dein nächstes Ziel?
    Ich muss zum Klo

Gemäß den Regeln muss ich mir jetzt eigene Fragen ausdenken und Blogs nominieren, die diese Fragen beantworten und dann ihrerseits weitere Blogs nominieren und so weiter. Aber hey, ich habe die Kettenbriefe früher auch immer weggeschmissen.

Honda Pressetag 2015 – Die Moppeds am Nachmittag #HPT15

Nach dem Mittagessen ging es weiter mit den Testfahrten. Meine Kamera war immer noch kaputt, so dass ich die Bilder von der Honda-Website nutze zu der auch die Links bei den jeweiligen Modellen führen.

Mein Griesi-Dauertester-wäre-okay-Rating nutze ich hier natürlich auch wieder. Es gibt null (das wird aber wohl nur ein Auto schaffen) bis fünf Sterne, und mehr Sterne ist besser. Mehr dazu könnt Ihr im ersten Teil über die vormittäglichen Testrunden lesen.

Honda Crosstourer

Crosstourer DCT – Führerscheinklasse A

Ein alter Bekannter, mit dem war ich schon Eis holen in Genua. Obwohl, die Eisdiele hatte zu, also war ich kein Eis holen in Genua.
Ein Trum von einem Mopped mit allen Koffern dran. Ich verstehe diese Koffer-Hoffer nicht. Wenn ich aufsteigen will – bong – trete ich gegen den oder das Topcase. Oder ich sehe das Katzenklo und fädele mein Bein durch dann – bong – bleibe ich am Koffer hängen. Das geht mir bei fast allen Moppeds mit angebauten Blechkisten so. Sitze ich dann doch ist der Crosstourer super sanft und angenehm zu fahren. Unsere Testfahrt führte uns zu einer der wenigen legalen Schotterstraßen im Spessart. Also zu einer richtigen Straße mit Tempolimit und Schildern und nicht zu einem Waldweg an dem das Gesperrt-Schild vergessen wurde. Ich war neugierig, ob ich das DCT auf loserem Untergrund bemerken würde; mit Traktions-Kontrolle an, gar nicht, funktioniert wire aus Asphalt. Also schnell auf einem besonders losen Schotterstück anhalten,aufs Ausschalt-Knöpfchen drücken, und wild am Gasgriff drehen: Hinterrad dreht durch, Crosstourer fährt los, DCT schaltet. Hm, auch unspektakulär. Vielleicht muss man Stollenreifen aufziehen und in richtiges Gelände gehen, um das DCT an die Grenzen zu bringen, dorthin, wo man normalerweise mit dem Kupplungshebel, der beim DCT ja fehlt, arbeiten muss. Die Ergonomie des Crosstourers passt optimal, damit ich stehend fahren kann, nicht mal der Lenker muss hochgedreht werden. Das passt mir besser als an der GS oder der Tiger Explorer.

Griesi-Dauertester-wäre-okay-Rating:
4 Sterne
Mit Koffern nur 3, blödsinniges Zeug!

SH Mode Burnout

SH Mode, der rosa Roller – Führerscheinklasse A1

Es gibt den Roller auch in anderen Farben, auf Hondas Webseiten sogar nur in schwarz und weiß und nicht in rosa, obwohl unser Testroller genau diese Farbe hatte. Honda hat dieses Modell nicht nur für Fans von Barbie, Prinzessin Lilifee oder den inoffiziellen Präsi des Hello-Kitty-Fan-Clubs-Sauerpott (hallo Herr @Hafenwasser) gemacht. Aber als Mädchen ehrenhalber und Dirt-Girl, das ich nun mal bin, musste ich mit der rosa-Schaukel auf Testfahrt gehen. Ich war nicht der einzige, der Roller war fast immer unterwegs. Lustig, ausgerechnet der rosarote.
Die Wandlerautomatik macht die Bedienung kinderleicht, man muss nur am Gasgriff drehen und los geht’s. Oder genauer, man dreht, es wird lauter und dann erst schneller. Roller halt. Frau @Edigixxer fuhr mit der CB125F mit Fußschaltung vor und war schneller weg als ich. Auch lang auf dem Roller liegend konnte ich nicht aufholen. In schnellen Kurver mit welligem Asphalt kam Bewegung ins Fahrwerk, die sich jedoch schnell wieder beruhigte.

Griesi-Dauertester-wäre-okay-Rating:
2 Sterne
Weil er rosa ist. In anderen Farben gibt es nur einen Stern, denn ich muss in keinem Ballungsraum pendeln.

Honda CB125F

CB125F – Führerscheinklasse A1

Niegelnagelneu kam er erst nach der Mittagspause an und war noch mit roter Nummer versehen, Hondas Einsteiger und die Welt der A-Führerscheine. Eigentlich will niemand mit einem größeren Führerschein eine 125er fahren. Ältere Herrschaften, sie vor dem 1. April 1980 den PKW-Schein gemacht haben, dürfen jedoch ohne weitere Prüfung mit 125ern fahren Das gilt natürlich für alles, was mit dem A1er bewegt werden darf. Mit der CB haben sie dann ein Mopped, dass auf der Landstraße nicht im Weg herumsteht. Es beschleunigt besser als die Automatik-Roller (ähnliches Fahrergewicht vorausgesetzt), dreht im letzten Gang auch an Steigungen in den roten Bereich und fährt damit über 100 auf dem Tacho (zumindest als ich flach auf dem Tank gelegen habe) und geht stabil durch die Kurven, auch wenn da lauter Schlaglöcher im Weg rumliegen. Das liest sich jetzt viel zu nüchtern. In Wahrheit hatte ich einen Riesenspaß auf dem Ding. Das lag jedoch daran, dass ich mit Frau @Edigixxer unterwegs war und wir ein Rennen fuhren, sie auf dem rosaroten SH Mode. Durch Ihren 40kg Gewichtsvorteil kam sie schneller auf ihre Höchstgeschwindigkeit, die gefühlte 2 km/h unter meiner lag. Burnouts haben wir natürlich nicht gemacht, wir sind doch erwachsen.

Griesi-Dauertester-wäre-okay-Rating:
2 Sterne
Ist halt eine 125er und damit kein Ersatz für eines meiner Moppeds, funktioniert aber deutlich besser als die MSX. Wenn 125er dann die.

CTX700N

CTX700N – Führerscheinklasse A2

Auch wenn es am Namen nicht wirklich ersichtlich ist, ist das die Chopper-Version der NCs, allerdings mit dem 700er Motor und daher serienmäßig A2-tauglich. Die Sitzposition sieht ähnlich aus wie auf der Vultus und DCT ist auch an Bord. Hinzu kam, das SR-Legende @ErnieTroelf sehr von dem Gerät geschwärmt hat, also drehte ich eine Runde. Meine Erfahrungen auf Choppern, oder muss man heutzutage Cruiser sagen, ist sehr beschränkt, auch daher kam mir eine Probefahrt sehr entgegen. Der NC-Motor mit seinem hohen Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen passt wunderbar zum Konzept. Das Federbein hinten jedoch nicht so sehr, ich hoppelte mehr über den schlechten Asphalt als das ich sanft darüber hinweggeglitten wäre. Vielleicht passt das doch zur Zielgruppe, die gerne eine Starrahmen-Gefühl hätte, wer weiß. Diese weit vorne angebrachten Fußrasten empfand ich ebenfalls als falsch platziert. Bei jedem Anfahren suchte ich sie vergebens weiter hinten, wo sie für mich hingehört hätten und nach ein paar Kilometern fühlte ich mich verkrampft. Nix für mich.

Griesi-Dauertester-wäre-okay-Rating:
2 Sterne
Vielleicht erschließt sich mir das Konzept, wenn ich länger und öfter drauf gefahren bin, allein, mir fehlt die Lust.

Honda VFR800F

VFR800F – Führerscheinklasse A

Ein Mopped, das sich mit Sicherheit nicht auf einer kurzen Runde in mein Herz fahren kann. Aber eines der wenigen Sporttourer die es heute noch am Markt gibt und daher eigentlich wie für mich gemacht. Ich werde dazu noch einen längeren Beitrag schreiben. Hier nur das kurze Fazit, ich war enttäuscht, zu wenig Sportler und zu wenig Tourer.

Griesi-Dauertester-wäre-okay-Rating:
4 Sterne
Weil ich Sporttourer mag und der VFR gerne eine Chance geben will. Nach meinem ersten Fahreindruck würde ich ihr jedoch nur 2 Sterne geben.

Honda Crossrunner

VFR800X Crossrunner – Führerscheinklasse A

Komisch, der Motor hat die selben Leistungsdaten wie bei der VFR und beide Moppeds wiegen das gleiche, trotzdem fühlt er sich auf dem Crossrunner kräftiger an. Möglicherweise sind beide Modelle unterschiedlich übersetzt, soll die VFR doch 242 km/h rennen und der Runner nur 209. Vielleicht liegt es aber auch an den unterschiedlichen Erwartungen mit denen ich aufgestiegen und losgefahren bin und es ist nur ein subjektiver Eindruck der sich nicht mit Messdaten belegen lässt. Jedenfalls gefällt er mir hier besser als auf dem Sporttourer. Im hausinternen Landstraßen-Vergleich der Stelzen ist der Crossrunner in meinen Augen trotzdem der Verlierer. Ein bisschen Zahlen-Fu dazu:
Die NCX kann alles und DCT. Die 50 PS Mehrleistung der Crossrunner sind auf der Landstraße egal. Die NC hat zwar mit 68 Nm ca. 10% weniger Spitzendrehmoment, dieses liegt jedoch bereits bei 4.750 Umdrehungen an. Für die 75 Nm der Crossrunner muss der V4 8.500 Mal gedreht werden. Dazu kostet die NC mit DCT 7.800 Euro und der Crossrunner, den es nicht mit DCT gibt, schlägt ein 12.500 Euro tiefes Loch in die Bank. Da liegen fast 5.000 Eumel zwischen beiden Moppeds. Das sind bei einem Literpreis von €1,50 3.333,33 Liter oder 236 Tankfüllungen. Rechnen wir mal mit 4 l Verbrauch bei der NC (Honda gibt 3,5 l an, aber wir rasen ja gerne ein bisschen), dann ist das Sprit für mehr als 83.000 km.

Der andere Stelzbock, der Crosstourer, kostet nur € 1.755 mehr auf der Liste, bzw. €2.755 mit DCT und ist ein echter Kawenzmann, der leider auf Speichenfelgen steht. Ich mag Gußfelgen lieber.

Griesi-Dauertester-wäre-okay-Rating:
3 Sterne
Soviel zu meinen Kurzeindrücken.

Auch hier nochmal vielen Dank an Honda für die Einladung, Speis und Trank und alles andere. Es war ein toller Tag, ich freue mich auf ein Wiedersehen.

Honda Pressetag 2015 – Die Moppeds am Vormittag #HPT15

Uff, ich bin viele Moppeds gefahren, damit das klappte, waren die Runden kurz, aber in der Regel lang genug um einen guten Eindruck zu gewinnen. Autobahn war nie dabei, aber Kurven in verschiedensten Radien, Bergauf- und -abfahrten, guter und schlechter Asphalt und ab und an ein kurzer Feldweg oder Schotter.

Weil meine Kamera den Geist aufgab sind die Bilder von der Honda-Website. Die Links führen ebenfalls alle zu Honda.

Im Grunde genommen gibt es, egal um was für ein Mopped es geht, nur zwei Bewertungskriterien: macht es Spaß und: würde ich es mir kaufen. Beides ist natürlich sehr subjektiv. Blöd ist, dass mir Mopped fahren immer Spaß macht, egal was es ist und das Kaufkriterium ist dazu bei mir noch ein sehr theoretisches, denn in meiner Garage stehen Moppeds für alle Zwecke, die ich brauche.

Um trotzdem eine Bewertung mit Punkten hinzubekommen, habe ich mir eine Hilfskonstruktion ausgedacht, das Griesi-Dauertester-wäre-okay-Rating. Je mehr Sterne, desto eher würde ich das Mopped als Dauertester in meine Garage nehmen und meine eigenen Moppeds für einen Monat stehen lassen, Maximum ist fünf.

CBR300R

CBR300R – Führerschein A2

Das Mopped war für mich besonders interessant, da die Hippe den Motor des Vorgängermodels hat, das eine 250er war. Dieser Motor erhielt einen von 55 auf 63 mm verlängerten Hub, Harleyfahrer sprechen da von einem Stroker. Also war meine Frage, merkt man das und lohnt es sich? Oh ja! 14% mehr Hub bringt 22% mehr Drehmoment, oder weniger technisch, da wo ich mit der Hippe runter schalten muss, kann ich mit der 300er (die eine 286er ist) locker den 6. drin lassen und mit 100 den Berg hoch. Den Motor hätte ich gerne in der Hippe. Warum Honda das nicht macht, verstehe ich nicht.
Ich bin den kleinsten anwesenden Supersportler direkt als erstes gefahren und habe die Runde der Blogger angeführt. Hinter mir fuhr alles was mehr PS hatte und sportlich war, inklusive Fireblade. Alle waren heiß auf die erste Runde und ich hatte nicht vor die Kolleginnen und Kollegen mit teilweise ausführlicher Rennstreckenerfahrung aufzuhalten. Habe ich auch nicht, eher im Gegenteil, musste ich doch regelmäßig warten, dass sie wieder in meinem Rückspiegel auftauchten. Natürlich hatte ich eine Strecke mit vielen Kurven gewählt, auf der Autobahn ohne Speedlimit sähe es anders aus.

Ein tolles Motorrad mit ausreichend Leistung für den Alleine-Fahrer. Wer regelmäßig jemanden mitnehmen möchte sollte dann doch zu einem Modell mit mehr PS greifen. In den Händen eines Könners ist sie z.B. auf dem Sachsenring mit Sicherheit für einige Überraschungen gut. Aber wirklich zu Hause ist sie im Alltag. Wer damit Leben kann, am Treffpunkt und am Stammtisch nicht für voll genommen zu werden (die meisten dort haben zwar eine große Klappe aber keine Ahnung) oder einfach Taten statt Worte sprechen lassen will, findet hier einen spaßigen Begleiter. Statt mehr Motorrad zu kaufen hat man hier Geld übrig, das in Sprit, Reifen und Trainings gesteckt werden kann. Fahranfänger werden mit einem leich zu fahren Mopped immer schneller Fortschritte erzielen als auf  einem größeren.

Griesi-Dauertester-wäre-okay-Rating:
4 Sterne
Die fehlende Offroad-Tauglichkeit und die im Vergleich zum Luxusweibchen deutlich geringere Autobahn-Dauergeschwindigkeit verhindern den fünften Stern.

MSX125

MSX125 – Führerschein A1

Meine Schwester hat eine 125er China-Dax. Das hier ist das, was Honda als Nachfolger positioniert, größer als eine Dax, aber kleiner als ein richtiges Motorrad. Aber leider hört sich das nur in der Theorie gut an, die Dax macht deutlich viel mehr Spaß. Ein 125er Motorrad fährt viel besser und ein 125er Roller ist deutlich praktischer.

Griesi-Dauertester-wäre-okay-Rating:
1 Stern
Der eine Stern, weil es schon Spaß macht, ist ja ein Mopped, und auch ein bisschen lustig anders ist, als ein gewöhnliches Mopped.

SH125i

SH125i – Führerschein A1

Eine Rollerunde ist Pflicht. Und nach der Enttäuschung des MSX durfte es wieder ein 125er sein. Ich entscheide mich für die SH125i (11,8 PS), weil die keinen Topcase aufgeschnallt hat, @LeFronc, der am Abend vorher zwölf Schnitzel mehr als ich gegessen hatte und mehr Kilo auf die Wage bringt als ich schnappte sich die 150 Version mit 15 PS. Kollege @Moppedblog die 125er Forza (bringt 24 kg mehr Leergewicht auf die Wage, hat aber volle 15 PS mehr, bei ähnlichem Fahrergewicht), Frau @edigixxer wählt auch einen Roller, entscheidet sich dann jedoch spontan kurzfristig um und wählt statt einem dreifarbigen Modell eines in weinrot. Und wie immer, wenn Frau Gixxer mit am Start ist, wird es ein Rennen. Die 150er vorne weg. Die Mehrleistung kann die Schnitzel also kompensieren. An der ersten Steigung stecken wir im Verkehr fest., damit ist also belegt, dass 125er Roller auch auf hügeligen Landstraßen kein Verkehrshindernis sind. Trotzdem müssen wir uns tief  ducken und lang machen um die letzten km/h aus den Rollern zu quetschen als wir die LKW überholen. Am dritten Gefälle scheint Frau Gixxer einen besonders guten Windschatten erwischt zu haben, denn sie zieht locker aufrecht sitzend an mir vorbei. Ich schnappe mir also Ihren Windschatten und weiter geht die Jagd. Im Verkehr gelingt es uns den Forza abzuhängen. Wie in der Moto3 gilt, wer einmal den Anschluss verloren hat hat keine Chance mehr auf die vorderen Plätze. In der Ortschaft, die die Mitte der Runde markiert, gelingt es mir durch einen Trick an Frau Gixxer vorbeizukommen. Als das Tempolimit aufgehoben wird schießt sie wieder aufrecht an mir vorbei und ich erblicke den Schriftzug an Ihrem Roller: SH300i. Die Schummlerin hat sich einen 300er geschnappt und nur mit uns gespielt, die Sau! Am Ende laufen wir in der Reihenfolge der Motorgröße ein, 300 vor 150 und 125.

Griesi-Dauertester-wäre-okay-Rating:
1 Stern
Ist halt eine 125er und ein Roller. Da ich nicht in einem Ballungsraum wohne, ist es für mich uninteressant.

NC750X

NC750X mit und ohne DCT – Führerscheinklasse A

Die X ist meine Lieblings NC (inklusive Integra-Roller) und ein absolut gutes Motorrad. Aber, und das ist ein großes Aber, es muss ein DCT-Getriebe haben. Eine kurze Erklärung, was DCT ist. Es ist ein Sechs-Gang-Getriebe mit Doppelkupplung, das selbsttätig schaltet. Über zwei Knöpfe am Lenker kann der Fahrer jederzeit manuell die Gänge wechseln, einen Kupplungshebel gibt es nicht. Durch die doppelte Kupplung funktionieren Gangwechsel ohne Zugkraftunterbrechung. Mit ein bisschen Übung konnte ich die Kurven so fahren, dass mittendrin ein Gang gewechselt wurde. Das hört man, denn es klackt vernehmlich und die Drehzahl ändert sich, aber man spürt es nicht, keine Drehmomentspitze versaut die Linie. Wahnsinn.

Der Motor der NC dreht für ein Mopped relativ niedrig und kommt schnell in den Begrenzer. Daran muss man sich gewöhnen, wenn man von einer anderen Maschine umsteigt und kein DCT hat, denn dann hängt man sehr schnell und überraschend im Begrenzer. Das ist mir passiert als ich auf die normal geschaltete NC umstieg und von Platz drei in der Gruppe nach ganz vorne fahren wollte, da der vorne Fahrende am richtigen Abzweig vorbeizufahren drohte. Wer eine NC sein eigen nennt fällt darauf natürlich nicht mehr herein.

Griesi-Dauertester-wäre-okay-Rating:
5 Sterne deLuxe
Natürlich nur mit DCT. Ohne muss ich das deLuxe abziehen.

NM4 Vultus

MN4 Vultus – Führerscheinklasse A

Dazu schreibe ich später mehr. Obwohl es aussieht wie eine Mischung aus Roller und Mopped und überhaupt ganz komisch, ist es genau das nicht. Es ist einfach etwas ganz Eigenes und wunderbar.

Und mit DCT!

Griesi-Dauertester-wäre-okay-Rating:
5 Sterne

Gold Wing

Gold Wing – Führerscheinklasse A

Meine frühere Begeisterung für den ganz fetten Flügel ist weg. Das Radio war viel zu leise, nicht mal bei Landstraßentempo konnte ich die Musik hören. Meine Sozia hat nicht gemerkt, dass ich Ihre Sitzheizung heimlich auf Maximum gedreht habe, ich musste viel schalten, erster beim anfahren und dann klack-klack-klack-klack letzter zum fahren, wofür sind die ganzen Gänge in der Mitte eigentlich da, für Gespannumbauten mit Wohnanhänger? Ich bin in der Zwischenzeit die F6B Variante mit abgespeckter Ausstattung, niedriger Scheibe und ohne Topcase gefahren. Das ist in meinen Augen die Gold Wing Gold, das viel bessere Mopped. Die ganz nackte F6C war leider immer unterwegs, daher konnte ich sie nicht fahren.

Griesi-Dauertester-wäre-okay-Rating:
2 Sterne

Die F6B kriegt 4 Sterne aus meiner Erinnerung

Jetzt war Mittagspause und das ist ein guter Punkt, diesen Beitrag zu beenden. Mit dem Nachmittags-Programm geht es dann im nächsten Beitrag weiter.

Edith: Hier der Link zum Nachmittags-Programm der #HPT15

Honda Presse Tag 2015 #HPT15 – Vorspiel

Das war er, der Versuche-mal-so-viele-Honda-an einem-Tag-zu-fahren-wie-Du-kannst-Event.

Und es war toll. Die Sonne hat geschienen es waren eine Menge alter Freunde vor Ort und einige neue Gesichter auch. Honda hatte mir sogar noch eine Übernachtung mit Abendessen und Frühstück spendiert, so dass ich einen Tag vorher anreisen konnte. Dafür noch einen Extra-Dank.

Es gab genau ein Mopped, das ich unbedingt fahren wollte, die Vultus. Das habe ich auch getan und werde es mit einem Extra-Beitrag bedenken. Nur soviel vorweg: Das ist kein Motorrad. Das ist auch kein Roller. Das ist ein Ereignis.

Und ich wollte endlich mal mit der Fireblade auf der Bahn Vollgas fahren. Ich hatte schon viele Gelegenheiten eine Blade zu testen. Ich habe sie sogar zweimal getestet, einmal von Offenbach nach Imola und zurück, da wir in der Gruppe fuhren war kein Vollgastest möglich.
Einmal bei einem Pressetag, da hatte es geregnet und es war Stau. Beides zusammen macht einen Höchstgewindigkeitstest echt schwierig, zu schwierig für mich. Bei all den anderen Testevents zu denen mich Honda in den vergangenen Jahren eingeladen hatte, hat der erste oder spätestens der zweite Fahrer eingeworfen und geschrottet. diesesmal auch, der Fahrer blieb unverletzt und konnta auf anderen Moppeds weiterfahren.

„Griesi, fahr Du doch als Erster!“ höre ich Euch schon sagen. Aber ich hatte eine eigenen Dramaturgie für den Tag geplant und bin mit der CBR 300 gestartet.

Vorher muss ich mich noch kurz für die fehlenden Fotos entschuldigen. Meine Kamera hat nach dem zweiten Bild einen Objetivfehler gemeldet und das erste Bild ich auch noch scheiße geworden.

Ich hatte also die Wahl. Mit dem Profi-Fotografen und Neu-Blogger Gasgriffsalat Bilder zu machen, was tolle Bilder gibt aber auch Fahrzeit kostet (Profis halt und viele Blogger die Bilder von sich ahben möchten) oder fahren und hoffen, dass ich Bilder im Netz finde. Die Suche steht noch aus.

Gefahren bin ich (Links zur Honda Modellseiten):

So, und jetzt sagt mir mal, wo da Zeit für Fotos bleiben soll? Eben.
Meine Eindrücke zu den Moppeds gibt es in einem späteren Beitrag