Die optimale Regenkleidung – theoretisch

Wer nicht nur bei schönem Wetter mit dem Mopped zur nächsten Eisdiele fährt könnte Bedarf an Regenschutz haben. Ich etwa. Zwar fahre ich meistens in Textil mit Membran (wasserdicht im Prospekt) aber auch da schadet es nicht, wenn man zusätzliches Regenzeug dabei hat, irgenwann ist nämlich auch die die beste Goretex-Jacke innen feucht. Wer anderes behauptet war bisher noch nicht lange genug im Regen unterwegs.

Lederjungs (und -mädels) können gutes Regenzeug auch gebrauchen.

Bisher habe ich die optimale Regenkleidung noch nicht gefunden, aber ich habe eine Liste gemacht, woran ich sie im Laden erkenne, wenn ich sie sehe. Ob die Theorie dann in der Praxis überzeugen kann muss ich dann noch ausprobieren. Hier die Liste:

  1. Zweiteilig, also Jacke und Hose, kein Overall Ist schneller an und aus gezogen und überhaupt.
  2. Kleines Packmaß
  3. Flatterfreier Sitz
  4. Jacke mit:
    1. Steg um sie am hochrutschen zu hindern
    2. Gummizug um die Daumen, gegen hochrutschen der Ärmel
    3. integrierte Sturmhaube die nicht als Lufthutze fungiert sondern Hals und Nacken abdichtet.
  5. Hose mit
    1. Stege unter den Füßen, klar gegen das Hochrutschen
    2. Hoher Latz und Bund und Hosenträger
  6. Wenig überraschend und zum krönenden Abschluss: Wasserdicht

Übrigens, es macht viel Spaß im Regen zu fahren, auch wenn man nass bis auf die Knochen ist.

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4 Gedanken zu „Die optimale Regenkleidung – theoretisch

  1. Es macht überhaupt viel Spaß zu fahren, ganz egal das Wetter oder die Uhrzeit 😉

    Zum Regenzeug, bis jetzt nur Textil, Vanucci AT irgendwas und das ist bis jetzt sogar im strömenden Regen (das Wasser stand auf der Landstraße) trocken geblieben, nur waren die Handschuhe mobile Schwimmbecken 😀 Ging vielleicht 20 Minuten, danach normaler Regen. Interessant wird es dann nächstes Jahr, ob die Membran dann immer noch so gut ist. Aber da es eine extra Membran zum reinziehen ist, hält das vermutlich besser als eine im Textil eingebaute…

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  2. Ich verwende auf Touren im Sommer am liebsten Leder mit wasserdichten Membranen drunter. Habe ich selbst bei zwei Wochen Irland nicht bereut. Gefahr dabei: dauernasses Leder kann Keime kriegen, die selbst mit stärksten Giften nimmer weggehen (Geruch).

    Bei kälteren Temperaturen verwende ich Tourenkleidung, die funktioniert wie ein Auto. Man fühlt sich komplett abgeschottet vom Wetter. Empfehlen kann ich hierzu meine alte Rukka Armatech oder eine Halvarssons Safety (tauschbare Wasserdicht-Außenhaut). BMWs Streetguard war auch okay, aber der Reißverschluss ging nach wenigen tausend km kaputt.

    Überzieh-Regenkombis verwende ich gar nicht, weil ich es hasse, anzuhalten und weil ich es hasse, sowas beim Packen mitzunehmen. Das „Kleine Packmaß“ ist relativ. Am besten funktionieren Überzieher meiner Beobachtung nach, wenn man sie in einer dezidierten Außentasche unterbringt, in die sie nass und dreckig zurückverstaut werden kann.

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