Mit JF-Leser reden ist naiv?

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Das Thema Piraten und Junge Freiheit wird immer noch hochgekocht?

Ich verstehe es nicht, warum immer noch über die Interviews der beiden Vorsitzenden der Piraten in der Jungen Freiheit berichtet wird. Ist ein verzweifelter Versuch den Streisand-Effekt für die JF zu nutzen, nur mit der Variante Medien statt Juristen? Oder versuchen die Kritiker ein populäres Thema für sich zu Instrumentalisieren und sich selbst als Gutmenschen darzustellen? Oder ist das reiner Wahlkampf, was zumindest das bei Twitter in diesen Zusammenhang gerne verwendete Wort „unwählbar“ nahe legt. Oder gibt Ansbach und Sims nicht mehr genug her?

Ich bin weder Pirat noch Leser der Jungen Freiheit und meine Briefwahlunterlagen sind schon lange weg, warum schreibe ich hier also was zum Thema?

Weil ich die Argumente der Gegner des Interviews bemerkenswert seltsam finde. Heute bei SPoN wieder gelesen (warum mach ich das auch, ich Depp). Oder besser gesagt, das komplette Fehlen von Argumenten.

Dieser Artikel steht in diesem Zusammenhang exemplarisch für das, was viele andere Journalisten und Blogger so oderähnlich schreiben. Ich will gar nicht den ganzen Artikel hier thematisieren, sondern nur das Ende. Dort stellt der Autor den Versuch, mit den Leser der JF reden zu wollen als naiv und dumm dar.

Gut, es mag ja sein, dass es das ist, also was ist die Lösung? Dazu wird natürlich hier wie auch sonst wo, nichts gesagt, also darf der Leser raten. Nicht reden liegt natürlich nahe. Wenn ein Leser der JF nicht von alleine merkt, dass nur SpON die Wahrheit gepachtet hat, ist ihm halt nicht zu helfen.

Nicht reden scheint der allgemein akzeptierte Weg der deutschen Konsens-Gesellschaft zu sein. Wer sich zu weit an den legalen Rand begibt, kann durch nicht beachten zurückgeholt werden.Eine Handlungs- und Denkungsweise die in Ihrer klaren Logik bestechend ist.

Falls das nicht funktionieren sollte, was wäre dann der nächste Schritt? Kann man die Wähler der Parteien, die zwar von der Demokratie zu demokratischen Wahlen zugelassen sind, von denen aber jeder gute Bürger weiß, dass die gar nicht demokratisch sind sondern links oder rechts aus dem Spektrum herausfallen, einfach das Wahlrecht aberkennen?

Vielleicht könnte man die Leute auch lobotomieren, dann muss man sich wenigstens nicht um ein Gespräch bemühen und auch nicht schämen, dass man eigentlich gar keine Argumente hat außer dem üblichen „Das gehört sich nicht.“

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